Masterarbeit, 2024
63 Seiten, Note: Sehr gut
1. Einführung in die Thematik der Maschinellen Übersetzung
1.1 Theoretische Grundlagen und Methoden der maschinellen Übersetzung
1.2 Computergestützte Übersetzung
1.3 Entwicklung der maschinellen Übersetzung
2. Anwendung maschineller Übersetzung
2.1 Grenzen und Potenziale der maschinellen Übersetzung
2.2 Terminologie und Konsistenz in der Übersetzung von Fachtexten
2.3 Die Rolle der Informationstheorie in der maschinellen Übersetzung
2.4 Lokalisierung in der maschinellen Übersetzung
3. Post-Editing: Verbesserung des Textes
3.1 Post-Editing: Erklärung der Begriffe
3.2 Bilinguale und monolinguale Post-Editierung
3.3 Die ISO 18587 Norm im Überblick: Anforderungen und Bestimmungen
4. Vorteile und Herausforderungen der Post-Editierung
4.1 Qualität und Effizienz
4.2 Post-Editing-Prozess
4.3 Herausforderungen und Fehler beim Post-Editing
5. DeepL als Tool für die Arbeit des Übersetzers
5.1 DeepL - Funktionen und Anwendungen
5.2 Untersuchung und Fehleranalyse
5.3 Schlussfolgerungen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Bewertung der Effizienz der maschinellen Übersetzung sowie der zugehörigen Post-Editing-Prozesse, insbesondere unter Verwendung des KI-basierten Tools DeepL, um die Qualitätssicherung in der modernen Übersetzungspraxis zu analysieren.
3. Post-Editing: Verbesserung des Textes
Bei den meisten maschinellen Übersetzungen muss die Ausgabe der MÜ-Systeme nachbearbeitet werden, um die gewünschten Qualitätsstandards zu erreichen. Die Nachbearbeitung maschineller Übersetzungen wird seit den Anfängen der MÜ-Technologie durchgeführt, hat sich aber in den letzten Jahren als Praxis, Dienstleistung und Forschungsthema erheblich weiterentwickelt. Diese Art der Textverarbeitung wird als Post-Editing bezeichnet.
Post-Editing ist der allgemeine Begriff für die Nachbearbeitung maschineller Übersetzungen. Normalerweise werden diese Änderungen von Menschen vorgenommen, aber es ist auch möglich, Texte automatisch zu bearbeiten. In einem Punkt sind sich die Experten einig: Die Nachbearbeitung maschineller Übersetzungen sollte von ausgebildeten Übersetzern durchgeführt werden.
In den Anfängen der MÜ-Forschung wurde erkannt, dass Interaktionen zwischen Menschen und MÜ-Systemen bei der Übersetzung von Inhalten mit hohem Schwierigkeitsgrad unvermeidlich sind. MT-Forscher betrachteten das Post-Editing als unerwünschten 'letzten Schritt' in der MT-Entwicklung. Einige der Formulierungen, die damals das Post-Editing beschrieben, beziehen sich eindeutig auf eine passive Tätigkeit, bei der menschliche Editor dabei helfen, die Lücke zwischen fehlerhaften MÜ-Ergebnissen und dem ultimativen MÜ-Ziel, vollautomatische, qualitativ hochwertige Übersetzungen zu liefern. Post-Editoren wurden als 'menschliche MT-Partner' bezeichnet. In einigen Fällen mussten sie nicht einmal die Ausgangssprache beherrschen. Man ging davon aus, dass durch die Kombination von nicht spezialisierten Pre-Editoren der Ausgangssprache und nicht spezialisierten Post-Editoren die Anzahl der Übersetzungen erhöht werden könnte, indem der Bedarf an zweisprachigen Übersetzern, die nur eine begrenzte Anzahl von Sprachen beherrschen, verringert wird. Das Post-Editing wurde also im Rahmen eines Modells entwickelt, bei dem menschliche Editoren die Maschine unterstützen und nicht die Maschine die Editoren. Angesichts dieser maschinenzentrierten Ausrichtung des Geschäfts und der - aus heutiger Sicht - schlechten Ergebnisse, die MÜ damals erzielen konnte, ist es nicht verwunderlich, dass die Post-Editing-Branche einen schlechten Ruf hatte.
