Bachelorarbeit, 2022
51 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen und Bezugsrahmen zu Controlling und Digitalisierung
2.1 Rollentheorie
2.2 Kompetenzkatalog nach Heyse/Erpenbeck
2.3 Grundlagen des Controllings
2.3.1 Definition Controlling und Controller
2.3.2 Strategisches und operatives Controlling
2.4 Bedeutsame digitale Verfahren im Kontext des Controllings
2.4.1 Die Digitalisierung
2.4.2 Big Data
2.4.3 Business Analytics
2.4.4 Data Mining
2.4.5 Data Scientist
2.4.6 Internet of Things (IoT)
3 Methodisches Vorgehen
3.1 Systematische Literaturanalyse
3.2 Vorgehensweise
3.3 Schlagwörter und Suchmaschinen
3.4 Einschluss- und Ausschlusskriterien für die Betrachtung eines Artikels
4 Ergebnisse der Recherche für die Rolle und Kompetenzen des Controllers
4.1 Vorstellung der deskriptiven Ergebnisse
4.2 Zeitlicher Verlauf der Kompetenzen und Rolle des Controllers
4.2.1 Die traditionellen Kompetenzanforderungen eines Controllers
4.2.2 Die veränderten Kompetenzanforderungen eines Controllers
4.2.3 Die traditionelle Rolle eines Controllers
4.2.4 Veränderung der Rolle eines Controllers
5 Diskussion der Ergebnisse
6 Schlussbetrachtung
Diese Bachelor-Thesis analysiert, wie sich das Rollenverständnis und das Anforderungsprofil von Controllern im Kontext der digitalen Transformation durch neue Technologien und veränderte Geschäftsumfelder gewandelt haben.
4.2.2 Die veränderten Kompetenzanforderungen eines Controllers
Die notwendigen Kompetenzen im Controlling unterliegen weiterhin einem grundlegenden Wandel, der sich immer schneller entwickelt. Insbesondere der Einfluss der digitalen Transformation wirkt sich fundamental auf die Kompetenzanforderungen an Controller aus (vgl. Schöning/Mendel 2021, 87). Im Folgenden wird der Bezug zwischen dem theoretischen Rahmen dieser Arbeit und dem Kompetenzkatalog nach Heyse/Erpenbeck beschreiben. Demnach werden die Änderungen, ausgerichtet auf die (fachlichen, methodischen, persönlichen, sozialkommunikativen sowie aktivitäts- und umsetzungsorientierten) Kompetenzen eines Controllers, erläutert.
Fachlich-methodische Kompetenz
Im Hinblick auf die digitale Transformation haben sich die Kompetenzanforderungen an einen Controller nachhaltig verändert. Ein wichtiger Faktor ist die Erweiterung der IT-Fähigkeiten eines Controllers (vgl. Gärtner/Slacik, 2015, 311). Allerdings ist zu beachten, dass der Controller nicht in jedem IT-Bereich ein Experte sein muss und auch nicht sein kann (vgl. Gärtner/Slacik, 2015, 318).
Ein wesentlicher Kerngedanke des Controllings besteht darin, dass das Controlling nicht zum Selbstzweck dient, sondern stetig kritisch zu hinterfragen ist, um den Kundennutzen in den Vordergrund zu rücken. (vgl. Henningsen, 2015, 94).
