Masterarbeit, 2021
95 Seiten, Note: 3,0
1. EINLEITUNG
2. DEFINITION ZENTRALER BEGRIFFE:
2.1 DAS DRAMA
2.2 UNTERRICHTSKONZEPTIONEN
3. STAND DER FORSCHUNG
3.1. LITERATURDIDAKTIK
3.2. DRAMENDIDAKTISCHE ANSÄTZE
3.2.1 Der gattungstheoretische Ansatz
3.2.2 Der theaterpädagogische Ansatz
3.2.3 Der produktionsorientierte Ansatz
4. METHODENTEIL
4.1 KURZÜBERBLICK DER FAUST KONZEPTE
5. KONZEPTE
5.1 KONZEPT 1 - SZENISCHE INTERPRETATION VON DRAMENTEXTEN: [...] „FAUST I“ – INGO SCHELLER (1993)
5.1.1 EINORDNUNG UND ZUSAMMENFASSUNG DES KONZEPTS
5.2 KONZEPT 2 - JOHANN WOLFGANG GOETHE: FAUST I UND FAUST II – RALF SUDAU (1993)
5.2.1. EINORDNUNG UND ZUSAMMENFASSUNG DES KONZEPTS
5.3 KONZEPT 3 - JOHANN WOLFGANG GOETHE – FAUST, KREATIV – CLAUDIA SCHULER (2001)
5.3.1 EINORDNUNG UND ZUSAMMENFASSUNG DES KONZEPTS
5.4 KONZEPT 4 - JOHANN WOLFGANG GOETHE: FAUST – VOLKER FREDERKING (2008)
5.4.1 EINORDNUNG UND ZUSAMMENFASSUNG DES KONZEPTS
5.5 KONZEPT 5 - JOHANN WOLFGANG GOETHE: FAUST I – LEMMER & VEEH (2016)
5.5.1 EINORDNUNG UND ZUSAMMENFASSUNG DES KONZEPTS
5.6 KONZEPT 6 - UNTERRICHTSSEQUENZEN: ABITURLEKTÜRE: 14 KOMPLETT AUSGEARBEITETE UNTERRICHTSEINHEITEN – STEFAN SCHÄFER (2020)
5.6.1 EINORDNUNG UND ZUSAMMENFASSUNG DES KONZEPTS
6. ERGEBNISSE
6.1. GRAPHISCHE DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE
6.1.1 Graphische Darstellung der Konzepte
1. Konzept – klar theaterpädagogisch orientiert
2. Konzept – klar gattungstheoretisch orientiert
3. Konzept – ein Mischverhältnis
4. Konzept – eher gattungstheoretisch orientiert
5. Konzept – eher gattungstheoretisch orientiert
6. Konzept – eher gattungstheoretisch orientiert
7. DISKUSSION
7.1 REFLEXION DES VORGEHENS
7.2 WAS SOLL DAS GANZE DRAMA?
Ein Fazit:
8. ZUSAMMENFASSUNG
10. ANHANG
Graphische Darstellung der Konzepte in einer zusätzlichen Analyse
9. LITERATURVERZEICHNIS
Onlineressourcen
Weiterführende Literatur:
Die vorliegende Masterarbeit analysiert die Dramendidaktik für den Deutschunterricht, indem sie die Gewichtung von Schulkonzepten in sechs ausgewählten Unterrichtsentwürfen zu Goethes „Faust I“ über einen Zeitraum von 30 Jahren untersucht. Ziel ist es, das theoretische Rüstzeug und die methodischen Präferenzen für den Umgang mit Dramentexten zu beleuchten, um das Spannungsfeld zwischen analytischen, theaterpädagogischen und produktionsorientierten Zugängen zu verdeutlichen.
3.2.2.1 Szenische Verfahren
Szenische Verfahren sind dem Begriff nach Verfahren, die szenisch, also durch detaillierte und zeitdeckende Wiedergabe realisiert werden. Figurenrede ist das potenteste Merkmal dieser Arbeitsweise, die immer auf Darstellung und Interpretation beruht. Szenische Verfahren simulieren das authentische szenische Arbeiten, wie es am Theater oder auf der Bühne Anwendung findet. Einschlägige Konzepte der Didaktik unterscheiden sich nach ihrer Ausrichtung. Der Einsatz szenischer Verfahren kann einerseits produktorientiert Verfahren und zum anderen prozessorientiert. Literaturdidaktische Ziele werden mit den szenischen Verfahren ebenso verfolgt, wie es bei dem analytischen Textverstehen erfolgt. Unter szenischen Verfahren findet sich die Arbeitsweise des szenischen Interpretierens, dass das szenische Spiel in den Blick nimmt, um die Theatralität dramatischer Texte auf anderem Wege zu erschließen.
