Masterarbeit, 2023
91 Seiten, Note: 2
1 Ausgangslage und Problemstellung
2 Theorie und Forschungsstand
2.1 (Un-)Gesunde Ernährung
2.1.1 Nährstoffe
2.1.2 Sport und Ernährung
2.1.3 Kohlenhydrate
2.2 Energiestoffwechsel
2.2.1 Kohlenhydrate im Belastungsstoffwechsel
2.2.2 Energiebereitstellung unter körperlicher Belastung
2.2.3 ATP-Bildungswege
2.3 Supplemente
2.3.1 Begriffserklärung von Supplementen
2.3.2 Kategorisierung von Supplementen
2.3.3 Supplemente in der Bevölkerung
2.3.4 Gründe für die Supplementation
2.3.5 Anwendungsbereiche von Supplementen
2.3.6 Risiken von Supplementen
2.3.7 Chancen von Supplementen
2.3.8 Sinnvolle Supplementation
2.4 Kohlenhydrat-, Kreatin- und Koffeinsupplemente
2.4.1 Kohlenhydratsupplemente
2.4.2 Kreatinsupplemente
2.4.3 Koffeinsupplemente
2.5 Zusammenfassung und Implikationen
3 Konkrete Fragestellungen
4 Methodisches Vorgehen
4.1 Untersuchungsdesign
4.2 Untersuchungsteilnehmer*innen
4.3 Untersuchungsverfahren
4.4 Untersuchungsdurchführung
4.5 Untersuchungsauswertung
5 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
5.1 Soziodemographische Angaben
5.2 Sportliche Angaben
5.3 Unterschiede zwischen Nutzer*innen und Nicht-Nutzer*innen
Fragestellung 1
5.4 Supplementationsverhalten
5.5 Beeinflussende Faktoren für die Verwendung von Supplementen
Fragestellung 2
6 Diskussion
6.1 Unterschiede zwischen Nutzer*innen und Nicht-Nutzer*innen
6.2 Beeinflussende Faktoren für die Verwendung von Supplementen
7 Kritische Auseinandersetzung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Verbreitung von Kohlenhydrat-, Kreatin- und Koffeinsupplementen bei sportlich aktiven Schweizer*innen. Das primäre Ziel ist es, die bestehende Forschungslücke zur Supplementnutzung in der Schweiz zu schließen, die Verwendungshäufigkeit zu erheben sowie Unterschiede zwischen Nutzer*innen und Nicht-Nutzer*innen und beeinflussende Faktoren zu identifizieren.
Die Fehlernährung
Die Fehlernährung kann sich als Unter- oder als Überernährung zeigen, sie divergiert weg von einer optimalen Nährstoffversorgung und mündet in der Schwächung von Wohlbefinden sowie Leistungsfähigkeit. Der Grund für das Auftreten von Überernährung ist der zu hohe Verzehr von Kalorien, auch Bewegungsmangel spielt dabei eine Rolle. Zwar zeigt sich Überernährung in Form von Übergewicht, allerdings ist es möglich, dass simultan ein Mangel an gewissen Nährstoffen besteht. Die gegessenen Lebensmittel besitzen zwar viel Energie, haben aber eine geringe Nährstoffdichte und es entsteht paradoxerweise ein Mangel im Übermass (Leitzmann, 2001).
Die menuCH-Untersuchung präsentierte repräsentative Ergebnisse, wie die Ernährung in der Schweiz aussieht, dazu werden die Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE, 2020) mit der Studie, ersichtlich unten in der Tabelle 1, verglichen. Die Studie kam zum Schluss, dass die schweizerische Bevölkerung einzig die Ernährungsempfehlungen bei den Getränken einhält. Es werden einerseits zu hohe Mengen an Alkohol, salzigen und süssen Lebensmitteln sowie Fleisch aufgenommen und andererseits konsumieren Schweizer*innen weniger Gemüse, Früchte, Hülsenfrüchte und Milchprodukte als empfohlen. Im Endeffekt erreichten nicht einmal 1% der Untersuchungsteilnehmer*innen die Ernährungsempfehlungen (Rohrmann et al., 2020).
1 Ausgangslage und Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Bedeutung von Supplementen in der Gesellschaft und im Sport und identifiziert die Forschungslücke in der Schweiz.
2 Theorie und Forschungsstand: Hier werden ernährungsphysiologische Grundlagen, der Energiestoffwechsel sowie der aktuelle Erkenntnisstand zu Supplementen, inklusive Risiken und Chancen, dargelegt.
3 Konkrete Fragestellungen: Basierend auf der Theorie werden hier die Forschungsfragen und die daraus abgeleiteten Hypothesen für die quantitative Untersuchung definiert.
4 Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel beschreibt das Studiendesign, die Teilnehmer*innen, das Datenerhebungsverfahren via Online-Umfrage sowie die statistischen Auswertungsmethoden.
5 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse: Die erhobenen Daten werden hier deskriptiv und inferenzstatistisch im Hinblick auf die aufgestellten Hypothesen analysiert.
6 Diskussion: Die Resultate werden kritisch interpretiert, mit dem Forschungsstand in Beziehung gesetzt und hinsichtlich ihrer Validität sowie Limitationen hinterfragt.
7 Kritische Auseinandersetzung und Ausblick: Abschließend werden methodische Mängel reflektiert und Empfehlungen für zukünftige Forschungsarbeiten in diesem Bereich gegeben.
Supplemente, Nahrungsergänzungsmittel, Sportler, körperliche Aktivität, Prävalenz, Kohlenhydrate, Kreatin, Koffein, Leistungsfähigkeit, Breitensport, Sportnahrung, Ernährungsweise, Schweiz, Supplementationsverhalten, Gesundheitsbewusstsein.
Die Masterarbeit befasst sich mit der Verbreitung und dem Konsum von Supplementen, speziell Kreatin, Koffein und Kohlenhydraten, bei sportlich aktiven Personen in der Schweiz.
Die Themen umfassen die Definition und Kategorisierung von Supplementen, wissenschaftliche Hintergründe zur Leistungssteigerung, Sicherheitsaspekte und die Prävalenz des Konsums in verschiedenen Sportgruppen.
Das Hauptziel ist es, die aktuelle Datenlage zur Supplementnutzung in der Schweiz zu erweitern und potentielle Zusammenhänge zwischen Supplementation, körperlicher Aktivität und weiteren soziodemografischen Faktoren zu prüfen.
Es handelt sich um eine quantitative Querschnittsstudie, bei der 96 Personen mittels einer Online-Umfrage befragt und die Ergebnisse anschließend statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil beleuchtet die Grundlagen der sportgerechten Ernährung, den Energiestoffwechsel bei Belastung sowie die Wirksamkeit, Chancen und Risiken von Supplementen basierend auf existierender Literatur.
Wichtige Begriffe sind Prävalenz, Breitensport, Leistungsfähigkeit, Supplementationsverhalten, Kohlenhydratsupplemente, Kreatin und Koffein.
Die Studie bestätigt einen positiven Zusammenhang: Physisch aktivere Personen in der Hauptsportart greifen tendenziell häufiger zu Supplementen zur Leistungsoptimierung.
Die Ergebnisse zeigen signifikante Unterschiede bei Koffeinsupplementen, die von Männern häufiger konsumiert werden als von Frauen, während bei anderen untersuchten Supplementen wie Kreatin keine signifikanten Unterschiede gefunden wurden.
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