Diplomarbeit, 2003
90 Seiten, Note: 1,3
1 Ziel der Arbeit
1.1 Die Stadtsparkasse Düsseldorf in Zahlen
1.2 Strategische Geschäftsfelder
2 Bankbetriebliche Entscheidungsprozesse
2.1 Involvierte Bereiche
2.1.1 Marketing und Vertrieb
2.1.1.1 Marktforschung
2.1.1.2 Absatzpolitische Instrumente
2.1.1.3 Qualitätsmanagement
2.1.2 Organisation
2.1.2.1 Software
2.1.2.2 Data Warehouse
2.1.2.3 Back-Office
2.1.3 Personalpolitik
2.1.3.1 Personalentwicklung
2.1.3.2 Personalrat
2.1.4 Unternehmenssteuerung
2.1.4.1 Controlling
2.1.4.2 Rechnungswesen
2.1.5 Rechtliche Rahmenbedingungen
2.1.5.1 Vertragsgestaltung
2.1.5.2 Allgemeine Geschäftsbedingungen
2.1.6 Innenrevision
2.2 Outsourcing bankbetrieblicher Prozesse
2.2.1 Formen des Outsourcing
2.2.1.1 Echtes Outsourcing
2.2.1.2 Beteiligungs-Outsourcing
2.2.1.3 Inhouse-Outsourcing
2.2.2 Vorteile des Outsourcing
2.2.3 Risiken des Outsourcing
2.2.4 Rechtliche Aspekte des Outsourcing
2.3 Vorstandsbeschluss
2.3.1 Image
2.3.2 Strategische Entscheidungen
2.3.3 Kernkompetenzen
3 Bewertung
4 Praxisbeispiele
4.1 S-Cash-Plus-Konto
4.1.1 Marketing und Vertrieb
4.1.1.1 Marktforschung
4.1.1.2 Absatzpolitische Instrumente
4.1.1.3 Qualitätsmanagement
4.1.2 Organisation
4.1.2.1 Software
4.1.2.2 Data Warehouse
4.1.2.3 Back-Office
4.1.3 Personalpolitik
4.1.3.1 Personalentwicklung
4.1.3.2 Personalrat
4.1.4 Unternehmenssteuerung
4.1.4.1 Controlling und Rechnungswesen
4.1.5 Rechtliche Rahmenbedingungen
4.1.5.1 Vertragsgestaltung
4.1.5.2 Allgemeine Geschäftsbedingungen
4.1.6 Innenrevision
4.1.7 Outsourcing
4.1.8 Vorstandsbeschluss
4.2 Stiftungen
4.2.1 Marketing und Vertrieb
4.2.1.1 Marktforschung
4.2.1.2 Absatzpolitische Instrumente
4.2.1.3 Qualitätsmanagement
4.2.2 Organisation
4.2.2.1 Software
4.2.2.2 Data Warehouse
4.2.2.3 Back-Office
4.2.3 Personalpolitik
4.2.3.1 Personalentwicklung
4.2.3.2 Personalrat
4.2.4 Unternehmenssteuerung
4.2.4.1 Controlling und Rechnungswesen
4.2.5 Stiftungsrechtliche Rahmenbedingungen
4.2.5.1 Vertragsgestaltung
4.2.5.2 Allgemeine Geschäftsbedingungen
4.2.6 Innenrevision
4.2.7 Outsourcing
4.2.7.1 Echtes Outsourcing
4.2.7.2 Beteiligungs-Outsourcing
4.2.7.3 Inhouse-Outsourcing
4.2.8 Vorteile und Risiken des Outsourcing
4.3 Vorstandsbeschluss
Ziel dieser Diplomarbeit ist die Untersuchung der bankbetrieblichen Entscheidungsfindung bei der Entwicklung von Bankprodukten im Hause der Stadtsparkasse Düsseldorf, um aufzuzeigen, wie der Prozess der Entscheidungsfindung optimaler gestaltet werden kann. Die Arbeit analysiert dabei die involvierten Abteilungen und Einflussfaktoren, um eine Methode zu erarbeiten, welche die Problemanalyse vereinfacht, Informationsverluste vermeidet und klare Hierarchie- sowie Kompetenzebenen schafft.
2.1 Involvierte Bereiche
Der Anstoß zur Kreation von Bankprodukten kann durch unterschiedliche Impulse erfolgen. Zum einen durch fremdinitiierten Antrieb wie Markt- oder Konkurrenzdruck, Kundenwunsch und Gesetzesänderungen. Zum anderen eigeninitiiert durch interne Anregungen (Ideenpool, internes Vorschlagswesen) und Marktbeobachtungen.