Um einen literarischen Text erfahrbar zu machen und seine Darstellung zu reflektieren, entwickelte Ingo Scheller die Methode des szenischen Interpretierens. Darin wird das Augenmerk auf Mimik, Haltung, Stimme und Körperlichkeit des Darstellers sowie des gesamten Arrangements gelegt. Die Anschlußfähigkeit und Lancierung theaterpädagogischer Aspekte im Deutschunterricht kann mit Scheller namhaft besetzt werden, die die Verfahren in den 1980er Jahren entwickelte und immer weiter anpasste. Die als szenische Interpretation publik gewordene Methode nahm nachhaltigen Einfluss auf den Dramenunterricht. Die Dramenliteratur wird dabei traditionell mittels szenischer Spielverfahren erarbeitet. Der Text wird geprobt, different ausprobiert, improvisiert und auch die Figuren werden kontinuierlich erarbeitet. Scheller bezieht dabei die Etüden Stanislawskis, Einführungsübungen Strasbergs, das epische Theater Brechts, das „arme Theater“ Artauds und Grotowskis sowie Spielweisen der Commedia dell`arte und Dario Fos, das freie Theater, das Maskenspiel, psycho- und sozialdramatische Ansätze in seine Konzepte ein.
1. EINLEITUNG: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab und motiviert die Untersuchung dramendidaktischer Konzepte vor dem Hintergrund des oft als freudlos empfundenen Dramenunterrichts.
2. DEFINITION ZENTRALER BEGRIFFE:: In diesem Kapitel werden grundlegende Termini wie Dramenbegriff und das Verständnis von Unterrichtskonzeptionen für die Arbeit definiert und abgegrenzt.
3. STAND DER FORSCHUNG: Dieser Teil ordnet aktuelle literaturdidaktische Strömungen ein und diskutiert verschiedene Ansätze wie den gattungstheoretischen, theaterpädagogischen und produktionsorientierten Zugang.
4. METHODENTEIL: Hier wird das methodische Vorgehen bei der Analyse der ausgewählten Unterrichtskonzepte dargelegt und die Auswahl der untersuchten Materialien begründet.
5. KONZEPTE: Das zentrale Kapitel stellt die sechs ausgewählten Faust-Konzepte detailliert vor und analysiert deren methodische Schrittfolgen.
6. ERGEBNISSE: Hier werden die Befunde der Analyse mittels grafischer Darstellungen zusammengeführt und interpretativ aufbereitet.
7. DISKUSSION: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse kritisch hinterfragt und die Frage nach dem Stellenwert des Dramas im Unterricht differenziert reflektiert.
8. ZUSAMMENFASSUNG: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Untersuchung zur Gewichtung dramendidaktischer Ansätze zusammen.
Dramendidaktik, Faust I, Deutschunterricht, Literaturdidaktik, Szenisches Interpretieren, Theaterpädagogik, Produktionsorientierung, Unterrichtskonzeption, Gattungstheorie, Dramenanalyse, Bildungsstandards, Literaturvermittlung, Methodik.
Die Arbeit untersucht, wie Dramen im Deutschunterricht in den letzten 30 Jahren didaktisch aufbereitet wurden, mit einem spezifischen Fokus auf Goethes „Faust I“.
Im Zentrum stehen die Konzepte des theaterpädagogischen, gattungstheoretischen und produktionsorientierten Unterrichts sowie deren praktische Umsetzung in existierenden Lehrmaterialien.
Die Arbeit analysiert die Gewichtung dieser drei methodischen Ansätze in verschiedenen Unterrichtsreihen, um zu prüfen, welche methodische Ausrichtung in der Praxis dominiert.
Es wurde eine qualitative Inhaltsanalyse von sechs praxisorientierten Unterrichtskonzepten durchgeführt, deren Ergebnisse grafisch visualisiert und diskutiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die detaillierte Vorstellung der sechs Faust-Konzepte sowie eine anschließende Auswertung und vergleichende Analyse der methodischen Schwerpunkte.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Dramendidaktik, Szenisches Interpretieren, Unterrichtsrealität und methodische Vielfalt geprägt.
Nein, die Analyse macht deutlich, dass viele Konzepte stark gattungstheoretisch bzw. analytisch orientiert sind, während handlungsorientierte oder wahrhaft szenische Ansätze in der Praxis seltener zur vollen Entfaltung kommen.
Faust dient als exemplarischer Klassiker, für den über Jahrzehnte hinweg eine Vielzahl von Unterrichtsmaterialien entwickelt wurde, was ihn zu einem idealen Untersuchungsobjekt für die didaktische Analyse macht.
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