Diplomarbeit, 2009
76 Seiten, Note: 1,3
Diese Diplomarbeit analysiert die Transaktionskostentheorie im Kontext von Global Sourcing, um Handlungsempfehlungen für die Beurteilung der Vorteilhaftigkeit dieser Beschaffungsstrategie zu entwickeln. Der Fokus liegt dabei auf der Berücksichtigung aller Kostenbestandteile von Global Sourcing, nicht nur des Einstandspreises. Die Arbeit untersucht die Komplexität der Transaktionskosten und erörtert innovative Lösungsansätze zur Kostenreduktion durch Global Sourcing.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Thematik von Global Sourcing einführt und das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit erläutert. Anschließend wird die Transaktionskostentheorie vorgestellt, inklusive der Arten von Transaktionskosten, der Einordnung und Abgrenzung der Begriffe "Transaktion" und "Institution", sowie der Einflussfaktoren von Transaktionskosten. Das dritte Kapitel behandelt das Thema Global Sourcing, einschließlich der Beweggründe für diese Strategie, dem Tätigkeits- und Objektumfang, den Risiken und Erfolgspotenzialen, Vertragsproblemen, der Operationalisierung der Transaktionskosten und der Ableitung möglicher Hypothesen.
Das vierte Kapitel befasst sich mit der möglichen Hypothesengenerierung, wobei die wissenschaftliche Einordnung von Hypothesen und die Beschreibung der möglichen Hypothesen, wie Distanz, Rationalitätsdefizit im Unternehmen und opportunistisches Verhalten des Lieferanten, behandelt werden. Die Arbeit endet mit einem Fazit, das die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfasst und die Bedeutung der Transaktionskostentheorie für die Beurteilung von Global Sourcing unterstreicht.
Transaktionskostentheorie, Global Sourcing, Beschaffung, Kostenanalyse, Kostenreduktion, Handlungsempfehlungen, Distanz, Rationalitätsdefizit, Opportunismus, Vertragsprobleme, Erfolgspotenziale, Risiken, Supply Chain Management, Globalisierung, Wettbewerbssituation
Sie besagt, dass neben den reinen Einstandspreisen auch die Kosten für Information, Vertragsabschluss und Überwachung (Transaktionskosten) entscheidend für die Vorteilhaftigkeit der Beschaffung sind.
Man unterscheidet Ex-ante-Kosten (Suche, Anbahnung) und Ex-post-Kosten (Überwachung, Durchsetzung, Anpassung von Verträgen).
Günstige Preise im Ausland werden oft durch hohe Koordinationskosten, Qualitätsrisiken und logistische Aufwände relativiert, die in einer traditionellen Betrachtung oft fehlen.
Lieferanten könnten Wissensvorsprünge ausnutzen oder Verträge zu ihrem Vorteil brechen, was die Transaktionskosten durch nötige Kontrollmaßnahmen massiv erhöht.
Zu den Risiken zählen politische Instabilität in Lieferländern, Währungsschwankungen, lange Lieferwege und Kommunikationsprobleme durch kulturelle Distanz.
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