Bachelorarbeit, 2023
76 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Hintergrund
1.2 Problemstellung
1.3 Forschungsfrage und Zielsetzung
1.4 Forschungsmethodik
1.5 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Abgrenzung und Definition der Elektromobilität
2.2 Perspektiven zur Elektromobilität
2.3 Evolution der Elektromobilität
2.4 Antriebsformen von Elektrofahrzeugen
2.4.1 Abgrenzung Hybridfahrzeuge
2.4.2 Abgrenzung Brennstoffzellenfahrzeuge
2.4.3 Abgrenzung batterieelektrische Fahrzeuge
2.5 Relevanz der Elektromobilität im Kontext aktueller Herausforderungen
2.5.1 Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte
2.5.2 Wirtschaftliche Aspekte und Geschäftsmodelle
2.5.3 Energieversorgung
2.5.4 Infrastruktur und soziale Akzeptanz
2.5.5 Regulatorische Rahmenbedingungen
3 Praxisbezug der Automobilbranche
3.1 Branchenüberblick
3.2 Grundlagen zur Konkurrenzanalyse
3.2.1 Intensität des Wettbewerbes
3.2.2 Verhandlungsmacht der Lieferanten
3.2.3 Verhandlungsmacht der Kunden
3.2.4 Gefahr durch Ersatzprodukte
3.2.5 Bedrohung durch neue Wettbewerber
3.3 Zusammenfassung
4 Qualitative Experteninterviews
4.1 Forschungsdesign
4.2 Leitfadeninterview und Expertenauswahl
4.3 Durchführung und qualitative Inhaltsanalyse
4.3.1 Ergebnisdarstellung
4.3.2 Erfolgsfaktoren im internationalen Wettbewerb
5 Ausblick in die Zukunft
5.1 Zusammenfassung
5.2 Chancen und Risiken für die deutsche Automobilbranche
5.2.1 Risiken
5.2.2 Chancen
5.3 Empfehlungen zum Handeln für die Automobilindustrie in Deutschland
5.3.1 Handlungsempfehlungen für Unternehmen
5.3.2 Handlungsempfehlungen für den Staat
5.4 Kritische Betrachtung
5.5 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht im Rahmen einer Wettbewerbsanalyse die strategische Positionierung der deutschen Automobilindustrie im globalen Markt der Elektromobilität, um Möglichkeiten und Gefahren zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für deutsche Hersteller und Entscheidungsträger abzuleiten.
3.2.4 Gefahr durch Ersatzprodukte
Substitutionsprodukte für Elektroautos sind alternative Transportmittel oder Technologien, die als Ersatz oder Alternativen zu Elektrofahrzeugen in Betracht gezogen werden können.
Traditionelle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren sind die offensichtlichsten Substitutionsprodukte für Elektroautos. Sie sind nach wie vor weit verbreitet und dominieren den Markt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Verbrennungsmotoren als Ersatzprodukt anerkannt werden, wird aufgrund der zunehmenden Anzahl von Ländern, die sich gegen Verbrennungsmotoren aussprechen, verringern. Lediglich synthetische Kraftstoffe könnten zukünftig eine Rolle spielen. E-Kraftstoffe haben den bedeutenden Nachteil eines geringen Wirkungsgrades. Das liegt daran, dass es Energieverluste gibt, wenn elektrischer Strom in synthetischen Kraftstoff umgewandelt wird. Der Prozess zur Herstellung von E-Fuels ist noch aufwändiger als bei Wasserstoff (VDA, 2021, S.10). Der hohe Stromverbrauch wirkt sich auch auf die Kosten aus, sodass synthetische Kraftstoffe für einen Nischenmarkt geeignet sind. Vergnügungsfahrten mit Oldtimern oder ein Einsatz im Transportbereich wären denkbar, in denen weder ein Elektro- noch ein Brennstoffzellenantrieb geeignet ist (Quaschning, 2022, S. 165-167).
