Diplomarbeit, 2009
98 Seiten, Note: 2,3
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Bewertung von Immobilien unter Berücksichtigung von Energieeinsparungspotenzialen im Kontext des CO2-Emissionshandels. Der Fokus liegt auf der Anwendung der Realoptionsanalyse in der Immobilienbewertung, um die Flexibilität und die zukünftigen Handlungsmöglichkeiten von Immobilienbesitzern im Hinblick auf Energieeinsparungen und CO2-Reduktion zu berücksichtigen.
Das erste Kapitel beleuchtet die Problemstellung und Zielsetzung der Untersuchung. Es definiert den Grundstücksbegriff und analysiert die Kernprobleme der Immobilienökonomie sowie die Unterscheidungsmerkmale von Immobilien. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes, indem es verschiedene Verfahren zur Immobilienbewertung, sowohl normierte als auch nicht normierte, sowie internationale Verfahren vorstellt. Im dritten Kapitel werden die Grundlagen der Realoptionsanalyse erläutert und der immobilienspezifische Einsatz des Realoptionsverfahrens im Detail dargestellt. Das vierte Kapitel konzentriert sich auf die Anwendung der Realoptionsanalyse im Rahmen des CO2-Emissionshandels, wobei verschiedene Optionen wie die Verzögerungsoption, zusammengesetzte Optionen und die Wechseloption analysiert werden. Das fünfte Kapitel befasst sich mit den Energieeinsparungspotenzialen von Immobilien im Rahmen des CO2-Emissionshandels und beleuchtet den Energiebedarf, die Energieeffizienz sowie die Energieeinsparung und CO2-Emissionen von Gebäuden.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Immobilienbewertung, Realoptionsanalyse, Energieeinsparung, CO2-Emissionshandel, Verkehrswertermittlung, Discounted-Cashflow-Methode (DCF-Methode), Verzögerungsoption, Umnutzungsoption, Abbruchsoption, Energieeffizienz, Energiebedarf, CO2-Emissionen.
Ein modernes Verfahren, das Flexibilitäten und zukünftige Handlungsmöglichkeiten (z.B. Umnutzung oder Verzögerung) bei der Wertermittlung von Immobilien einpreist.
Er schafft Anreize für Energieeinsparungen, da CO2-Reduktionen in Form von Emissionsrechten finanziell bewertet und in die Immobilienökonomie integriert werden können.
Das Recht eines Investors, den Beginn eines Bauprojekts aufzuschieben, um auf bessere Marktbedingungen oder technologische Entwicklungen zu warten.
Normierte Verfahren (nach WertV) sind gesetzlich geregelt (z.B. Ertragswertverfahren), während nicht normierte Verfahren wie die Residualwertmethode oft in der Projektentwicklung genutzt werden.
Klassische Kapitalwertmethoden sind oft zu starr und bieten nur eine "Ja/Nein"-Entscheidung, ohne die Dynamik und Flexibilität zukünftiger Potenziale abzubilden.
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