Masterarbeit, 2020
221 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
1.1 Ausgangslage
1.2 Ziele und Fragestellung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. THEORETISCHER BEZUGSRAHMEN/DEFINITIONEN
2.1 Medien
2.1.1 Massen- und Individualkommunikation
2.1.2 Alte und Neue Medien
2.1.3 Analoge und digitale Medien
2.2 Medienpädagogik
2.3 Medienerziehung
2.4 Medienkompetenz
2.6 Medienbildung
2.7 (Frühe) Kindheit
3. GESELLSCHAFTS- UND BILDUNGSPOLITISCHER HINTERGRUND
3.1 Beschlüsse der Jugend- und Kultusministerkonferenz
3.2 Enquête-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“
3.3 Bundesministerium für Bildung und Forschung/ Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“
3.4 Bildungspläne in der Frühpädagogik
4. ORGANISATIONALE RAHMENBEDINGUNGEN – ORGANISATION KINDERTAGESSTÄTTE
4.1 Kindertagesstätten als Bildungsinstitutionen
4.2 Rolle der Trägerschaften
4.3 Rolle der Leitungskräfte
4.4 Organisationskultur und -klima
4.5 Digitale Infrastruktur/ Technische Ausstattung
4.6 Fort- und Weiterbildung
5. ANFORDERUNGEN AN DIE PÄDAGOGISCHEN FACHKRÄFTE
5.1 Professionalisierung der pädagogischen Fachkräfte
5.1.1 Formale Professionalisierung
5.1.2 Kompetenzbasierte Professionalisierung
5.2 Medienpädagogische Kompetenz
6. EMPIRISCHER TEIL
6.1 Organisationsbeschreibung
6.2 Qualitatives Forschungsdesign
6.2.1 Qualitative Interviews
6.2.2 Auswahl und Beschreibung der Stichprobe
6.5 Grundlagen der qualitativen Inhaltsanalyse
6.5.1 Inhaltlich strukturierte Inhaltsanalyse
6.5.2 Ablauf einer qualitativen Inhaltsanalyse
7. AUSWERTUNG UND INTERPRETATION
7.1 [K1] Medienpädagogische Qualifizierung
7.2 [K2] Definition von Medienbildung
7.3 [K3] Definition von Medienkompetenz
7.4 [K4] Medienpädagogisches Wissen
7.5 [K5] Einstellungen gegenüber digitalen Medien
7.6 [K6] Medienumgang innerhalb der Familien
7.7 [K7] Strukturelle Rahmenbedingungen der Einrichtung
7.7.1 [K7.1] Subkategorie: Räumliche Ausstattung
7.7.2 [K7.2] Subkategorie: Personelle und zeitliche Ressourcen
7.7.3 [K7.3] Subkategorie: Technische Ausstattung
7.8 [K8] Unterstützung durch die Leitung/ Träger
7.9 Zusammenfassung der Ergebnisse
8. FAZIT UND AUSBLICK
Die Masterarbeit untersucht die organisatorischen Rahmenbedingungen und individuellen Anforderungen, die durch die Digitalisierung in der frühkindlichen Bildung entstehen, insbesondere im Kontext einer städtischen Kindertagesstätte. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Welche Anforderungen stellt die Digitalisierung in der frühkindlichen Bildung an die organisationalen Rahmenbedingungen sowie an die individuellen Kompetenzen von pädagogischen Fachkräften?“
1.1 Ausgangslage
„Digitalisierung beschreibt die Veränderung unserer Gesellschaft durch stark verbesserte Produktionstechnologien, einen enormen Zuwachs an Möglichkeiten, Dinge selbst zu entwickeln und selbst herzustellen, die wachsenden Möglichkeiten für jedermann, zu programmieren und in Echtzeit rund um den Globus zu kommunizieren.“ (Bostelmann 2017, o.S.)
In unserer Lebens-, Berufs- und Arbeitswelt ist die fortschreitende Digitalisierung zu einem nahezu unverzichtbaren Bestandteil geworden (vgl. KMK 2016, S.3). Seit längerer Zeit gehören digitale Medien wie z.B. „Tablets, Smartphones und Whiteboards“ zum Alltag von Auszubildenden in Verwaltungen und anderen Organisationen und werden in Bildungseinrichtungen wie Schulen und Universitäten genutzt, da sie ein großes „Potential zur Gestaltung neuer Lehr- und Lernprozesse“ bereithalten (ebd.). Im 21. Jahrhundert nimmt die Digitalisierung neben der Globalisierung mit ihrer rapiden Entwicklung einen hohen Stellenwert ein und bietet einerseits viele Chancen, ist aber andererseits auch mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert (vgl. Didacta Verband 2018, S.5; KMK 2016, S.3). Einerseits bietet sie Chancen hinsichtlich der Veränderung von formalen Bildungsprozessen und der individuellen Förderung von Talenten und Potentialen und andererseits Herausforderungen, „weil sowohl die bisher praktizierten Lehr- und Lernformen sowie die Struktur von Lernumgebungen überdacht und neu gestaltet als auch Bildungsziele kritisch überprüft und erweitert werden müssen“ (KMK 2016, S. 3).
