Bachelorarbeit, 2019
48 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Methodisches Vorgehen
2.1 Literaturrecherche
2.2 Videobeobachtung
2.3 Gruppendiskussion
2.4 Experteninterview
2.5 Qualitative Inhaltsanalyse
3 Humor
3.1 Humorformen Definition
3.1.1 Humortypen Lehrkräfte
3.1.2 Humortypen Schüler
3.2 Neurodidaktik
3.3 Lernmotivation
3.4 Legitimation von Humor im Unterricht
3.5 Humor als Methode
4 Kategorienbildung
4.1 Kodierleitfaden
4.2 Leitfaden
5 Forschung
5.1 Forschungsablauf
5.2 Datenauswertung
6 Darstellung der Ergebnisse
6.1 Kategorie „Methode“
6.1.1 Subkategorie Veranschaulichung
6.1.2 Subkategorie Denkprozesse anregen
6.2 Kategorie Motivation
6.2.1 Subkategorie extrinsisch Motivation
6.2.2 Subkategorie intrinsische Motivation
6.3 Kategorie Klassenklima
6.3.1 Subkategorie Angst und Stress
6.3.2 Subkategorie Vertrauen
6.3.3 Subkategorie Wohlbefinden
7 Zusammenfassung und Interpretation
8 Fazit
Die Bachelorarbeit untersucht das Erleben und den Einsatz von Humor im Pflegeunterricht aus der Perspektive von Auszubildenden und einer Lehrkraft. Das primäre Ziel ist es, zu ergründen, in welcher Form Humor den Unterricht beeinflusst, wie er zur Beziehungsgestaltung beiträgt und welche Rolle er für die Lernmotivation und das Klassenklima spielt, um daraus Handlungsempfehlungen für die Lehrerbildung abzuleiten.
3.1.1 Humortypen Lehrkräfte
Lehrkräfte treten als Individuum, mit der Aufgabe eine Thematik zu unterrichten, vor eine Klasse. Das Ziel ist klar definiert und soll zum Ende der Unterrichtsstunde erreicht sein. Eine Interaktion mit den Schülern ist notwendig, um das Unterrichtsziel zu erreichen. Da diese Interaktion wechselseitig ist, muss die Lehrkraft wissen, welche Form des Humors ausgesendet wird und wie dieser Humor beim Empfänger ankommt (Kassner, 2002, S. 85). Es sollte bevorzugt eine gutartige Form des Humors verwendet werden, um ein entspanntes Klassenklima zu erreichen (Kassner, 2002, S. 85).
Ein weiterer Aspekt ist der Einsatz von themenbezogenem oder themenfremdem Humor (Frymier, Wanzer & Wojtaszczyk, 2008, S. 284). Der bereits erwähnte affiliative humor ist gemeinsam mit Themenbezug für Lehrkräfte die produktivste Humorform. Ohne Themenbezug vermag dieser Humor das Klassenklima zu stärken. Teilweise kann themenfremd eingesetzter Humor allerdings auch von Schülern als Zeitverschwendung angesehen werden (Bieg & Dresel, 2014, S. 13).
Die Anwendung von Humor ist nicht angeboren, sondern erworben (Kassner, 2002, S. 88). Es wird vom Humorpotenzial gesprochen, was den Lehrern in unterschiedlicher Ausprägung auf Grund der eigenen Sozialisation bereitgestellt wird. Eine positive Rückmeldung seitens der Schüler, kann dieses Humorpotenzial erhöhen, da eine Interaktion mit den Schülern stattfindet (Kassner, 2002, S. 90). Diese Interaktion wirkt sich positiv verstärkend auf das Selbstwertgefühl aus und unterstützt die persönliche Haltung, anstrengende Situationen zu bewältigen (Martin, Kuiper, Olinger & Dance, 1993, S. 100).
1 Einleitung: Beschreibt die Problemstellung, die Notwendigkeit der Erforschung von Humor in der heterogenen Pflegeausbildung und definiert das Ziel und die Forschungsfrage der Arbeit.
2 Methodisches Vorgehen: Erläutert das qualitative Studiendesign, welches auf einer Triangulation aus Literaturrecherche, Videobeobachtung, Gruppendiskussion und Experteninterview basiert.
3 Humor: Bietet einen theoretischen Rahmen über Humorformen, Neurodidaktik, Lernmotivation sowie die Legitimation und den methodischen Einsatz von Humor im Unterricht.
4 Kategorienbildung: Beschreibt die deduktive Methodenwahl sowie die Erstellung des Kodierleitfadens zur inhaltlichen Strukturierung der erhobenen Daten.
5 Forschung: Skizziert den Forschungsablauf, inklusive der Auswahl von Probanden, der Durchführung der Beobachtung und der Datenauswertungsprozesse.
6 Darstellung der Ergebnisse: Präsentiert die empirischen Befunde unterteilt in die Hauptkategorien Methode, Motivation und Klassenklima sowie deren Subkategorien.
7 Zusammenfassung und Interpretation: Synthetisiert die Ergebnisse und diskutiert die Bedeutung von Humor für die Lehrer-Schüler-Beziehung und das Lernklima.
8 Fazit: Formuliert abschließende Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für die Integration von Humor in die Ausbildung von Lehrkräften.
Humor, Pflegeunterricht, Lehrerbildung, Lernmotivation, Klassenklima, Angstfreiheit, Vertrauen, Unterrichtsmethode, Qualitatives Studiendesign, Auszubildende, Lehrer-Schüler-Beziehung, Neurodidaktik, Humortypen, Kompetenz, Unterrichtsqualität.
Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Wirkung von Humor als Lehrmethode in der schulischen Pflegeausbildung und wie dieser von Auszubildenden und Lehrkräften erlebt wird.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der methodischen Anwendung von Humor, der Förderung von Motivation, der Gestaltung des Klassenklimas sowie der emotionalen Ebene der Lehrer-Schüler-Interaktion.
Ziel ist es, den Einsatz von Humor besser zu verstehen, die Hemmschwelle für Lehrkräfte zu senken und die Bedeutung von Humor für eine angstfreie und lernförderliche Atmosphäre aufzuzeigen.
Die Autorin nutzt ein qualitatives Studiendesign mit Triangulation, bestehend aus Literaturrecherche, Videobeobachtung einer Unterrichtsstunde, einer Gruppendiskussion mit Auszubildenden und einem Experteninterview.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Humor und Motivation, die Erläuterung der Kategorienbildung sowie eine detaillierte Auswertung der empirischen Daten hinsichtlich verschiedener Humoraspekte im Unterricht.
Wichtige Begriffe sind Humor, Pflegeunterricht, Lernmotivation, Klassenklima, Angstfreiheit, Vertrauen sowie die untersuchten Kategorien wie Methode und Motivation.
Humor kann als Katalysator dienen, um Informationen verständlicher zu vermitteln, Ängste abzubauen und ein entspanntes sowie motivierendes Lernklima zu schaffen, was besonders in heterogenen Klassen wichtig ist.
Ja, sofern Humor erzwungen wirkt, nicht themenbezogen ist oder als Sarkasmus/Zynismus missverstanden wird, kann er die Lehrer-Schüler-Beziehung belasten und kontraproduktiv wirken.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

