Bachelorarbeit, 2021
54 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Ausgangspunkt und Forschungsgrundlage
1.2 Zielsetzung und methodisches Vorgehen
2. Begriffliche Abgrenzungen und Grundlagen
2.1 Begriffsbestimmungen
2.1.1 Bargeld und Bargeldlosigkeit
2.1.2 Digitalisierung im Bankensektor
2.2 Theoretische Grundlagen der beeinflussenden Faktoren
2.2.1 Entwicklung des Zahlungsverkehrs
2.2.2 Funktionsweise virtueller Währungen
2.2.3 Politischer Einfluss
3. Digitalisierung der Finanzindustrie
3.1 Transformation des Bankwesens
3.2 Bedeutung der Digitalisierung für die Bank
3.2.1 Rolle des Kunden
3.2.2 Kostenfaktor
4. Alternativen Bargeld
4.1 Payment 4.0
4.1.1 Bargeldloser Zahlungsverkehr
4.1.2 Mobile Payment und eWallet
4.2 Virtuelle Währungen
5. weitere Einflussfaktoren
5.1 Datenschutz und Schattenwirtschaft
5.2 Aspekt des politischen Handelns
6. Reflexion der Ergebnisse
6.1 Beantwortung der Forschungsfragen
6.2 Diskussion und Ausblick
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Digitalisierung in der Bankenwelt auf den Trend zur Bargeldlosigkeit. Die zentrale Forschungsfrage zielt darauf ab, in welchem Maße digitale technologische Innovationen und neue Marktteilnehmer das traditionelle Zahlungsverhalten verändern, wobei insbesondere die Rolle von FinTechs, Mobile Payment sowie virtuellen Währungen im Kontext regulatorischer und sozioökonomischer Rahmenbedingungen analysiert wird.
2.1.2 Digitalisierung im Bankensektor
In der Literatur existieren verschiedene Definitionen für den Begriff der Digitalisierung. Christian Matt, Thomas Hess und Alexander Belian definieren in Ihrer Monografie die Digitalisierung als Technische Transformation. Hierbei wird der Begriff als Umwandlung von analogen Signalen wie Schrift, Bild oder Ton, in digitale Formate verstanden. Beispielsweise lässt sich hier die Erfassung papierhafter Einzahlungs-, und Überweisungsscheinen mittels Scanner nennen.
Simon Nora und Alain Minc hingegen bezeichnen die Digitalisierung als gesellschaftliche Transformation. Damit ist die Durchdringung aller Lebensbereiche der Gesellschaft mit IT und die damit verbundene Möglichkeit bzw. Veränderungen gemeint. Betroffen sind hier auch die Arbeitsabläufe in und zwischen den Unternehmen ebenso wie die Konsumgewohnheiten der Kunden. Den Begriff Digitalisierung kann man daher als Veränderung aufgrund neuer Technologien beschrieben werden. Eine orts- und zeitunabhängige Nutzung technischer Geräte für eine unkomplizierte und schnelle Informationsbeschaffung ist dadurch möglich geworden. Gemäß Rainer Alt und Thomas Puschmann, welche sich in ihrem Werk mit der Digitalisierung in der Finanzindustrie auseinandergesetzt haben, existiert keine einheitliche Definition, dazu ist die Digitalisierung zu umfassend. In dieser Arbeit wird die Definition von Nora und Minc verwendet, da die Digitalisierung mit den einhergehenden Technologieveränderungen als eine Art Katalysator für den Verhaltenswandel der Bevölkerung gesehen wird.
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt den Ausgangspunkt der Forschung im Kontext der Digitalisierung der Finanzwelt dar und definiert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2. Begriffliche Abgrenzungen und Grundlagen: Hier werden zentrale Fachbegriffe definiert und der theoretische Hintergrund zur Entwicklung des Zahlungsverkehrs sowie politischer Einflüsse erläutert.
3. Digitalisierung der Finanzindustrie: Das Kapitel untersucht die Transformation des Bankwesens und betrachtet speziell die Rollenveränderungen des Kunden sowie den ökonomischen Kostenfaktor.
4. Alternativen Bargeld: Hier wird das Konzept "Payment 4.0" inklusive Mobile Payment und E-Wallets sowie die Rolle virtueller Währungen als Alternativen zum Bargeld analysiert.
5. weitere Einflussfaktoren: Dieses Kapitel widmet sich dem Schutz persönlicher Daten, der Schattenwirtschaft und den politischen Auswirkungen auf das Bargeldsystem.
6. Reflexion der Ergebnisse: Hier werden die Forschungsfragen auf Basis der Kapitelinhalte beantwortet und eine Diskussion mit Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungen vollzogen.
7. Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht den langfristigen Trend zur bargeldlosen Gesellschaft trotz verbleibender individueller Zahlungsentscheidungen.
Digitalisierung, Banken, Bargeldlosigkeit, Zahlungsverkehr, Mobile Payment, FinTech, Kryptowährungen, Blockchain, Datenschutz, Online-Banking, Bargeld, Zentralbankgeld, Transformation, Innovation, NFC
Die Arbeit befasst sich mit der fortschreitenden Digitalisierung in der Finanzbranche und deren Auswirkungen auf die Nutzung und Verdrängung von Bargeld als Zahlungsmittel.
Zentrale Themen sind der Wandel des Bankwesens durch neue Technologien, die Rolle von FinTech-Unternehmen, mobile Bezahlsysteme sowie die sicherheitsrelevanten Dimensionen wie Datenschutz.
Das Ziel ist es, den Einfluss der Digitalisierung auf die Bargeldlosigkeit zu erforschen und die treibenden Faktoren für diesen Wandel im europäischen Bankensystem zu identifizieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturarbeit, bei der aktuelle Studien und Publikationen zum Thema Digitalisierung und Zahlungsverhalten analysiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Analyse der digitalen Transformation des Bankgewerbes sowie die Darstellung spezifischer bargeldloser Bezahlalternativen.
Die wichtigsten Begriffe sind Bargeldlosigkeit, Mobile Payment, FinTech, Digitale Transformation und Kryptowährungen wie Bitcoin.
Der Autor zeigt auf, dass Kunden durch das digitale Zeitalter informierter und anspruchsvoller geworden sind, wobei mobile Endgeräte wie Smartphones als Hauptwerkzeuge das Verhalten nachhaltig verändern.
Bargeld wird als "Verlierer" der Digitalisierung beschrieben, bleibt jedoch aufgrund individueller Präferenzen, traditioneller Gewohnheiten und technischer Abhängigkeiten im aktuellen Zahlungsmix noch erhalten.
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