Bachelorarbeit, 2024
93 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Übersicht der Vorgehensweise
2 Nachhaltigkeit
2.1 Begriffserklärungen
2.1.1 Definition
2.1.2 Die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit
2.1.2.1 Ökologische Nachhaltigkeit
2.1.2.2 Soziale Nachhaltigkeit
2.1.2.3 Ökonomische Nachhaltigkeit
2.2 Fazit der drei Dimensionen
2.3 Entstehung und Entwicklung von Nachhaltigkeit im Lebensmittelinzelhandel
2.4 Nachhaltige Sortimentsgestaltung in deutschen Supermärkten
3 Trends und Entwicklungen
3.1 Aktuelle Trends der nachhaltigen Sortimentsgestaltung
3.2 Klimawandel
3.3 Ressourcenknappheit
4 Die REWE Group
4.1 Die REWE Group und ihre Nachhaltigkeitsstrategien und Nachhaltigkeitsbemühungen
4.2 Die REWE Group und ihre nachhaltige Sortimentsgestaltung
4.3 Die REWE Group und ihre nachhaltige Beschaffung und Lieferketten
4.4 Die REWE Group und ihre wichtigsten Wettbewerber
4.4.1 Der EDEKA-Verbund
4.4.2 Die ALDI-Gruppe
5 Auswirkungen der nachhaltigen Sortimentsgestaltung der REWE Group auf die Verbraucherinnen und Verbraucher
5.1 Veränderungen im Verbraucherverhalten aufgrund nachhaltiger Produkte
5.2 Verbrauchererwartungen an nachhaltige Produkte im Lebensmittelinzelhandel
6 Chancen und Herausforderungen der REWE Group
6.1 Wettbewerbsvorteile durch Nachhaltigkeit
6.2 Imagesteigerung aufgrund nachhaltiger Produkte
7 Empirische Ergebnisse
7.1 Analyse der Auswirkungen einer nachhaltigen Sortimentsgestaltung auf das Kaufverhalten
7.2 Deskriptive Auswertung der Umfrageergebnisse
8 Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss eine nachhaltige Sortimentsgestaltung der REWE Group auf die Kaufentscheidungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern im Lebensmittelinzelhandel hat, um daraus Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
2.1.1 Definition
In den heutigen Gesprächen über Nachhaltigkeit geht es darum, wie wir weltweit ein faires Gleichgewicht zwischen ökologischen, sozialen und ökonomischen Verhältnissen schaffen können, was im folgenden Kapitel näher betrachtet wird. Oft wird dabei auf Beispiele aus vergangener Zeit zurückgegriffen, um diese Thematik zu verdeutlichen (vgl. Hutter et al., 2018, S.10). Der Begriff "Nachhaltigkeit" hat seinen Ursprung in der Forstwirtschaft des frühen 18. Jahrhunderts mit dem Ziel, wirtschaftliche Überlegungen mit den Belangen der Natur in Übereinstimmung zu bringen (vgl. Grunwald/Kopfmüller, 2012, S.18). Hans Carl von Carlowitz, Oberberghauptmann von Freiberg, verdanken die wir die Prägung des Begriffs "Nachhaltigkeit". Er nahm diesen in seine Schrift "Sylvicultura Oeconomica" aus dem Jahr 1713 auf und setzte sich darin für eine kontinuierliche und beständig nachhaltende Nutzung bei der Verwendung von Holz ein (vgl. v. Hauff, 2020, S. 29). Zu jener Zeit bestand das vorrangige Ziel darin, dem Wald lediglich so viel Holz zu entnehmen, wie in dem Zeitraum, in dem er genutzt wurde, auch wieder nachwachsen konnte (vgl. Hutter et al., 2018, S.11).
1 Einleitung: Diese Einleitung definiert die Zielsetzung der Arbeit, die sich auf den Einfluss nachhaltiger Sortimentsgestaltungen der REWE Group auf Konsumentscheidungen konzentriert.
