Diplomarbeit, 2009
83 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung und Aufbau der Arbeit
1.1. Einleitung
1.2. Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen zur Unternehmensführung und -steuerung
2.1. Unternehmensführung
2.2. Unternehmenssteuerung
2.2.1. Planungs- und Kontrollsystem
2.2.2. Steuerungssystem
3. Charakterisierung des intellektuellen Kapitals
3.1. Definition und Begriff des intellektuellen Kapitals
3.2. Kategorisierungen des intellektuellen Kapitals
3.2.1. Humankapital
3.2.2. Strukturkapital
3.2.3. Beziehungskapital
3.3. Eigenschaften des intellektuellen Kapitals
3.3.1. Positive Eigenschaften
3.3.2. Negative Eigenschaften
3.4. Notwendigkeiten zur Steuerung des intellektuellen Kapitals
3.4.1. Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologie
3.4.2. Globalisierung
3.4.3. Struktureller Wandel zur Informations- und Wissensgesellschaft
4. Charakterisierung der Wissensbilanz
4.1. Beweggründe und Notwendigkeiten der Wissensbilanzierung
4.2. Begriff und Definition der Wissensbilanz
4.3. Einsatzmöglichkeiten und Zielsetzungen der Wissensbilanz
4.3.1. Berichts- und Kommunikationsinstrument
4.3.2. Managementinstrument
4.3.3. Dilemma zwischen Kommunikations- und Managementinstrument
4.4. Ansätze zur Messung und Bewertung des intellektuellen Kapitals
4.4.1. Deduktiv-summarische Ansätze
4.4.2. Analytisch-induktive Ansätze
4.5. Probleme der Wissensbilanzierung
5. Steuerungsinstrument „Wissensbilanz-Made in Germany“
5.1. Grundlagen zur Wissensbilanz-Made in Germany
5.2. Planungs- und Kontrollsystem
5.2.1. Beschreibung der Ausgangssituation
5.2.2. Identifikation der Einflussfaktoren
5.2.3. Bewertung des intellektuellen Kapitals
5.2.4. Messung des intellektuellen Kapitals
5.3. Steuerungssystem
5.3.1. Erfassung der Wechselwirkungen
5.3.2. Auswertung und Interpretation der Ergebnisse
5.3.3. Ableitung von Maßnahmen
5.3.4. Erstellung der Wissensbilanzdokumente
5.4. Abschließende Beurteilung
5.4.1. Theoretische Beurteilung
5.4.2. Praktische Beurteilung
6. Ausblick
7. Schlussbemerkung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung des intellektuellen Kapitals als entscheidenden Wettbewerbsfaktor in der modernen Wissensgesellschaft und analysiert die Wissensbilanz als Instrument zu dessen gezielter Steuerung und Bewertung innerhalb von Unternehmen.
3.1. Definition und Begriff des intellektuellen Kapitals
Der Begriff "Intellectual Capital" (IC) wurde erstmals 1969 von dem Ökonom John Kenneth Galbraith in einem Brief an Michael Kaleki verwendet, in dem er schrieb: "I wonder if you realize how much those of us in the world around have owed to the intellectual capital you have provided over these past decades." Die ursprüngliche Verwendung zielte auf ein Begriffsverständnis ab, dass sich von "Intellekt" bzw. "Intelligenz" herleitet und ausschließlich auf den Menschen gerichtet ist. Der Begriff „Intellektuelles Kapital“ (IK) erfuhr seit den späten 80er Jahren jedoch eine Wandlung hin zu einem umfassenderen, organisationalen Verständnis. Seither beherrschen Pioniere wie Lev, Stewart, Edvinsson und Sveiby die Debatte um das "Intellectual Capital".
Die Begriffsbestimmungen bzw. Definitionen zum intellektuellen Kapital sind sehr heterogen. Entweder werden recht weitgreifende und abstrakte Definitionen verwendet oder es wird mit verschiedenen Synonymen und Eigenschaften be- bzw. umschrieben.
1. Einleitung und Aufbau der Arbeit: Diese Einführung erläutert den Wandel der Produktionsfaktoren und die wachsende Bedeutung des Wissens sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Grundlagen zur Unternehmensführung und -steuerung: Dieses Kapitel beschreibt theoretische Ansätze der Unternehmensführung und die Notwendigkeit von Planungs-, Kontroll- und Steuerungssystemen.
3. Charakterisierung des intellektuellen Kapitals: Hier werden Definitionen, Kategorisierungen und Eigenschaften des intellektuellen Kapitals sowie die Notwendigkeit seiner Steuerung aufgrund aktueller Trends erörtert.
4. Charakterisierung der Wissensbilanz: Dieses Kapitel behandelt Beweggründe für Wissensbilanzen, deren Einsatzgebiete als Berichts- und Managementinstrument sowie Ansätze zur Messung.
5. Steuerungsinstrument „Wissensbilanz-Made in Germany“: Hier wird das spezifische deutsche Wissensbilanzmodell detailliert anhand von Planung, Bewertung, Steuerung und praktischer Anwendung beschrieben.
6. Ausblick: Der Ausblick beleuchtet zukünftige internationale Entwicklungen und Tendenzen zur Harmonisierung und monetären Bewertung von Wissenskapital.
7. Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der strategischen Relevanz des intellektuellen Kapitals.
Wissensbilanz, Intellektuelles Kapital, Unternehmenssteuerung, Wissensmanagement, Humankapital, Strukturkapital, Beziehungskapital, Wissensbilanz-Made in Germany, Immaterielle Vermögenswerte, Strategisches Management, Innovationsfähigkeit, Wettbewerbsvorteil, Indikatoren, Wertschöpfung, Wissensgesellschaft.
Die Arbeit befasst sich mit der steigenden Bedeutung von Wissen als Produktionsfaktor und der Notwendigkeit, dieses intellektuelle Kapital durch geeignete Instrumente, wie die Wissensbilanz, steuerbar zu machen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von intellektuellem Kapital, der Einbettung in die Unternehmensführung, den Methoden zur Messung und der konkreten Anwendung des deutschen Wissensbilanzmodells.
Das Ziel ist es, die Wissensbilanz als Instrument zur Identifizierung, Messung und Steuerung der schwer greifbaren Werte des intellektuellen Kapitals wissenschaftlich zu untersuchen und praktisch darzustellen.
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zu bestehenden Managementkonzepten sowie die Darstellung und Analyse der „Wissensbilanz-Made in Germany“ als praxisorientiertes Steuerungsinstrument.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des intellektuellen Kapitals, die Analyse der Wissensbilanzierung sowie eine detaillierte Beschreibung des Prozesses der „Wissensbilanz-Made in Germany“.
Wissensbilanz, intellektuelles Kapital, Wissensmanagement, Humankapital, Strukturkapital, Beziehungskapital und Unternehmenssteuerung.
Es besteht ein Interessenkonflikt: Während ein Managementinstrument intern Stärken und Schwächen schonungslos aufzeigen sollte, zielt ein Kommunikationsinstrument nach außen eher darauf ab, das Unternehmen vorteilhaft darzustellen.
Da intellektuelles Kapital nur mittelbar und unscharf messbar ist, kann kein Modell die absolute Realität abbilden; es stellt daher immer nur eine näherungsweise Darstellung der Organisation dar.
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