Die Kompetenzen und Anforderungen an den Controller lassen sich zum Teil anhand der aktuellen Stellenausschreibungen für Controller verdeutlichen. Erkennbar ist, dass in den Stellenanzeigen ein Universitäts- oder Fachhochschulabschluss vorausgesetzt wird. Des Weiteren ist in der Branche in der Regel fundierte Praxiserfahrung erwünscht. Die Anforderungen an die Kompetenzen des Controllers sind vielfältiger Natur. Hierbei sind die wichtigen Kompetenzen das analytische Verständnis, die Kommunikationsfähigkeit sowie die Durchsetzungsfähigkeit. Darüber hinaus steht die Kooperationsbereitschaft mit den Kollegen für den Controller im Fokus. Die Kenntnis der technischen Grundlagen des Controllers, das heißt die Beherrschung der Instrumente, wird grundsätzlich vorausgesetzt. Der Controller muss dementsprechend dazu in der Lage sein, in allen Bereichen des Unternehmens zu kooperieren sowie zu kommunizieren. Dazu gehört es, Widerstände zu überwinden und eine gewisse Überzeugungsarbeit zu leisten. (vgl. Krings, 2015, 12ff).
1 Einleitung: Stellt die Problemstellung der digitalen Transformation für das Controlling dar, definiert das Ziel der Arbeit und die Forschungsfrage zur Rollenentwicklung des Controllers.
2 Theoretische Grundlagen und Bezugsrahmen zu Controlling und Digitalisierung: Erläutert zentrale Begriffe wie Rollentheorie, Kompetenzkatalog nach Heyse/Erpenbeck sowie technologische Konzepte wie Big Data und IoT.
3 Methodisches Vorgehen: Beschreibt die Durchführung der systematischen Literaturanalyse, inklusive Suchstrategien, Datenbankwahl sowie Ein- und Ausschlusskriterien für die Quellenrecherche.
4 Ergebnisse der Recherche für die Rolle und Kompetenzen des Controllers: Präsentiert die empirischen Ergebnisse der Literaturrecherche und analysiert den zeitlichen Verlauf der Anforderungen sowie spezifische Rollenänderungen.
5 Diskussion der Ergebnisse: Führt eine vertiefende Interpretation der Rechercheergebnisse durch und diskutiert die notwendige Weiterentwicklung spezifischer Kompetenzen im digitalen Umfeld.
6 Schlussbetrachtung: Resümiert die Erkenntnisse zur Relevanz zukünftiger Controller-Rollen und formuliert einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
Controlling, Digitalisierung, digitale Transformation, Controller, Kompetenzprofil, Rollenverständnis, Big Data, Business Analytics, Data Scientist, Change Agent, Business Partner, IT-Fähigkeiten, Finanzsysteme, Literaturanalyse, Managementunterstützung
Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der digitalen Transformation auf das Berufsbild und die Anforderungsprofile von Controllern.
Die Kerngebiete umfassen Controlling-Theorien, die Rollentheorie, den Wandel von Kompetenzen sowie technologische Trends wie Big Data und Business Analytics.
Die Forschungsfrage zielt darauf ab, zu ermitteln, wie sich das Rollenverständnis und das Anforderungsprofil von Controllern durch die digitale Transformation konkret verändern.
Es wurde eine systematische Literaturanalyse durchgeführt, die den aktuellen Forschungsstand anhand von einschlägigen Fachzeitschriften und Praktikerbeiträgen aus Datenbanken wie Scopus aufbereitet.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, methodisches Vorgehen und die detaillierte Darstellung und Diskussion der Rollen- und Kompetenzentwicklung.
Die wichtigsten Schlagworte sind Controlling, Digitalisierung, Rollenverständnis, Kompetenzprofil und Business Partner.
Der Business Partner fungiert als zukunftsorientierter Berater des Managements, der strategische Impulse gibt, anstatt nur Daten der Vergangenheit aufzubereiten.
Automatisierte Systeme (z.B. ERP-Systeme) entlasten den Controller von manuellen Buchhaltungsroutinen, was Kapazitäten für analytische Aufgaben und strategische Entscheidungsunterstützung freisetzt.
Die Rolle wandelt sich durch Big Data und Data Mining hin zu komplexeren Analyseaufgaben, wobei eine klare Abgrenzung zum Data Scientist empfohlen wird.
Ja, laut der Analyse gewinnen Empathie, Kooperationsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit für den Controller als Change Agent und Business Partner massiv an Bedeutung.
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