Masterarbeit, 2009
77 Seiten, Note: 1,1
Die Masterarbeit befasst sich mit der Theorie der personalen Identität nach John Locke und verteidigt sie gegen die Kritik von Joseph Butler und Thomas Reid. Der Text analysiert Lockes Theorie im Kontext seiner Philosophie, beleuchtet die Kritik von Butler und Reid und analysiert die Diskussion in der neueren Sekundärliteratur. Ziel ist es, eine vollständige Lesart der Lockeschen Theorie der personalen Identität zu entwickeln und damit die Kritik von Butler und Reid zu widerlegen.
Das erste Kapitel analysiert Lockes Identitätskapitel und stellt die Lockesche These der personalen Identität (TP) dar. Das zweite Kapitel präsentiert die Kritik von Butler und Reid an Lockes Theorie, die in vier Hauptargumenten zusammengefasst wird. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der neueren Sekundärliteratur, die unterschiedliche Lesarten von Lockes Theorie präsentiert und diese weiter präzisiert. Das vierte Kapitel entwickelt eine vollständige Lesart der Lockeschen These (TPI) und verwendet diese, um die Kritik von Butler und Reid zu widerlegen.
Personale Identität, John Locke, Joseph Butler, Thomas Reid, Bewusstsein, Seelensubstanz, Individuation, Identität über die Zeit hinweg, Zirkularitätsvorwurf, Sukzessivität des Bewusstseins, Vergessen, Nicht-Transitivität der Identität, vollständige Lesart, philosophische Anthropologie, Immaterialismus, Materialismus.
Locke vertritt die These, dass die personale Identität allein im Bewusstsein und der Erinnerungsfähigkeit besteht, nicht in einer Substanz.
Sie werfen Locke Zirkularität vor und argumentieren, dass Bewusstsein die Identität voraussetzt, anstatt sie erst zu begründen.
Der "Mensch" ist für Locke der biologische Organismus, während die "Person" ein denkendes, intelligentes Wesen mit Selbstbewusstsein ist.
Kritiker wie Reid nutzen das Beispiel des Offiziers, um zu zeigen, dass Lockes Theorie logische Lücken aufweist, wenn Erinnerungen verloren gehen.
Die Arbeit schlägt eine "vollständige Lesart" vor, die Lockes Begriffe von Zueignung und forensischer Personalität einbezieht.
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