Auf die Zukunftschance von Wasserstofffahrzeugen wurde bereits im Kapitel Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte eingegangen. In Bezug auf die Klimaziele wird es in naher Zukunft keine Durchsetzung der Brennstoffzelle für den individuellen Personenverkehr geben. Der Ausbau von Tankstellennetzen ist zu teuer und der Stand der technologischen Entwicklung ist ungenügend. Dort, wo die Elektromobilität an ihre Grenzen stößt, wird Wasserstoff als bedeutender Energieträger der Zukunft akzeptiert. Eine hohe Energiedichte wird bei der Schifffahrt oder dem Flug über weite Strecken benötigt. Dort kann die Brennstoffzelle profitieren (Quaschning, 2022, S. 129-132).
1 Einleitung: Dieses Kapitel legt den Grundstein der Arbeit durch die Hinführung zum Thema, die Darstellung der Problemstellung, die Formulierung der Forschungsfrage und die Erläuterung der Forschungsmethodik.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe definiert, die historische Entwicklung der Elektromobilität aufgearbeitet, Antriebsformen differenziert und der Kontext der aktuellen Herausforderungen, wie Nachhaltigkeit und Regulatorik, beleuchtet.
3 Praxisbezug der Automobilbranche: Dieses Kapitel analysiert mittels Porters Fünf-Kräfte-Modell die globale Wettbewerbssituation, beleuchtet die Marktdynamik, Lieferanten- und Kundenmacht sowie Ersatzprodukte und neue Wettbewerber.
4 Qualitative Experteninterviews: Dieser Abschnitt erläutert das methodische Vorgehen der empirischen Datenerhebung, die Auswahl der Experten sowie die qualitative Inhaltsanalyse zur Identifikation entscheidender Erfolgsfaktoren.
5 Ausblick in die Zukunft: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert Chancen und Risiken für die deutsche Branche und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen sowie den Staat ab.
Elektromobilität, Automobilindustrie, Wettbewerbsanalyse, Deutschland, China, Batterietechnologie, Wertschöpfungskette, Lithium, Marktakzeptanz, Nachhaltigkeit, Experteninterviews, Strategie, Transformation, Ladeinfrastruktur, Porter Five Forces.
Die Arbeit analysiert den weltweiten Wandel des Automobilmarktes im Kontext der Elektromobilität und bewertet die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Automobilhersteller im internationalen Vergleich.
Die zentralen Themen umfassen die technologischen Grundlagen, die Branchenstrukturanalyse nach Michael E. Porter, Lieferkettenproblematiken (insbesondere Batterietechnologie und Rohstoffe) sowie staatliche Rahmenbedingungen.
Die Arbeit geht der Fragestellung nach: „Haben deutsche Automobilhersteller das Rennen um den elektrischen Antrieb im internationalen Vergleich bereits verloren?“
Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse zur Branchenstrukturanalyse mit einer qualitativen Forschungsmethode, basierend auf Experteninterviews, um tiefgehende Einblicke und praktische Erfolgsfaktoren zu identifizieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine detaillierte Wettbewerbsanalyse der Automobilbranche (unter anderem in China, den USA und Europa) sowie die empirische Auswertung von Experteninterviews.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Elektromobilität, Wettbewerbsanalyse, Batterietechnologie, Wertschöpfungskette, Nachhaltigkeit und deutsche Automobilindustrie definiert.
Da Batteriezellen die kostenintensivste Komponente von Elektroautos darstellen, ist die strategische Kontrolle über deren Produktion und die Sicherung der Rohstofflieferungen (z.B. Lithium) entscheidend für die Wettbewerbsvorteile von Herstellern wie Tesla oder BYD.
Deutsche Hersteller sehen sich in China einem intensiven Wettbewerb durch lokale Anbieter gegenüber, die frühzeitig in Ladeinfrastruktur investierten und ihre digitalen Dienste besser an die spezifischen Bedürfnisse chinesischer Kunden angepasst haben.
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