Bachelorarbeit, 2009
112 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Gang der Untersuchung
2 Grundlagen betrieblicher Innovationen
2.1 Begriff der Innovation
2.2 Innovationsarten
2.3.1 Produktinnovationen
2.3.2 Prozessinnovationen
2.3.3 Marktmäßige Innovationen
2.3.4 Strukturelle Innovationen
2.3 Erfolgsfaktor Innovation
2.3.1 Innovationen als Basis für die Kostenführerschaft
2.3.2 Innovationen als Basis für die Leistungsführerschaft
2.4 Innovationsstrategien
2.4.1 Quellen für Innovationen
2.4.2 Typologien von Innovationsstrategien
2.5 Innovationsprozess
3 Grundlagen des Wissensmanagements
3.1 Der Wissensbegriff
3.1.1 Daten, Informationen und Wissen
3.1.2 Wissensarten
3.1.2.1 Explizites und implizites Wissen
3.1.2.2 Individuelles und kollektives Wissen
3.1.3 Organisationale Wissensbasis
3.2 Notwendigkeit eines Wissensmanagements
3.2.1 Der Weg zur Wissensgesellschaft
3.2.2 Erwartungen an das Wissensmanagement
3.3 Wissensmanagementbereiche
3.3.1 Dimension Mensch
3.3.2 Dimension Technik
3.3.3 Dimension Organisation
3.4 Wissensmanagementstrategien
3.4.1 Kodifizierungsstrategie
3.4.2 Personifizierungsstrategie
3.4.3 Fazit
4 WM zur Innovationsunterstützung
4.1 Ausgewählte Modelle des Wissensmanagements
4.1.1 Das Konzept nach Probst et al.
4.1.2 Das Münchener Modell
4.1.3 Fazit
4.2 Wissen im Innovationsprozess
4.2.1 Interne Wissensquellen
4.2.2 Externe Wissensquellen
4.2.3 Der Innovationsprozess aus der Perspektive des WM
4.2.4 Fazit
4.3 Wissensumwandlung und Wissensschaffung
4.3.1 Anreizsysteme im Wissensmanagement
4.3.2 Modell zur Wissensumwandlung und Wissensschaffung
4.4 Methoden des WM zur Innovationsunterstützung
4.4.1 Förderung des Wissensaustauschs- und nutzung
4.4.1.1 Lessons Learned
4.4.1.2 Best Practice Sharing
4.4.1.3 Story Telling
4.4.2 Repräsentation von Wissen
4.4.2.1 Wissenskarten
4.4.3 Organisationsmethoden
4.4.3.1 Wissens- und Innovationsfördernde Organisationsformen
4.4.3.2 EXKURS: Kaizen als Unternehmensphilosophie
4.4.3.3 Communities of Practice
4.4.4 Weitere ausgewählte WM-Instrumente im Überblick
4.5 Creation of innovation through knowledge management
4.5.1 Projektbeschreibung
4.5.2 Projektdurchführung
4.5.3 Einige CIKM Ergebnisse
5 Softwaretechnische Unterstützung des WM
5.1 Anwendungen und Systeme für das Wissensmanagement
5.1.1 EXKURS: Social Software
5.1.2 Groupware
5.1.3 Inhaltsorientierte Systeme
5.1.4 Systeme der künstlichen Intelligenz
5.1.5 Führungsinformationssysteme
5.1.6 Sonstige Systeme
5.2 Wissensmanagementsysteme
5.2.1 Ziele und Zweck von Wissensmanagementsysteme
5.2.2 Klassifikation
5.2.3 Architekturen
6 Wissensmanagement in der Praxis
6.1 Wissensmanagement bei Accenture
6.1.1 Architektur von Knowledge Xchange
6.1.2 Ausgewählte KX-Anwendungen
6.1.3 Fazit
6.2 Kaba Gilgen AG: WM als Innovationsunterstützung
6.2.1 Konzeptionierung und Umsetzung
6.2.2 Fazit
7 Schlussbetrachtung
7.1 Kritische Würdigung
7.2 Ausblick
Die Arbeit untersucht die strategische Bedeutung des Wissensmanagements für die Innovationsfähigkeit von Unternehmen. Zentral ist dabei die Forschungsfrage, wie durch die systematische Identifikation, Entwicklung und Verteilung von Wissen – insbesondere von implizitem Erfahrungswissen – Innovationsprozesse effizienter gestaltet und beschleunigt werden können.
3.1.1 Daten, Informationen und Wissen
Im hierarchischen Modell unterscheidet man zwischen „Daten“, „Informationen“ und „Wissen“. Da die Übergänge fließend sind, können sie nicht voneinander abgegrenzt werden. Ein Kundentermin stellt bspw. ein „reines“ Datum dar, während bei einem Gespräch die dokumentierte Ergebnisse Informationen sind. Erfahrungen, die sich aus dem Gespräch ergeben und die daraus folgende Handlungen ist das generierte Wissen.
