Bachelorarbeit, 2024
62 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Hintergrund und Kontext der Thematik
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Relevanz des Themas
1.4 Inhaltlicher Aufbau
2 Theoretischer Rahmen
2.1 Salutogenese nach Antonovsky
2.2 Grundprinzipien der Salutogenese
2.3 Weiterentwicklung der salutogenen Ansätze
2.4 Anwendung der Salutogenese im klinischen Setting
2.5 Effektive Kommunikation
3 Kommunikationsmodelle und Interaktionsmethoden in der Pflege
3.1 Carl Rogers
3.2 Hildegard Peplau
3.3 Paul Watzlawick
3.4 Sandra Mantz
3.5 Relevanz der Kommunikation für die Gesundheitsförderung im klinischen Setting
4 Methodik
4.1 Qualitative Forschung
4.2 Gütekriterien qualitativer Forschung
4.3 Datenerhebung
4.3.1 Das Problemzentrierte Interview
4.3.2 Pretest
4.3.3 Auswahl der InterviewpartnerInnen
4.3.4 Durchführung der Interviews
4.3.5 Transkription der Interviews
4.4 Datenauswertung
4.5 Forschungsergebnisse
5 Diskussion
5.1 Beantwortung der Forschungsfrage und Zusammenführung der Ergebnisse
5.2 Implikation für die Pflegepraxis
5.3 Schlussfolgerung
5.4 Empfehlungen für zukünftige Forschungen
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist die Untersuchung der Möglichkeiten zur Förderung der Salutogenese durch effektive Kommunikation zwischen PatientInnen und Pflegenden in klinischen Settings. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie diese Kommunikation gestaltet werden kann, um Prinzipien der Salutogenese zu fördern und eine positive Entwicklung der Gesundheit der PatientInnen zu unterstützen.
3.4 Sandra Mantz
Sandra Mantz, als Expertin für Kommunikationsfähigkeiten, ist die Entfaltung der Gesprächskompetenz nicht nur in der Ausbildung von Pflegefachkräften sehr wichtig.
Die von ihr entwickelte Profispirale visualisiert das Potenzial einer professionellen Kommunikation im Pflegekontext. Die zentrale Spirale veranschaulicht die hohe Dynamik der Kommunikationsanforderungen im Pflegealltag, wobei Worte, Gesten und Sprachen pulsierend und fordernd wirken. PflegeempfängerInnen und deren Angehörige bewegen sich hauptsächlich in einer Dimension, die von gravierenden, sorgenvollen und stressorientierten Themen geprägt ist, was sich in ihrer Kommunikation und ihrem Auftreten widerspiegelt. Wenn Pflegende sich vorwiegend in diesem belastenden Areal bewegen, potenzieren sich die negativen Dynamiken, was zu kraft- und sehr zeitintensiven Gesprächen führt. Dies kann nach außen hin die Wirkung mangelnder Kompetenz des Pflegefachmanns/ der Pflegefachfrau erwecken, da die Gespräche als zu uninformiert für die beruflichen Leistungsanforderungen wahrgenommen werden. Die dunkle Färbung des unteren Feldes symbolisiert die Unbewusstheit im Sprechen und Verhalten.
1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert den Hintergrund und Kontext der Thematik, definiert die Forschungsfrage zur Förderung der Salutogenese durch Kommunikation und legt die Struktur der Arbeit dar.
2 Theoretischer Rahmen: Dieses Kapitel verankert die Arbeit theoretisch, indem es die Salutogenese nach Antonovsky, deren Prinzipien und die Anwendung im klinischen Setting sowie Grundlagen effektiver Kommunikation darstellt.
3 Kommunikationsmodelle und Interaktionsmethoden in der Pflege: Hier werden relevante Modelle (Rogers, Peplau, Watzlawick, Mantz) vorgestellt und deren Bedeutung für die Gesundheitsförderung in der Pflege analysiert.
4 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das qualitative Forschungsdesign, die Kriterien der qualitativen Forschung sowie das Vorgehen bei der Datenerhebung durch problemzentrierte Interviews und deren anschließende Auswertung.
5 Diskussion: Im letzten Kapitel werden die Forschungsergebnisse zusammengeführt, die Forschungsfrage beantwortet, Implikationen für die Pflegepraxis abgeleitet und Empfehlungen für zukünftige Forschungen formuliert.
Kommunikation, Salutogenese, klinisches Umfeld, Gesundheitsförderung, Pflege, PatientInnen, Kohärenzsinn, Gesprächskompetenz, professionelle Kommunikation, Gesundheitsverhalten, Patientenbeteiligung.
Die Arbeit untersucht, wie eine effektive Kommunikation zwischen Pflegepersonal und PatientInnen dazu beitragen kann, Prinzipien der Salutogenese im klinischen Setting zu fördern.
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen der Salutogenese, verschiedene Kommunikationsmodelle in der Pflege sowie eine empirische Analyse der Kommunikationsqualität aus Patientensicht.
Das Ziel ist es, Kommunikationsmuster zu identifizieren, die das Kohärenzgefühl von PatientInnen stärken und eine positive Gesundheitsentwicklung begünstigen sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Pflegepraxis zu generieren.
Die Arbeit nutzt einen qualitativen Forschungsansatz. Es wurden problemzentrierte Leitfadeninterviews mit ehemaligen PatientInnen durchgeführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet.
Neben der theoretischen Fundierung der Salutogenese und relevanter Interaktionsmethoden (von Experten wie Rogers, Peplau, Watzlawick und Mantz) umfasst der Hauptteil die methodische Vorgehensweise, die Ergebnisse der Befragung und deren Diskussion.
Wichtige Begriffe sind Kommunikation, Salutogenese, klinisches Setting, Gesundheitsförderung, Pflege sowie Gesprächskompetenz und Patientenbeteiligung.
Die Profispirale visualisiert die Dynamik und die Anforderungen der professionellen Kommunikation im Pflegealltag, wobei sie zwischen belastenden Dialogbereichen und einem erhellenden Sektor der Kompetenz des Ausgleichs und Vertrauens unterscheidet.
Der Kohärenzsinn ist ein zentrales Konzept der Salutogenese. Effektive Kommunikation kann diesen stärken, indem sie dazu beiträgt, dass PatientInnen ihre Situation als verstehbar, handhabbar und bedeutsam erleben.
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