2 Nachhaltigkeit: Das Kapitel bietet eine theoretische Fundierung durch die Definition von Nachhaltigkeit sowie der Analyse ihrer drei Dimensionen (Ökologie, Soziales, Ökonomie).
3 Trends und Entwicklungen: Hier werden externe Faktoren wie der Klimawandel und die Ressourcenknappheit diskutiert, die den Lebensmitteleinzelhandel zu nachhaltigerem Handeln zwingen.
4 Die REWE Group: Dieses Kapitel beleuchtet die Nachhaltigkeitsstrategien der REWE Group, ihre Umsetzung im Sortiment sowie eine Wettbewerbsanalyse zu EDEKA und ALDI.
5 Auswirkungen der nachhaltigen Sortimentsgestaltung der REWE Group auf die Verbraucherinnen und Verbraucher: Das Kapitel untersucht, wie sich veränderte Konsumentenpräferenzen und Erwartungen durch nachhaltige Angebote beeinflussen lassen.
6 Chancen und Herausforderungen der REWE Group: Hier werden die strategischen Vorteile durch Nachhaltigkeit, wie Imagegewinn und Wettbewerbsfähigkeit, gegen die organisatorischen Herausforderungen abgewogen.
7 Empirische Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die methodische Vorgehensweise und Auswertung einer Online-Umfrage, die Aufschluss über das tatsächliche Kaufverhalten und Einstellungen der Kunden gibt.
8 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Ergebnisse und betont die Relevanz der transparenten Kommunikation für den nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Nachhaltigkeit, Sortimentsgestaltung, REWE Group, Lebensmittelinzelhandel, Kaufentscheidungen, Konsumentenverhalten, Bio-Produkte, Klimawandel, Ressourcenknappheit, Lieferketten, EDEKA, ALDI, Umfrageergebnisse, Nachhaltigkeitsstrategie, ökologische Verantwortung
Die Arbeit analysiert, wie eine nachhaltige Gestaltung des Sortiments durch große Unternehmen wie die REWE Group das Kaufverhalten der Konsumenten beeinflusst.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Nachhaltigkeit, die Einflüsse von globalen Trends wie dem Klimawandel auf den Handel sowie die spezifischen Strategien des Lebensmitteleinzelhandels.
Das Hauptziel ist es, Erkenntnisse zu generieren, die Unternehmen helfen, ihren Einfluss auf Kundenentscheidungen durch nachhaltige Sortimente gezielt zu steuern.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturrecherche zur theoretischen Fundierung und einer empirischen Online-Umfrage zur Erhebung von Konsumentendaten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Fallanalyse der REWE Group im Vergleich zum Wettbewerb sowie eine deskriptive Auswertung der Umfragedaten.
Die Arbeit ist geprägt von Begriffen wie Nachhaltige Sortimentsgestaltung, Konsumentenverhalten, Lebensmittelinzelhandel, REWE Group, ökologische Nachhaltigkeit und Wettbewerbsanalyse.
Der Klimawandel führt zu Ressourcenknappheit und veränderten Lieferbedingungen, was den Handel zwingt, ökologisch stabilere Lieferketten und nachhaltige Produkte zu priorisieren.
Während ALDI sich stark auf das Konzept der schlanken Auswahl und dauerhaft niedriger Preise konzentriert, setzt die REWE Group verstärkt auf eine differenzierte Sortimentsbreite und eine breit angelegte Nachhaltigkeitskommunikation.
Regionale Herkunft ist für die befragten Konsumenten ein sehr wichtiges Entscheidungskriterium beim Einkauf, da sie damit sowohl ökologische Vorteile als auch die Unterstützung der lokalen Wirtschaft verbinden.
Die Analyse zeigt, dass eine transparente Kommunikation über Produktetiketten und In-Store-Informationen essenziell ist, um Vertrauen bei den Kunden aufzubauen und nachhaltige Entscheidungen aktiv zu fördern.
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