Forschungsarbeit, 2009
16 Seiten, Note: 1,7
1. Monografische Darstellung und Bildbesprechung
1.1 Name des Ateliers
1.2 Name
1.3 Geburtsdatum
1.4 Todesdatum
1.5 Erwähnung in Berlin
1.6 Adressen
1.7 Ehrungen/ Titel
1.8 Vereinsarbeit
1.9 Arbeiten
1.10 Besonderheiten
1.11 Sonstiges
2. Abbildung
3. Chronologie der Rückseiten
4. Chronologische Übersicht des gesamten Bildmaterials
5. Bildbesprechung der Fotografie KE 530
5.1 Beschreibung
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Berliner Fotografenatelier C. Seegert sowie exemplarische fotografische Werke einer eingehenden monografischen Untersuchung und formalen Bildanalyse zu unterziehen, um deren zeitliche Einordnung zu präzisieren.
Bildbesprechung der Fotografie KE 530
Die Fotografie KE 530 ist eine halböffentliche Fotografie, sie wurde von einem professionellen Fotografen in einem Atelier aufgenommen. Die Arbeit wurde durch das aktive Eingreifen des Fotografen in den fotografischen Prozess gestaltet und inszeniert. Die Bildgestaltung beginnt mit der Motivwahl vor der Kamera. Zu sehen ist eine Frau als Ganzkörperstück, leicht gedreht im dreiviertel Profil. Sie steht an einem Sockel, auf dem ihre rechte Hand ruht. Auf dem Sockel befindet sich eine Vase mit herunter rankendem Efeu. Links neben ihr steht ein Stuhl, der sich aus dem Bild hinaus dreht und angeschnitten ist. Sie ist das Hauptthema des Bildes und ist zentral angeordnet. Im Hintergrund ist lediglich eine Wand und am linken Bildrand Vorhangstoff zu sehen, im Vordergrund ist nur der Fußboden, wahrscheinlich aus Holz, zu sehen. Diese Szenerie ist wahrscheinlich frontal, leicht von oben beleuchtet, da keine Schatten erkennbar sind und in der Normalperspektive aufgenommen. Der Standpunkt des Fotografen war direkt gegenüber. Eine Nachbearbeitung fand in Form von Retuschen in Vorder-und Hintergrund statt.
Monografische Darstellung und Bildbesprechung: Dieses Kapitel liefert eine tabellarische Aufarbeitung der Stammdaten, Adresshistorie und geschäftlichen Entwicklung des Ateliers C. Seegert in Berlin.
Abbildung: Eine visuelle Zusammenstellung von historischen Porträtaufnahmen inklusive ihrer entsprechenden Rückseiten zur Veranschaulichung der zeitgenössischen Gestaltung.
Chronologie der Rückseiten: Hier wird erläutert, wie anhand von Adressdaten und stilistischen Merkmalen eine logische zeitliche Abfolge der fotografischen Rückseiten rekonstruiert wurde.
Chronologische Übersicht des gesamten Bildmaterials: Eine systematische graphische Auflistung des untersuchten Konvoluts, sortiert nach den identifizierten Adress- und Stilmerkmalen.
Bildbesprechung der Fotografie KE 530: Eine tiefgehende Analyse einer spezifischen Fotografie, die sowohl technische Aspekte als auch formale Komposition und kunsthistorische Details wie Mode und Interieur betrachtet.
Atelier C. Seegert, Portraitfotografie, Berliner Adressbuch, Carte de Visite, Albuminabzug, Bildanalyse, Biedermeier, Zweites Rokoko, Stilkunde, Fotogeschichte, Historische Fotografie, Wiener Stern, Ateliergeschichte, 19. Jahrhundert, Bildbesprechung
Die Arbeit befasst sich mit der historischen Aufarbeitung und Analyse des Berliner Fotografenateliers C. Seegert im späten 19. Jahrhundert.
Die zentralen Themen umfassen die Ateliergeschichte, die Chronologisierung von Fotografien anhand von Rückseitengestaltungen und die formale kunsthistorische Bildanalyse.
Das primäre Ziel ist die Identifizierung und zeitliche Einordnung fotografischer Bestände des Ateliers unter Anwendung von quellenkritischen Methoden.
Es wird eine Kombination aus historischer Quellenforschung (Adressbücher, Archive) und formaler Bildanalyse angewandt, ergänzt durch stilkundliche Vergleiche.
Der Hauptteil gliedert sich in die biografische Dokumentation des Fotografen, die chronologische Systematisierung des Bildmaterials und die detaillierte Einzelanalyse eines ausgewählten Objekts (KE 530).
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Ateliergeschichte, Portraitfotografie, Carte de Visite, Stilkunde und historische Bildanalyse definieren.
Sie dient als spezifisches Präsentationsformat der Zeit, dessen Beschaffenheit (Kartonstärke, Schnitt, Dekoration) maßgeblich zur Datierung der Aufnahmen beiträgt.
Da es sich um private Atelierfotografien handelt, die für den privaten Gebrauch (Erinnerungsmotivation) entstanden sind, fehlen in den Akten oder auf den Bildern meist weiterführende personenbezogene Angaben.
Das Interieur (Stuhl im Barockstil, Parkettboden) wird als gestalterisches Beiwerk und Stimmungsmacher interpretiert, das der Inszenierung dient, jedoch nicht zwangsläufig die tatsächliche Lebensumgebung der Person widerspiegelt.
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