Examensarbeit, 2007
66 Seiten
1. Einleitung
2. Entdeckendes Lernen
2.1 Was ist entdeckendes Lernen? Versuch einer Definition
2.2 Entdeckendes Lernen – ein historischer Überblick
2.3 Was bedeutet entdeckendes Lernen für den Mathematikunterricht?
2.4 Wie lässt sich entdeckendes Lernen im Unterricht umsetzten?
2.4.1 Welche Aufgaben hat der Lehrer?
2.4.2 Welche Aufgaben hat der Schüler?
2.5 Entdeckendes Lernen im Lehrplan
3. Produktives Üben
3.1 Was ist produktives Üben?
3.2 Welche Übungsformen gibt es?
3.3 In welchem Zusammenhang steht produktives Üben mit entdeckendem Lernen?
3.4 Was gewinnt der Lernende durch produktives Üben?
3.5 Produktives Üben im Lehrplan
4. Substantielle Übungsformate für entdeckendes Lernen
4.1 Das Übungsformat Zahlenmauer
4.1.1 Das Übungsformat
4.1.2 Ziele für den Mathematikunterricht
4.1.3 Was wird entdeckt - was wird geübt?
4.1.4 Mögliche Variationen für den Unterricht
4.1.5 Anforderungen an den Lehrenden
4.1.6 Integration in den Unterricht
4.1.7 Operative Zusammenhänge
4.2 Das Übungsformat Rechendreieck
4.2.1 Das Übungsformat
4.2.2 Ziele für den Mathematikunterricht
4.2.3 Was wird entdeckt - was wird geübt?
4.2.4 Mögliche Variationen für den Unterricht
4.2.5 Integration in den Unterricht
4.2.6 Operative Veränderungen
4.2.7 Vorteile und Nachteile
4.3 Das Übungsformat Zahlenkette
4.3.1 Das Übungsformat
4.3.2 Ziele für den Mathematikunterricht
4.3.3 Was wird entdeckt - was wird geübt?
4.3.4 Mögliche Variationen für den Unterricht
4.3.5 Integration in den Unterricht
4.3.6 Aufgaben des Lehrenden in Bezug auf das Übungsformat
4.3.7 Operative Veränderungen
4.3.8 Vorteile und Nachteile
4.4 Das Übungsformat Magische Quadrate
4.4.1 Das Übungsformat
4.4.2 Magische Quadrate in der Grundschule
4.4.3 Ziele für den Mathematikunterricht
4.4.4 Was wird entdeckt? Was wird geübt?
4.4.5 Mögliche Variationen für den Mathematikunterricht
4.4.6 Integration in den Unterricht
4.4.7 Operative Veränderungen
4.4.8 Vorteile und Nachteile
4.5 Sachrechenaufgaben als Übungsformat
4.5.1 Was sind Sachrechenaufgaben?
4.5.2 Ziele für den Mathematikunterricht
4.5.3 Verschiedene Typen von Sachrechenaufgaben
4.5.4 Inwieweit lassen Sachrechenaufgaben entdeckendes Lernen zu?
4.5.5 Anforderungen an den Lernenden
4.5.6 Sachrechenaufgaben im Unterricht
4.5.7 Vorteile und Nachteile
5. Schlusswort
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des entdeckenden Lernens und des produktiven Übens im Mathematikunterricht der Primarstufe, mit dem Ziel, den Einsatz spezifischer Übungsformate zur Förderung selbstständiger Problemlösungsstrategien bei Schülern zu bewerten.
4.1.4 Mögliche Variationen für den Unterricht
Bei dem Übungsformat Zahlenmauer lassen sich verschiedene Aufgabentypen berechnen.
Je nach Zahlenmauer müssen die Schüler zunächst die dafür benötigten Operationen mit dem jeweiligen Aufbau einer Mauer in Verbindung setzen, da sie die Aufgaben sonst nicht lösen können. Mögliche Variationen werden im Folgenden vorgestellt:
Es gibt Zahlenmauern, bei denen
1. nur die Basissteine gegeben sind.
Bei diesen Zahlenmauern handelt es sich um diejenigen Mauern, welche ausschließlich mit der Addition zu berechnen sind. Die Schüler rechen nur von unten nach oben. Bei verstandener Rechenvorschrift können die Schüler jeder Klassenstufe diese Zahlenmauer berechnen, da das Schwierigkeitsniveau sehr niedrig ist. Dieser Typ Zahlenmauer wird den Schülern meist nach der Einführung des Übungsformates zur Festigung der Rechenregel gegeben.
