Examensarbeit, 2008
71 Seiten, Note: 1,5
1. Fragestellung und Ziel der vorliegenden Arbeit
2. Methoden der Datengewinnung
3. Religionsgeographische Grundlagen
3.1 Die Rastafari-Bewegung
3.2 Marcus Garvey – Prophet der Rastas
3.3 Leonard P. Howell – der erste Rasta-Prediger
3.4 Afrikanische Diaspora, Äthiopismus und Panafrikanismus
3.5 Die zentralen Glaubensinhalte von Rastafari
3.6 Symbole und Rituale
3.7 Symbole
3.7.1 Dreadlocks
3.7.2 Sprache
3.7.3 Die Symbolik des Feuers
3.7.4 I-tal Food
3.7.5 Die Farben der Rastas
3.8 Rituale
3.8.1 Meditation
3.8.2 Die Bedeutung der Musik
4. Fallbeispiel Black River
4.1 Naturräumliche Einordnung
4.2 Kulturgeographische Merkmale und Struktur der Gemeinde
5. Das Rastafari-Phänomen als touristischer Anziehungspunkt in Black River
5.1 Bob Marley Birthday Week
5.2 Rastafari-Kunstmarkt
5.3 Peter Tosh Mausoleum
5.4 Bootstour mit einem Rastafari
5.5 Rent a Dread – „Miete einen Rasta“
6. Zusammenfassung und Ausblick
7. Literatur- und Quellenverzeichnis
7.1 Bibliographie
7.2 Internetquellen
7.3 Nachschlagewerke
7.4 CD´s
8. Verzeichnisse
8.1 Verzeichnis der Abbildungen
8.2 Verzeichnis der Tabellen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Rastafari-Bewegung für den internationalen Tourismus in Jamaica, wobei die Gemeinde Black River als Fallbeispiel dient. Ziel ist es zu analysieren, wie religiöse und kulturelle Phänomene der Rastas touristische Strukturen prägen und welche Rolle diese für die regionale Entwicklung spielen.
3.1 Die Rastafari-Bewegung
„Them can´t kill the Rasta Man at all. “Sie können den Rastamann nicht töten,
That´s the strangest man I´ve seen der sonderbarste Mann, den ich je sah
Having the mark of a Nazarene mit dem Kennzeichen eines Nazareners
He carries a prophetical message, bringt er eine prophetische Botschaft,
(That´s because he´s a Rasta Man). (das liegt daran, dass er ein Rasta ist).
The Rasta come from Zion, Der Rasta kommt aus Zion,
Rasta Man a Lion Der Rastamann ist ein Löwe
(Oh what a Rasta Man).” (Oh was für ein Rastamann).”
1. Fragestellung und Ziel der vorliegenden Arbeit: Einführung in die wachsende Bedeutung des Tourismus in Jamaica und Darlegung der zentralen Fragestellung bezüglich der Rastafari-Bewegung.
2. Methoden der Datengewinnung: Beschreibung der angewandten Methoden, insbesondere der Analyse von Songtexten, Literaturrecherche und empirischer Feldforschung in Jamaica.
3. Religionsgeographische Grundlagen: Theoretische Einordnung der Religionsgeographie und Darstellung der historischen sowie religiösen Wurzeln der Rastafari-Bewegung.
4. Fallbeispiel Black River: Vorstellung der naturräumlichen und kulturellen Gegebenheiten der Gemeinde Black River als touristisches Ziel.
5. Das Rastafari-Phänomen als touristischer Anziehungspunkt in Black River: Konkrete Analyse touristischer Ausprägungen der Rastafari-Bewegung, von kulturellen Events bis hin zu kritischen Aspekten des Sextourismus.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Resümee über die zukünftige Entwicklung der Bewegung und deren fortwährenden Einfluss auf den Tourismus in Jamaica.
Rastafari, Jamaica, Reggae, Black River, Tourismus, Haile Selassie, Marcus Garvey, Dreadlocks, Iyaric, Äthiopismus, Panafrikanismus, Bob Marley, Kulturgeographie, Religion, Sextourismus.
Die Arbeit untersucht die Wechselbeziehung zwischen der Rastafari-Bewegung und der Tourismuswirtschaft in Jamaica, exemplarisch dargestellt an der Gemeinde Black River.
Die Schwerpunkte liegen auf der Geschichte der Rastafari, der Bedeutung von Symbolen und Ritualen, der Rolle von Reggae-Musik sowie der Analyse des Tourismus als ökonomischem Faktor vor Ort.
Die Arbeit fragt nach der spezifischen Bedeutung der Rastafari-Bewegung für Black River als touristischem Standort und untersucht, welche Motivationen Touristen haben, diesen Ort zu besuchen.
Es handelt sich um eine interdisziplinäre Untersuchung (Geographie und Theologie), die auf der Analyse von Sekundärliteratur, Songtexten sowie eigenen empirischen Reisebeobachtungen und Interviews basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die religionsgeographischen Grundlagen, die Analyse der Rastafari-Symbolik (Dreadlocks, Sprache, Ganja) und die konkrete Fallstudie zur touristischen Nutzung in Black River.
Wichtige Begriffe sind Rastafari, Reggae, Diaspora-Bewegung, Äthiopismus, kulturelle Identität, Tourismus, Black River und das Spannungsfeld zwischen Tradition und Kommerzialisierung.
Während die Bobo Dreads eine strikte, kommune-basierte Lebensweise mit starkem Fokus auf Haile Selassie als Gott verfolgen, sind die Twelve Tribes liberaler und betonen die biblische Rolle Jesu stärker.
Die Arbeit thematisiert dies als eine Form des Sextourismus, bei der junge Rastas oder Personen, die sich deren Symbolik bedienen, Dienstleistungen für meist ältere Touristinnen erbringen, was kritisch in Bezug auf Kommerzialisierung und Authentizität betrachtet wird.
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