Masterarbeit, 2010
77 Seiten, Note: 1,85
Diese Masterarbeit befasst sich mit dem Thema des jugendlichen Risikoverhaltens und untersucht die verschiedenen Perspektiven auf dieses Phänomen. Ziel ist es, die Funktionen und Vorteile des Risikoverhaltens in der Entwicklung von Jugendlichen aufzuzeigen und die Notwendigkeit einer salutogenetischen Perspektive auf Gesundheitsförderung im Kontext jugendlichen Risikoverhaltens zu beleuchten.
Die Einleitung führt in das Thema des jugendlichen Risikoverhaltens ein und beschreibt die Relevanz der Thematik. Kapitel 2 beleuchtet die Entwicklung des Risikobegriffs und die Bedeutung von Normativität in den Gesundheitswissenschaften. In Kapitel 3 werden verschiedene Formen von riskanten Verhaltensweisen im Jugendalter vorgestellt. Kapitel 4 beschäftigt sich mit Krankheits- und Gesundheitsmodellen, insbesondere dem biomedizinischen Krankheitsmodell und dem salutogenetischen Gesundheitsmodell. Kapitel 5 diskutiert verschiedene Erklärungsmodelle für jugendliches Risikoverhalten, wie das sozialisationstheoretische Belastungs-Bewältigungs-Modell. Kapitel 6 beleuchtet die Bedeutung von Hilfsmaßnahmen für Jugendliche und die Frage, ob Prävention oder Gesundheitsförderung effektiver sind.
Jugendliches Risikoverhalten, Gesundheitsförderung, Salutogenese, Risikokompetenz, Biomedizinisches Modell, Prävention, Entwicklungspsychologie, Normativität, Sozialisation, Adoleszenz.
Ja, die Arbeit argumentiert, dass riskante Verhaltensweisen ein normaler Bestandteil der Identitätsbildung und Neugierde in der Adoleszenz sind.
Im Gegensatz zum Fokus auf Krankheiten (Pathogenese) fragt die Salutogenese, was Menschen gesund hält und welche Ressourcen sie zur Bewältigung nutzen.
Es dient dem Spaß, dem Genusserleben, der Abenteuerlust sowie der Stärkung des Gruppenzugehörigkeitsgefühls.
Weil sie oft rein defizitorientiert sind und die positiven Funktionen des Risikoverhaltens für die Jugendlichen ignorieren.
Es ist die Fähigkeit, Risiken bewusst einzuschätzen und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen, statt sie nur strikt zu verbieten.
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