Bei der Entwicklung von Bankprodukten kann der deutsche Sparkassen- und Giroverband unterstützend tätig werden. „Der Spitzenverband der Sparkassen, der deutsche Sparkassen- und Giroverband e.V., und die regionalen Sparkassen- und Giroverbände vertreten die Interessen der Sparkassen auf nationaler Ebene in bankpolitischen, kreditwirtschaftlichen und aufsichtsrechtlichen Fragen gegenüber den Institutionen des Bundes sowie auf internationaler Ebene – hier insbesondere gegenüber der EU-Kommission und anderen europäischen Einrichtungen.“
„Noch ist die Intensität der Zusammenarbeit im Verbund örtlich, regional und in den einzelnen Geschäftsfeldern sehr unterschiedlich. Im Bewusstsein, dass durch die Kooperation im Sinne von Funktionsausgliederung und Zusammenlegung vielfache Kostendegressionsvorteile erzielt werden können, muss die Zusammenarbeit in Zukunft auf und zwischen allen Ebenen verstärkt werden. Die Sparkassenorganisation steht hier erst am Anfang ihrer Möglichkeiten, betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten mit selbständigem unternehmerischem Agieren vor Ort erfolgreich in Einklang zu bringen. Denn nicht jede Sparkasse muss jedes Produkt selbst entwickeln und nicht jede Funktion oder Teilaufgabe innerhalb einer Prozesskette wahrnehmen.“
Die Wettbewerber sind heute in der Lage viel schneller Produkte und Leistungen zu kopieren, die Innovationszyklen verkürzen sich immer mehr und nur durch neue Anreize und effiziente Produktentwicklung kann die Sparkasse sich am Markt behaupten.
1 Ziel der Arbeit: Diese Arbeit untersucht die bankbetrieblichen Entscheidungsprozesse bei der Entwicklung von Bankprodukten im Hause der Stadtsparkasse Düsseldorf und analysiert deren sozio-technische Systemkomponenten.
2 Bankbetriebliche Entscheidungsprozesse: Dieses Kapitel behandelt die verschiedenen Abteilungen und Einflussfaktoren – von Marketing über IT bis hin zum Personalwesen –, die bei der Produktentwicklung zusammenarbeiten müssen.
3 Bewertung: Hier erfolgt eine kritische Würdigung der in den vorangegangenen Kapiteln beschriebenen Prozesse der Bankproduktentwicklung und die Erkenntnis, dass eine frühzeitige abteilungsübergreifende Integration essenziell ist.
4 Praxisbeispiele: Anhand des S-Cash-Plus-Kontos und des Stiftungsmanagements wird exemplarisch aufgezeigt, wie theoretische Ansätze in der Praxis bei der Stadtsparkasse Düsseldorf zur Anwendung kommen.
Bankprodukte, Stadtsparkasse Düsseldorf, Entscheidungsfindung, Produktentwicklung, Marketing, Outsourcing, Bankorganisation, Personalpolitik, Controlling, Stiftungsmanagement, Prozessoptimierung, Bankbetriebslehre, Strategische Geschäftsfelder, Qualitätsmanagement, Finanzdienstleistung
Die Arbeit untersucht, wie Banken ihre Entscheidungsfindung bei der Entwicklung neuer Produkte strukturieren können, um effizienter und wettbewerbsfähiger zu agieren.
Das Hauptziel ist es, ein Modell für die bankbetriebliche Entscheidungsfindung bei der Produktentwicklung zu erarbeiten, das Reibungsverluste minimiert und eine logisch-strukturierte Vorgehensweise ermöglicht.
Die zentralen Themen sind das Zusammenwirken verschiedener Bankabteilungen, der Einsatz von IT und Data-Warehouse-Systemen, Personalentwicklung sowie der strategische Einsatz von Outsourcing.
Es handelt sich um eine tiefgehende Prozessanalyse, die durch Fallbeispiele aus der Praxis der Stadtsparkasse Düsseldorf (S-Cash-Plus-Konto und Stiftungsmanagement) untermauert wird.
Der Hauptteil analysiert detailliert, welche Abteilungen (Marketing, IT, Personal, Recht, Innenrevision) in die Produktentwicklung involviert sind und wie diese koordiniert werden können.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Bankproduktentwicklung, Prozessoptimierung, Kernkompetenzen und Outsourcing geprägt.
Das S-Cash-Plus-Konto ist als Online-Produkt konzipiert, das rein digital disponiert wird und die Kosten für Beratung erheblich reduziert, während es gleichzeitig Eintrittsbarrieren abbaut.
Outsourcing ermöglicht es der Sparkasse, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und von Skaleneffekten bei externen Partnern zu profitieren, wobei jedoch die rechtlichen Vorgaben (wie KWG § 25a II) strikt zu beachten sind.
Stiftungen sind ein wachsender Markt, der es ermöglicht, Vermögenswerte langfristig an das Institut zu binden und durch qualifizierte Beratung neue Ertragsfelder zu erschließen.
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