1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Digitalisierung in der frühkindlichen Bildung ein, stellt die aktuelle Ausgangslage dar und formuliert die Ziele und die Forschungsfrage der Arbeit.
2. THEORETISCHER BEZUGSRAHMEN/DEFINITIONEN: Hier werden grundlegende Begriffe wie Medien, Medienpädagogik, Medienerziehung und mediale Kompetenzen definiert und theoretisch eingeordnet.
3. GESELLSCHAFTS- UND BILDUNGSPOLITISCHER HINTERGRUND: Dieses Kapitel beleuchtet politische Beschlüsse und Strategien zur Digitalisierung, inklusive der Rolle der Bildungspläne in der Frühpädagogik.
4. ORGANISATIONALE RAHMENBEDINGUNGEN – ORGANISATION KINDERTAGESSTÄTTE: Die Analyse konzentriert sich auf strukturelle Faktoren einer Kita, wie Leitungsrolle, Trägerschaft, technische Ausstattung und Organisationskultur.
5. ANFORDERUNGEN AN DIE PÄDAGOGISCHEN FACHKRÄFTE: Im Fokus stehen die Professionalisierung der Fachkräfte, deren Ausbildungswege sowie die medienpädagogische Kompetenzentwicklung.
6. EMPIRISCHER TEIL: Das Kapitel beschreibt das Forschungsumfeld (Kindertagesstätte) und das qualitative Forschungsdesign der durchgeführten Interviewstudie.
7. AUSWERTUNG UND INTERPRETATION: Hier werden die Ergebnisse der Interviews im Detail analysiert, kategorisiert und im Hinblick auf die Fragestellung interpretiert.
8. FAZIT UND AUSBLICK: Das letzte Kapitel fasst die wesentlichen Forschungsergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und Forschungserfordernisse.
Digitalisierung, Frühkindliche Bildung, Medienbildung, Medienkompetenz, Kindertagesstätte, Pädagogische Fachkräfte, Professionalisierung, Medienpädagogische Qualifizierung, Organisationsentwicklung, Bildungspläne, Qualitative Forschung, Medienpädagogik, Digitale Infrastruktur, Mediennutzung, Frühpädagogik
Die Arbeit untersucht, wie die Digitalisierung die Arbeit in Kindertagesstätten beeinflusst und welche Anforderungen an die organisationalen Rahmenbedingungen und das Personal gestellt werden.
Die Themen umfassen medienpädagogische Grundlagen, bildungspolitische Vorgaben, die organisatorische Struktur von Kindertagesstätten sowie die fachliche Qualifizierung der Erzieherinnen und Erzieher.
Der Autor möchte herausfinden, welche Anforderungen die Digitalisierung an die Organisation Kita sowie an die individuellen Kompetenzen der dort tätigen pädagogischen Fachkräfte stellt.
Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign gewählt, basierend auf leitfadengestützten Experteninterviews mit pädagogischen Fachkräften in einer städtischen Kindertagesstätte, ausgewertet durch eine qualitative Inhaltsanalyse.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Teil, eine Darstellung bildungspolitischer Rahmenbedingungen, eine Analyse organisationaler Strukturen und einen empirischen Teil mit Auswertung der Interviews.
Zu den zentralen Begriffen gehören Digitalisierung, frühkindliche Bildung, Medienbildung, Medienkompetenz, Professionalisierung und organisatorische Rahmenbedingungen.
Die meisten befragten Fachkräfte gaben an, dass das Thema Digitalisierung in ihrer ursprünglichen Ausbildung kaum eine Rolle spielte und sie sich deshalb medienpädagogisches Wissen eher autodidaktisch oder durch Fortbildungen aneignen mussten.
Ja, die Haltung der Trägerschaft und der Einrichtungsleitung ist entscheidend, da sie die finanziellen Mittel bereitstellen und die konzeptionelle Verankerung der Medienbildung in der Einrichtung aktiv steuern müssen.
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