Forschungsarbeit, 2009
43 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theorieteil
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Forschungsstand
2.3 Erwartung der Schüleraussagen
3. Methodenreflexion
3.1 Forschungsdesign
3.2 Forschungsmethode
3.3 Festlegung der operationalisierbaren Variablen und Kritik
3.4 Untersuchungsbedingungen
4. Ergebnisdarstellung und Ergebnisdiskussion
5. Zusammenfassung
Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht darin, ein tieferes Verständnis für die Wunschvorstellungen von Schülern bezüglich eines „guten Unterrichts“ zu entwickeln und hierbei den Fokus explizit auf die Unterrichtsmethodik zu legen.
2.1 Begriffsdefinition
Aufgrund der weitläufigen Konzeptionen und Definitionen des Unterrichtsbegriffs, sollte im Rahmen einer umfassenden Vorstellung des Unterrichts von Unterrichtskonzepten gesprochen werden. „Unterrichtskonzepte sind Gesamtorientierungen methodischen Handelns, in denen explizit ausgewiesene oder implizit vorausgesetzte Unterrichtsprinzipien, allgemein -und fachdidaktischer Theorieelemente und Annahmen über die organisatorisch-institutionellen Rahmenbedingungen und die Rollenerwartungen an Lehrer und Schüler integriert werden“.
Die Betrachtung des Unterrichts kann folglich auf mehreren Dimensionen erfolgen. Im Zuge der intensiven inhaltlichen Auseinandersetzungen während der Seminarveranstaltungen, hat die Seminargruppe diese Dimensionen des Unterrichts wie folgt abgesteckt: Inhalt-, Raum-, Zeit-, Ziel-, Methoden- und Interaktionsebene.
Innerhalb dieser Belegarbeit sollen die Methoden im Vordergrund der Betrachtung stehen. Ich begründe diese Einschränkung aus der Position, dass guter Unterricht aus Schülersicht insbesondere vom Einsatz der Methoden abhängig ist. „Betroffen fühlen sich die Schüler vor allem von der Art und Weise und der Vermittlung der Inhalte, während gegenüber den Inhalten eine weitgehende Gleichgültigkeit vorliegt“. Des Weiteren interessiert mich die Erforschung der Unterrichtsmethodik aus Schülersicht, weil ich als zukünftiger Lehrer gerade im Methodenbereich den größten Einfluss auf den Unterricht nehmen kann.
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Motivation der Untersuchung aus der Perspektive angehender Lehrkräfte und definiert das Forschungsziel, Erkenntnisse über die Wunschvorstellungen von Schülern hinsichtlich guten Unterrichts zu gewinnen.
2. Theorieteil: Dieser Abschnitt erarbeitet theoretische Grundlagen zu Unterrichtskonzepten, analysiert den Forschungsstand und formuliert Hypothesen für die Schülererwartungen.
3. Methodenreflexion: Hier wird das deskriptive Forschungsdesign dargelegt, die Wahl des standardisierten Umfragebogens begründet sowie die methodische Vorgehensweise bei der Operationalisierung der Variablen und die Rahmenbedingungen der Datenerhebung beschrieben.
4. Ergebnisdarstellung und Ergebnisdiskussion: Dieses Kapitel präsentiert die erhobenen Daten der 64 Probanden und setzt diese in Bezug zu den eingangs aufgestellten Thesen.
5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die zentralen Erkenntnisse der Arbeit und reflektiert kritisch die methodischen Limitationen der durchgeführten Vorstudie.
Unterrichtsmethoden, Schülerperspektive, Guter Unterricht, Sozialformen, Klassenführung, Methodenvielfalt, Empirische Sozialforschung, Umfragebogen, Lernkanäle, Lehrerrolle, Frontalunterricht, Kooperatives Lernen, Advance Organizer, Schülervorstellung, Unterrichtsqualität.
Die Arbeit untersucht, wie Schüler guten Unterricht definieren und welche spezifischen Erwartungen sie an die Gestaltung von Unterrichtsmethoden stellen.
Die Untersuchung konzentriert sich auf Unterrichtsstile, Medieneinsatz, Lernkanäle, Sozialformen, den Redeanteil der Lehrkraft, methodische Großformen und die Vorstrukturierung von Lerninhalten.
Das Hauptziel ist es, herauszufinden, welche Unterrichtsmethoden Schüler bevorzugen und inwieweit eine Diskrepanz zwischen ihrem Wunsch und der schulischen Realität existiert.
Die Autoren nutzten ein deskriptives Forschungsdesign und führten eine quantitative Datenerhebung mittels eines standardisierten Fragebogens in drei unterschiedlichen Klassenstufen durch.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Beschreibung und Reflexion der methodischen Vorgehensweise sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der empirischen Ergebnisse.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Schülersicht, Methodenvielfalt, Unterrichtsgestaltung und empirische Erhebung charakterisieren.
Die Autoren stützen sich auf Forschungen (u.a. von Hilbert Meyer), die belegen, dass eine abwechslungsreiche Methodik die Aufmerksamkeit und den Lernerfolg von Schülern positiv beeinflusst.
Die Auswertung zeigt eine deutliche Diskrepanz auf: Während Schüler sich kooperative und schülerzentrierte Methoden wünschen, dominieren im realen Unterrichtsalltag weiterhin Frontalunterricht und traditionelle Medien.
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