1. Einführung in die Thematik der Maschinellen Übersetzung: Vermittelt Grundlagen, Methoden und die historische Entwicklung der maschinellen Übersetzung sowie deren Abgrenzung zur computergestützten Übersetzung.
2. Anwendung maschineller Übersetzung: Beleuchtet praktische Anwendungsbereiche, die Grenzen und Potenziale der Technologie sowie die Bedeutung von Terminologie, Informationstheorie und Lokalisierung.
3. Post-Editing: Verbesserung des Textes: Definiert das Konzept des Post-Editings und die Unterschiede zwischen verschiedenen Ansätzen sowie die Anforderungen gemäß ISO 18587.
4. Vorteile und Herausforderungen der Post-Editierung: Analysiert Qualitäts- und Effizienzparameter, den Prozessablauf sowie die häufigsten Fehlerquellen bei der Nachbearbeitung.
5. DeepL als Tool für die Arbeit des Übersetzers: Stellt das Tool DeepL vor, erläutert seine Funktionen und untersucht dessen Leistung durch eine detaillierte Fehleranalyse verschiedener Sprachbeispiele.
Maschinelle Übersetzung, Post-Editing, DeepL, Computergestützte Übersetzung, CAT-Tools, Lokalisierung, Übersetzungsqualität, ISO 18587, Sprachbarrieren, Künstliche Intelligenz, Neuronale Netze, Übersetzungsprozess, Terminologie, Fehleranalyse, Sprachressourcen
Die Arbeit untersucht die Effizienz und Qualität maschineller Übersetzungssysteme, insbesondere im Kontext der Nachbearbeitung (Post-Editing) durch menschliche Übersetzer.
Die zentralen Felder umfassen die technologischen Grundlagen der maschinellen Übersetzung, die Rolle von CAT-Tools, die Anwendung der ISO-Norm 18587 sowie die Fehleranalyse von KI-Systemen wie DeepL.
Das Ziel ist die Bewertung der Effizienz der maschinellen Übersetzung im praktischen Einsatz sowie die Aufarbeitung von Post-Editing-Prozessen zur Verbesserung der Übersetzungsqualität.
Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse zur maschinellen Übersetzung und zum Post-Editing mit einer praktischen, beobachtungsbasierten Untersuchung und Fehleranalyse von DeepL.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Aspekte der Übersetzungstechnologie, die Differenzierung zwischen Post-Editing-Typen (Light vs. Full), sowie die konkrete Analyse von DeepL-Übersetzungsbeispielen.
Wichtige Begriffe sind Maschinelle Übersetzung, Post-Editing, CAT-Tools, DeepL, Lokalisierung, Qualitätsmanagement, Fehlertypen und neuronale Netze.
Light Post-Editing fokussiert auf die reine inhaltliche Verständlichkeit bei minimalem Aufwand, während Full Post-Editing darauf zielt, einen qualitativ hochwertigen, publikationsreifen Text zu erstellen.
Fehler treten häufig auf, wenn der Kontext fehlt, bei der Übersetzung von Eigennamen oder Fachbegriffen im falschen Register sowie bei der fehlerhaften Interpretation von Slang oder kulturell spezifischen Redewendungen.
Diese Regel besagt, dass die Bewertung der Eignung einer maschinellen Übersetzung für einen bestimmten Textabschnitt nicht länger als zwei Sekunden dauern sollte, um die Effizienz zu wahren.
Ja, besonders bei künstlerischen, poetischen oder literarischen Texten bleibt der menschliche Übersetzer aufgrund seiner Kreativität und seines kulturellen Kontextwissens unersetzlich.
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