Wissen besteht aus Fähigkeiten und Kenntnissen, verbunden mit Gefühlen, Werten, Erfahrungen und Ahnungen. Es ist ein immaterielles Gut, dessen Wert sich durch Gebrauch, im Gegensatz zu allen anderen Ressourcen, erhöht. Demnach ist der Nutzen des Wissens erst im Rückblick bewertbar.
Wissen ist zudem komplexer als reine Informationen und kann nicht so leicht gespeichert und verarbeitet werden. Auf den hohen Wert von Wissen weisen bspw. Zitate wie „Wissen ist Macht“ von Francis Bacon hin.
Ein gut strukturiertes Modell, das aufzeigt wie Wissen überhaupt entsteht und eine Abgrenzung des Wissensbegriffs gegenüber dem Informations- und Datenbegriff liefert, bietet die Wissenstreppe nach North (Siehe Abbildung 13). North zeigt in der Wissenstreppe eine Begriffshierarchie auf. Das wichtigste Differenzierungsmerkmal besteht darin, dass Wissen, im Gegensatz zu Daten und Informationen, immer an Personen gebunden ist (personenabhängig). Das Wissen eines jeden einzelnen baut sich im Laufe seines Lebens gleichermaßen durch Ausbildung und berufliche Tätigkeit wie durch individuelle Wertmaßstäbe und Erfahrungen aus. Damit wird auch deutlich, dass das Wissen vor allem in den Köpfen der Mitarbeiter steckt und im Gegensatz zu Daten und Informationen verhältnismäßig schwer übermittelt, gespeichert und verarbeitet werden kann.
1 Einleitung: Die Einleitung legt das Fundament der Arbeit durch die Problemstellung, die Zielsetzung und die Erläuterung des Untersuchungsaufbaus.
2 Grundlagen betrieblicher Innovationen: Dieses Kapitel definiert Innovationsarten, Erfolgsfaktoren und Strategien sowie die theoretischen Phasen des Innovationsprozesses.
3 Grundlagen des Wissensmanagements: Es folgt eine theoretische Aufarbeitung des Wissensbegriffs, der Wissensarten sowie der Notwendigkeit und der Kernbereiche des Wissensmanagements.
4 WM zur Innovationsunterstützung: Der Kernteil analysiert Modelle, Methoden und Instrumente des Wissensmanagements zur gezielten Förderung von Innovationen in Unternehmen.
5 Softwaretechnische Unterstützung des WM: Hier werden technische Systeme und Architekturen vorgestellt, die den Wissensaustausch und -managementprozess in Organisationen praktisch ermöglichen.
6 Wissensmanagement in der Praxis: Anhand der Fallbeispiele Accenture und Kaba Gilgen AG wird die praktische Umsetzung und Konzeption von Wissensmanagementsystemen diskutiert.
7 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, würdigt die Arbeit kritisch und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz des Themas.
Wissensmanagement, Innovation, Innovationsprozess, Implizites Wissen, Explizites Wissen, Wissensgenerierung, Wissensschaffung, Wissenskarte, Wissensgesellschaft, Kompetenz, Organisationsstruktur, Wissensbasis, Innovationsstrategie, Wissensvermittlung, Wissenssysteme
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Ressource Wissen und der Generierung von Innovationen in Unternehmen, um Strategien und Methoden für ein systematisches Wissensmanagement abzuleiten.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Innovationen, die theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements, die softwaretechnische Unterstützung sowie die praktische Anwendung in Fallbeispielen.
Ziel ist es, einen Bezug zwischen Wissen und Innovationen herzustellen und einen systematischen Ablauf zu entwickeln, der Unternehmen als Leitfaden für ein effizientes Wissensmanagement dient.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und einer Analyse von Best-Practice-Fallbeispielen, ergänzt durch die Auswertung von Ergebnissen des CIKM-Projekts.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Integration von Wissen in den Innovationsprozess, die Darstellung verschiedener Managementmodelle und den Einsatz spezifischer Methoden wie Wissenskarten und Communities of Practice.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wissensmanagement, Innovation, Implizites Wissen, Wissensgesellschaft und Organisationsentwicklung geprägt.
Die Kodifizierungsstrategie fokussiert auf die Speicherung von Wissen in Datenbanken, während die Personifizierungsstrategie den Wissensaustausch zwischen Personen direkt fördert.
Implizites Wissen ist oft in den Köpfen der Mitarbeiter verankert, schwer in Worte zu fassen und bildet die Grundlage für Intuition und individuelle Erfahrungen, die für den Innovationserfolg essenziell sind.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

