Wissenschaftliche Studie, 2009
136 Seiten
Zum Geleit
Die erste Burg
Die zweite, die „neue“ Burg Gossigk
Der Stammsitz der GOSECKER
Die Gosecker Chronik
Chronicon Gozecense
LIBER DE FUNDATIONE MONASTERII GOZECENSIS
Das Dorf Goseck
Die Grafen von Zech-Burkersroda
Die Klosterkirche
Friedrich (I.) und seine Generation
Die Vorfahren
Die Nachkommen
Die verwandtschaftlichen Bande
Zusammenfassung zur Herkunft
Persönlicher Einwurf
Diese Arbeit widmet sich der historischen Untersuchung des Adelsgeschlechts der Gosecker, ihrer genealogischen Herkunft, ihrer politischen Bedeutung als sächsische Pfalzgrafen im 11. Jahrhundert und ihrer engen, oft komplexen Verflechtung mit anderen hochadeligen Häusern wie den Wettinern.
Die zweite, die „neue“ Burg Gossigk
Die zweite, die „neue“ Burg Gossigk (latinisiert und in den mittelalterlichen Urkunden auch Gotza, Gozca, Gozacha, Gezeka, Gusigk und vielen anderen Schreibvarianten) war vermutlich im 10. Jahrhundert vollendet. Sie wurde zwischen 1041 und 1053 (Weihe der Klosterkirche am 29. September 1053) durch die Geschwister Dedo, Adalbert, Friedrich und Oda aus dem Hause Goseck in eine Benediktinerabtei umgewandelt.
Den deutschen Text der Fundationssurkunde - Actum Gozeca (Gozeka) - findet man bei Schultes wie folgt:
„Der Erzbischof Adelbert zu Bremen und seine zwei Brüder, die Pfalzgrafen Dedo und Friedrich stiften das von ihnen aus eigenen Mitteln erbaute, der heiligen Maria und dem St. Michael geweihete Kloster Gosek, Benedictiner-Ordens, und unterwerfen dieses dem Stift zu Bremen dergestalt, dass zwar der Convent zur uneingeschränkten Wahl eines Abtes berechtigt, selbiger jedoch dem Erzbischofe zuvor präsentirt, und von solchem bestätigt werden solle, sie bestimmen auch, dass der jedesmalige Senior weltlichen Standes aus ihrer Familie die Voigtei hierüber verwalten, im Fall ein solcher nicht vorhanden, der Convent sich einen erwählen, jedoch von dem Erzbischof bestätigen lassen sollte, wobei übrigens Adelbert zum Andenken an die Einweihung des Klosters 40 Pfund Silber Friesischer Münze und eine gleiche Anzahl Stücke wollener Tücher aus seiner Kammer jährlich an das Kloster abreichen zu lassen sich verpflichtet, und diesem überdies, mit Genehmigung seiner Verwandten, seine Besitzungen in Nothe (Roda in dem Mansfeld), Achistide (Ober- od. Niedereichstädt bei Querfurt) , Stirnene (vielleicht Schotterey unweit Lauchstädt) einen Strich Landes in Gernstedt (Gerbstedt in dem Mansfeld), 7 Güter in Lochistede (Lauchstedt), 4 Güter in Zcortrege (viellericht Zschorbau über Lauchstedt), 15 Morgen Landes in Plaine (Peuna bei Merseburg) , 12 Güter in Alfgestide (Alberstedt im Mansf.) und einen Strich Landes in Velteggelethe (vielleicht Wölkau im Merseburg) übergiebt.“
Zum Geleit: Einleitung in die geografische und historische Bedeutung von Schloss Goseck als Grenzburg bereits im 9. Jahrhundert.
Die zweite, die „neue“ Burg Gossigk: Darstellung der Entwicklung von der Burg zur Benediktinerabtei durch die Geschwister aus dem Hause Goseck samt Einblicken in die Fundationsurkunde.
Der Stammsitz der GOSECKER: Erläuterung zur Weißenburg als nachfolgendem Stammsitz sowie Erläuterungen zu Gau- und Verwaltungsstrukturen.
Die Gosecker Chronik: Überblick über die Entstehung der ältesten bekannten Gosecker Chronik im zwölften Jahrhundert.
Friedrich (I.) und seine Generation: Historische Einordnung des ersten gesicherten Grafen Friedrich und seiner Ämter.
Die Vorfahren: Analyse der genealogischen Spekulationen zur Herkunft der Gosecker und der variierenden Namensschreibweisen.
Die Nachkommen: Detaillierte Betrachtung der Kinder Friedrichs I. von Goseck und deren Rolle in Kirche und Politik.
Die verwandtschaftlichen Bande: Zusammenfassende Darstellung der weitreichenden familiären Vernetzung der Gosecker mit anderen europäischen Adelshäusern.
Zusammenfassung zur Herkunft: Kritische Reflexion der verschiedenen historischen Theorien zur Herkunft der Gosecker und ihrer Verbindung zu den Wettinern.
Goseck, Gosecker, Pfalzgrafen, Wettiner, Adelsgeschichte, Mittelalter, Klostergründung, Hassegau, Genealogie, Burggraf, Urkunden, Sachsen, Weißenburg, Benediktinerabtei, Adelsfamilien
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Familiengeschichte und Bedeutung des Adelsgeschlechts der Gosecker im sächsischen Raum des 11. Jahrhunderts.
Zentrale Themen sind die Genealogie, die politische Rolle als Pfalzgrafen sowie die Verflechtungen mit anderen Adelsfamilien wie den Wettinern.
Es geht darum, Licht in das Dunkel der Herkunft und die familiären sowie politischen Beziehungen der Gosecker zu bringen.
Die Untersuchung basiert auf der Analyse historischer Chroniken, Urkunden und der Auswertung genealogischer Sekundärliteratur.
Der Hauptteil behandelt die Burgengeschichte, die Gründung der Abtei Goseck sowie die Stammbäume und biografischen Details der verschiedenen Gosecker Familienmitglieder.
Gosecker, Pfalzgrafen, Wettiner, Adelsgeschichte, Sachsen, Mittelalter, Genealogie.
Adalbert von Goseck, Erzbischof von Hamburg und Bremen, wird als einer der bekanntesten und politisch einflussreichsten Vertreter der Familie hervorgehoben.
Die Herkunft ist laut der Arbeit spekulativ, da nur wenige Originalurkunden existieren und die Quellenlage oft widersprüchliche Deutungen zulässt.
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