2. der Zielstein gegeben ist.
Bei Zahlenmauern mit vorgegebenem Zielstein müssen die Schüler die fehlenden Zahlen ausschließlich durch Subtraktion berechnen. Dabei gibt es noch Unterschiede. Ist nur der Zielstein gegeben lassen sich die Mauern mit unterschiedlichen Lösungen darstellen. Die Schüler wählen eine von vielen Zerlegungen der gegebenen Zielzahl. Sind neben der Zielzahl z.B. noch alle äußeren Steine einer Seite der Zahlenmauer gegeben, ist die Lösung eindeutig, d.h. es gibt nur eine Lösung, die auch nur durch Subtraktion zu berechnen ist. Wenn neben dem Zielstein weitere äußere Steine gegeben sind, jedoch nicht in jeder Reihe, so ist die Lösung nicht eindeutig, da in der Reihe in der kein äußerer Stein gegeben ist eine beliebige Zerlegung der darüber stehenden Zahl erfolgen kann. Für den Fall, dass in dieser Zahlenmauer aber unter der freien Reihe noch Zahlen gegeben sind, muss man die Zerlegungen so wählen, dass die Summe der Zerlegung mindestens genauso groß oder größer als die noch gegebenen Zahlen sind. Trotz dieser Besonderheit werden auch in solchen Zahlenmauern die fehlenden Zahlen durch subtrahieren ermittelt.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den Stellenwert entdeckenden Lernens zur Förderung selbstständiger Problemlösungsstrategien und erläutert den Aufbau der Untersuchung im Primarstufenbereich.
2. Entdeckendes Lernen: Dieses Kapitel definiert entdeckendes Lernen als fundamentalen Prozess, beleuchtet den historischen Kontext und beschreibt die Rollen von Lehrern und Schülern unter Berücksichtigung des Lehrplans.
3. Produktives Üben: Hier wird das Konzept des produktiven Übens in Sachzusammenhängen als strukturgebendes Element für den Kompetenzerwerb im Mathematikunterricht erläutert.
4. Substantielle Übungsformate für entdeckendes Lernen: Das Hauptkapitel stellt verschiedene Formate wie Zahlenmauern, Rechendreiecke, Zahlenketten, magische Quadrate und Sachrechenaufgaben vor und analysiert deren didaktisches Potenzial sowie operative Variationsmöglichkeiten.
5. Schlusswort: Das Fazit unterstreicht den hohen Wert des entdeckenden Lernens trotz des zeitlichen Mehraufwandes und hebt die Bedeutung individuell angepasster Übungsformate hervor.
Entdeckendes Lernen, Produktives Üben, Mathematikunterricht, Primarstufe, Zahlenmauer, Rechendreieck, Zahlenkette, Magische Quadrate, Sachrechenaufgaben, Natürliche Differenzierung, Problemlösen, Operative Variationen, Kompetenzerwerb, Lehrplan, Grundschule.
Die Arbeit behandelt die didaktische Einbettung von entdeckendem Lernen und produktivem Üben in den Mathematikunterricht der Grundschule.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse substantieller Übungsformate wie Zahlenmauern, Rechendreiecken und magischen Quadraten sowie deren Beitrag zur mathematischen Kompetenzentwicklung.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch ausgewählte Übungsformate entdeckendes Lernen praktiziert werden kann, um Schülern eigenständige Lösungsstrategien zu ermöglichen.
Es handelt sich um eine fachdidaktische Arbeit, die auf der theoretischen Analyse mathematikdidaktischer Konzepte und der Auswertung von Übungsformaten basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der spezifischen Übungsformate, inklusive deren didaktischer Ziele, Variationen und der praktischen Integration in den Unterrichtsalltag.
Wichtige Begriffe sind entdeckendes Lernen, produktives Üben, natürliche Differenzierung und operative Variationen im Kontext der Grundschulmathematik.
Im Gegensatz zu linearen Formaten erfordern magische Quadrate ein räumliches Denken über mehrere Dimensionen (Reihen, Spalten, Diagonalen), was sie für die Vertiefung mathematischer Strukturen besonders wertvoll macht.
Der Begriff bezieht sich darauf, dass Aufgaben so gewählt werden müssen, dass sie Schüler weder unter- noch überfordern, um individuelles Lernen in Zusammenarbeit zu ermöglichen.
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