Masterarbeit, 2023
69 Seiten, Note: 2,0
1 HINTERGRUND DER ARBEIT
2 ZIELE UND AUFBAU
3 WAS IST YOGA?
3.1 BEGRIFFSDEFINITION UND HISTORISCHER ÜBERBLICK
3.2 DAS YOGASUTRA VON PATANJALI
3.3 HATHA YOGA
3.4 IM YOGA VERWENDETE TECHNIKEN
3.5 ZUSAMMENFASSUNG DER ERKENNTNISSE
4 WIE WIRKT YOGA?
4.1 DAS AUTONOME NERVENSYSTEM
4.2 BOTTOM- UP UND TOP- DOWN REGULIERUNG DURCH YOGA
4.3 AKTUELLER FORSCHUNGSSTAND
4.4 ZUSAMMENFASSUNG DER ERKENNTNISSE
5 WIE KANN YOGA IN DIE SOZIALEN ARBEIT INTEGRIERT WERDEN?
5.1 GEMEINSAMKEITEN
5.2 MÖGLICHKEITEN UND CHANCEN
5.3 GRENZEN UND BEDINGUNGEN
5.4 TRAUMASENSIBILITÄT UND QUALIFIZIERUNG
5.5 ZUSAMMENFASSUNG DER ERKENNTNISSE
6 DER WORKSHOP – VORÜBERLEGUNGEN
6.1 INHALT UND AUFBAU
6.2 TEILNEHMENDE UND ABLAUF
7 VORGEHEN ZUR AUSWERTUNG
8 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE
8.1 ERGEBNISSE DER GRUPPENAUSWERTUNG
8.2 ERGEBNISSE DER INTERVIEWS
8.3 ZUSAMMENFASSUNG DER ERKENNTNISSE UND DISKUSSION
9 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Yoga als komplementäre Praxis in der Sozialen Arbeit. Unter der leitenden Forschungsfrage, wie ein Bewusstsein für Yoga in diesem Fachdiskurs etabliert werden kann, wird die heilende und regulierende Wirkung von Yoga – insbesondere im Hinblick auf das autonome Nervensystem – analysiert und durch einen selbst entwickelten Yoga-Workshop für Studierende praktisch erprobt.
3.1 Begriffsdefinition und historischer Überblick
Der Begriff Yoga stammt aus dem Sanskrit und lässt unter Betrachtung der historischen und religiösen Bedeutung, sowie der sprachgeschichtlichen Ableitung keine eindeutige Übersetzung zu (vgl. Deutzmann, 2002, S. 45-72). Er leitet sich von dem Wort „YUJ“ ab, dem im Allgemeinen zwei Bedeutungen zugesprochen werden. Zum einen wird es als „Vereinigung“ oder als „zu vereinigen“ übersetzt. Sarbacker (2021) erklärt, dass sich dieses Zusammenbringen einerseits auf die Vereinigung von Körper und Geist beziehen kann. Andererseits bezieht es sich in theistischen und monistischen Kontexten aber auch auf das Vereinigen vom eigenen innersten Selbst bzw. der Seele (ātman) mit dem Größeren¹ (paramātman).
Weiterhin führt sie aus, dass das Wort „YUI“ mit der englischen Infinitivsform des Verbs „to yoke“ verwandt ist, was im Deutschen so viel bedeutet wie „anjochen“ oder „anspannen“. Historisch bezieht es sich auf das Anschirren von Zugtieren vor einen Wagen und verweist auf das Disziplinieren von Körper und Geist (vgl. Sarbacker, 2021, S. 2). Yoga kann unter begrifflicher Betrachtung dementsprechend als eine Methode verstanden werden, die sich auf das Vereinen und Disziplinieren von Körper, Geist und Seele bezieht und dadurch die Ansicht der Untrennbarkeit zwischen diesen Komponenten unterstreicht (vgl. Strauss, 2005, S. 2-3).
1 HINTERGRUND DER ARBEIT: Die Autorin legt ihre Motivation und Erfahrungen aus der Arbeit als Sozialarbeiterin und Yogalehrerin dar, die den Ursprung für das Thema bilden.
2 ZIELE UND AUFBAU: Dieses Kapitel skizziert die methodische Vorgehensweise, bestehend aus einer theoretischen Einordnung und der Evaluation eines selbst entworfenen Workshops.
3 WAS IST YOGA?: Es werden Grundlagen der Yoga-Tradition, das Yogasutra von Patanjali und gängige Techniken erläutert.
4 WIE WIRKT YOGA?: Der Fokus liegt auf der Wirkungsweise von Yoga auf das autonome Nervensystem und den aktuellen Forschungsstand.
5 WIE KANN YOGA IN DIE SOZIALEN ARBEIT INTEGRIERT WERDEN?: Diskussion über Schnittstellen zwischen Yogapraxis und sozialer Arbeit sowie Chancen und Grenzen einer Integration.
6 DER WORKSHOP – VORÜBERLEGUNGEN: Die Konzeption des Workshops für Studierende der EAH-Jena wird vorbereitet.
7 VORGEHEN ZUR AUSWERTUNG: Darstellung der methodischen Vorgehensweise bei der Datenerhebung durch Gruppenauswertung und Interviews.
8 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE: Auswertung der gesammelten Daten aus dem Workshop und den begleitenden Befragungen.
9 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Reflexion der Erkenntnisse und Einordnung des Themas für die zukünftige sozialarbeiterische Praxis.
Soziale Arbeit, Yoga, embodied practices, Körperwahrnehmung, Autonomes Nervensystem, traumasensibles Yoga, Stressprävention, Selbstfürsorge, Achtsamkeit, Regulationsfähigkeit, Psychohygiene, Yoga-Workshop, Studierende, Methodik, Empowerment.
Die Arbeit beleuchtet den Nutzen von Yoga als ergänzende Methode in der Sozialen Arbeit, um die Selbstfürsorge von Fachkräften und die Unterstützung von Klient*innen zu stärken.
Die zentralen Felder umfassen die Yoga-Philosophie, neurobiologische Stressregulation, traumasensible Praxisansätze und die Anwendung von Yoga in psychosozialen Arbeitsfeldern.
Das Ziel ist es, ein Bewusstsein für Yoga als komplementäres Werkzeug in der Sozialen Arbeit zu vermitteln, um Klient*innen und Sozialarbeitende in ihrer Selbstregulation zu unterstützen.
Es handelt sich um eine explorative Untersuchung mit einem theoriegeleiteten Literaturvergleich sowie der qualitativen Evaluation eines eigens durchgeführten Workshops mittels Gruppenauswertung und Interviews.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit der Wirkweise von Yoga auf das Nervensystem und einen praktischen Teil, in dem ein Workshop für Studierende konzipiert, durchgeführt und ausgewertet wurde.
Kernbegriffe sind Soziale Arbeit, Yoga, psychische Gesundheit, Stressregulation, Achtsamkeit und Selbstfürsorge.
Die Evaluation erfolgte durch Feedback unmittelbar nach dem Workshop sowie durch leitfadengestützte Interviews mit Teilnehmenden zwei Monate später.
Ja, in den Befragungen wurde deutlich, dass teilweise Vorurteile bestanden und die Integration in den Arbeitsalltag zunächst als schwierig oder nicht anwendbar empfunden wurde.
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