Bachelorarbeit, 2022
68 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Epidemiologie / volkswirtschaftliche Bedeutung lumbale Radikulopathie
1.2 Aktueller Wissens- und Forschungsstand
1.3 Bedeutung der geplanten Untersuchung und Ziele des Vorhabens
1.4 Fragestellung und Zielsetzung (Hypothesen)
2. Anatomische Grundlagen und Erläuterung der PRT
2.1 Anatomische Strukturen der Lendenwirbelsäule
2.2 Die Bildwandler gesteuerte PRT
2.3 Durchführung der Intervention
3. Methodisches Vorgehen
3.1 Studiendesign und Ethik
3.2 Personenstichprobe
3.3 Messinstrumente
3.3.1 Personenbezogene Daten und Eigenanteil
3.3.2 Visuelle Analogskala (VAS)
3.3.3 Oswestry Disability Index (ODI)
3.3.4 Short Form Gesundheitsfragebogen (SF36)
3.4 Sicherheit und Risiken der Untersuchung
3.4.1 Gewährleistung der Autonomie der Probanden
3.4.2 Aufklärung
3.4.3 Vorteile und Nachteile der Untersuchung
3.4.4 Datenschutz
4. Datenauswertung und statistische Verfahren
5. Ergebnisse
5.1 Demographische Daten
5.2 Spezifische Statistik: Ergebnisse VAS „körperliche Ruhe“
5.3 Spezifische Statistik: Ergebnisse VAS „körperliche Belastung“
5.4 Spezifische Statistik: Ergebnisse ODI
5.5 Spezifische Statistik: Ergebnisse SF36
5.6 Spezifische Statistik: Mann Whitney U Test
5.7 Zusätzliche Ergebnisse
6. Diskussion
7. Fazit
8. Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, die Wirksamkeit der lumbalen periradikulären Schmerztherapie (PRT) zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen und Neuroforamenstenosen unter Bildwandlerkontrolle prospektiv zu untersuchen und dabei den Einfluss personenbezogener Faktoren auf den Therapieerfolg zu analysieren.
2.2 Die Bildwandler gesteuerte PRT
Bei lumbal-radikulären Schmerzsyndromen aufgrund einer mechanischen Radikulopathie hat sich die periradikuläre Therapie in den letzten Jahrzehnten als effektive symptomatische Behandlungsmethode etabliert. Ziel dieser Infiltrationstherapie ist die perkutane Applikation eines Medikamentes, lokal in den Raum um eine Nervenwurzel herum (periradikulär), an welcher die Pathologie vorliegt. Diagnostisch hat sich das Ziel, bei Multisegment-pathologien eine exakte präoperative Segmentbestimmung zu ermöglichen.
Eine korrekt nach den Leitlinien durchgeführte PRT ist therapeutisch in der Lage dazu, bei Erkrankten mit einer Nervenwurzelbedrängung, oder -reizung durch die Folgen einer Neuroforamenstenose oder einer hernierten Bandscheibe eine Schmerzreduktion zu erreichen. Sie hilft dabei, den Circulus vitiosus von Muskelverspannung und nervaler Irritation zu durchbrechen, welche den Patienten und Patientinnen anschließend eine gezielte physiotherapeutische Behandlung erst ermöglicht.
Im Rahmen dieser Therapie sollte jedoch bedacht werden, dass bei einer Spinalkanalstenose mit daraus resultierender Neuroforamenstenose nicht die ursächliche Erkrankung an sich, sondern lediglich die reaktiven Symptome behandelt werden können. Sinnvoll ist dieses Verfahren der Schmerzlinderung insbesondere bei Bandscheibenvorfällen, um eine Operation bestenfalls vermeiden zu können, da der natürliche Verlauf in ca. 70% die selbstständige Resorption des Bandscheibengewebes ist.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die hohe sozioökonomische Relevanz lumbaler Radikulopathien und leitet die Relevanz der Untersuchung sowie die spezifischen Fragestellungen der Arbeit her.
2. Anatomische Grundlagen und Erläuterung der PRT: Hier werden die anatomischen Bedingungen der Lendenwirbelsäule sowie das Prinzip und der Nutzen der bildwandlergestützten Infiltrationstherapie bei Nervenwurzelkompressionen beschrieben.
3. Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel beschreibt das prospektive Studiendesign, die Stichprobenkriterien sowie die zur Erhebung verwendeten standardisierten Messinstrumente wie VAS, ODI und SF36.
4. Datenauswertung und statistische Verfahren: Der Abschnitt erläutert die statistische Methodik und die Durchführung der Datenanalyse zur Ermittlung der Signifikanz der Behandlungserfolge.
5. Ergebnisse: Darstellung der klinischen Daten zu den verschiedenen Behandlungsgruppen und Patientenkollektiven unter Berücksichtigung von Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung.
6. Diskussion: Interpretation der Studienergebnisse im Kontext der bestehenden medizinischen Fachliteratur und kritische Würdigung des Verfahrens.
7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Effektivität der lumbalen PRT als interventionelle Schmerztherapie unter Bildwandlerkontrolle.
8. Ausblick: Diskussion des weiteren Forschungsbedarfs und möglicher Ansätze zur Optimierung der Patientenversorgung.
PRT, Lendenwirbelsäule, Periradikuläre Infiltration, Schmerztherapie, Corticosteroid, Lokalanästhetikum, Bildwandler, Bandscheibenvorfall, Neuroforamenstenose, Schmerzreduktion, Patientenzufriedenheit, ODI, VAS, SF36.
Die Studie untersucht die Effektivität der periradikulären Infiltrationstherapie (PRT) unter Bildwandlerkontrolle bei Patienten mit akutem radikulärem Schmerzsyndrom infolge von Bandscheibenvorfällen oder Neuroforamenstenosen.
Das Hauptaugenmerk liegt auf der Schmerzreduktion, der Verbesserung der körperlichen Funktion und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität der Patienten nach einer PRT.
Es soll evidenzgeprüft werden, ob die PRT bei den genannten Diagnosen eine effektive Therapieoption darstellt und ob statistisch signifikante Unterschiede zwischen verschiedenen Patientengruppen, wie Männern und Frauen, bestehen.
Es wurde eine prospektive Beobachtungsstudie durchgeführt, die Daten mittels standardisierter Fragebögen (VAS, ODI, SF36) vor sowie zwei und vier Wochen nach der Intervention erhob.
Der Hauptteil umfasst die anatomischen Grundlagen, die Beschreibung des methodischen Vorgehens, die statistische Datenauswertung sowie die differenzierte Darstellung der Ergebnisse für die verschiedenen Subgruppen.
Wichtige Begriffe sind unter anderem periradikuläre Infiltration, Lendenwirbelsäule, Corticosteroide, Schmerzmanagement und bildwandlergestützte Intervention.
Die Bildgebung, konkret der Bildwandler (C-Bogen), ist essenziell für die präzise Positionierung der Injektionskanüle, um eine korrekte Medikamentenapplikation an der betroffenen Nervenwurzel zu gewährleisten.
Die statistischen Auswertungen deuteten darauf hin, dass die untersuchten Männer zum Teil bessere Behandlungsergebnisse hinsichtlich der Schmerzreduktion zeigten als die weiblichen Teilnehmerinnen.
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