Examensarbeit, 2009
97 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit untersucht die Darstellung der Moderne im expressionistischen Drama. Sie analysiert, wie sich die zentralen Merkmale der Moderne – wie Industrialisierung, Kapitalismus, Subjektautonomie und Wahrheitspluralismus – in den Werken expressionistischer Dramatiker widerspiegeln. Ziel ist es, die spezifischen Bezüge und die kritische Auseinandersetzung mit den Modernisierungsprozessen in der deutschen Gesellschaft zu beleuchten.
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und erläutert die Relevanz der Darstellung von Moderne im expressionistischen Drama. Anschließend wird die historische und theoretische Einordnung des Expressionismus im Kontext der Moderne behandelt. In den folgenden Kapiteln werden die zentralen Merkmale der Moderne – wie Industrialisierung, Kapitalismus, Subjektautonomie und Wahrheitspluralismus – analysiert und anhand von Beispielen aus dem expressionistischen Drama veranschaulicht. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Darstellung von Angst, Desillusionierung und Zukunftsangst sowie der Suche nach neuen Lebensentwürfen und -formen im Kontext der Moderne.
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Themen des Expressionismus und der Moderne, wobei die Darstellung von Angst, Desillusionierung und Zukunftsangst, sowie die Suche nach neuen Lebensentwürfen und -formen im Vordergrund stehen. Die Analyse beleuchtet die spezifischen Bezüge und die kritische Auseinandersetzung mit den Modernisierungsprozessen in der deutschen Gesellschaft. Schlüsselbegriffe sind: Expressionismus, Moderne, Industrialisierung, Kapitalismus, Subjektautonomie, Wahrheitspluralismus, Angst, Desillusionierung, Zukunftsangst, Lebenssinn, Neue Lebensentwürfe, Gesellschaft.
Die Moderne wird im expressionistischen Drama durch Phänomene wie Industrialisierung, technologische Rationalisierung, Kapitalismus sowie die funktionale Differenzierung der Gesellschaft dargestellt und kritisch bewertet.
Zentrale Themen sind die Suche nach Erkenntnis, die Kritik an gesellschaftlichen Zwängen, die Darstellung von Angst und Desillusionierung sowie das Verhältnis zwischen Individuum und moderner Gesellschaft.
Die Dramen präsentieren oft Gegenentwürfe, die zwischen einem radikalen Neuanfang (apokalyptische Muster) und der Sehnsucht nach einer Rückkehr zur Vormoderne schwanken.
Das Subjekt wird oft in einem Spannungsfeld zwischen Autonomie und dem Verlust der Individualität in einer technisierten, rationalisierten Welt gezeigt, was zu tiefem Identitätszweifel führt.
Die gesellschaftliche Moderne bezieht sich auf wirtschaftliche und soziale Umbrüche, während die ästhetische Moderne die Reaktion der Kunst und Literatur auf diese Veränderungen und die Entwicklung neuer Stilmittel beschreibt.
Die Industrialisierung wird meist als entfremdende Kraft dargestellt, die den Menschen zum Teil einer Maschine degradiert und die traditionelle Lebenswelt zerstört.
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