Diplomarbeit, 2007
120 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Zielsetzung
1.3 Abgrenzung
1.4 Aufbau
2. RFID – die Technologie
2.1 Bestandteile eines RFID-Systems
2.2 Arten von RFID-Transpondern
2.2.1 Energieversorgung
2.2.2 Frequenzen und Reichweiten
2.2.3 Funktionsumfang
2.3 Standardisierung
2.4 Datenverwaltung
3. Geschäftsmodelle – Definitionen und Bestandteile
3.1 Begriffserklärung - Geschäftsmodell
3.2 Literaturübersicht
3.2.1 Alt und Zimmermann (2001)
3.2.2 Amit und Zott (2001)
3.2.3 Buchholz und Bach (2001)
3.2.4 Kobler (2005)
3.2.5 Porter (2001)
3.2.6 Rentmeister und Klein (2001)
3.2.7 Slywotzky, Morrison und Andelman (1998)
3.2.8 Stähler (2002)
3.2.9 Weill und Vitale (2001)
3.2.10 Wirtz (2001)
3.3 Literaturübersicht - Handlungsanweisungen
3.3.1 Forzi und Laing (2003)
3.3.2 Timmers (1998)
3.4 Zusammenfassung und Kategorisierung der Definitionen
3.5 Innovationen und Geschäftsmodelle
3.6 Strategie und Geschäftsmodelle
3.7 Validierung neuer Geschäftsmodelle
4. Logistikdienstleister
4.1 Klassifizierung
4.1.1 First Party Logistics Service Provider
4.1.2 Second Party Logistics Service Provider
4.1.3 Third Party Logistics Service Provider
4.1.4 Fourth Party Logistics Service Provider
4.1.5 SCM-IT Berater
4.1.6 Logistikberater
4.2 Beispiel eines Logistikdienstleisters - die Schenker AG
4.2.1 Geschäftsfeld Luft- und Seefracht
4.2.2 Geschäftsfeld Landtransport
4.2.3 Geschäftsfeld Kontraktlogistik / SCM
4.2.4 Zukunft und Strategie der Schenker AG
5. Herleitung von RFID-Geschäftsmodellen
5.1 Nutzenbeitragsmodell für den RFID-Einsatz
5.1.1 Einfluss des RFID-Einsatzes auf die Prozesslandschaft
5.1.2 Einfluss der Nutzenbeiträge auf den Unternehmenswert
5.2 Prozessmodell im Bereich RFID
5.2.1 Optimierungsansätze der Supply Chain
5.2.2 Integrationstiefe eines Logistikdienstleisters
5.3 Verknüpfung von Nutzenbeitrags- und Prozessmodell
5.4 Teilnehmermodell im Bereich RFID
5.5 Erlösmodell im Bereich RFID
6. RFID in der Schenker AG
6.1 Potenzielle Einsatzfelder
6.2 RFID-Pilotprojekte
6.2.1 Schenker Smartbox
6.2.2 Wechselbrückenidentifizierung
6.3 Fazit der Pilotprojekte
7. Fazit und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine theoretische Brücke zwischen der Entwicklung von Geschäftsmodellen und praktischen RFID-Einsatzszenarien in der Logistikbranche zu schlagen, um Logistikdienstleistern konkrete Orientierungshilfen bei der Geschäftsmodellformulierung zu bieten.
1.1 Ausgangssituation
Die fortschreitende Globalisierung und der zunehmende Wettbewerbsdruck verknüpft mit den steigenden Erwartungen der Kunden, gestalten die Aufgaben eines LDL immer komplexer, wodurch neue Lösungsansätze gefragt sind. Seit Jahren trägt die Informationstechnologie in Form von Enterprise Resource Planning (ERP) Systemen oder Electronic Data Interchange (EDI) zunehmend zur Verbesserung dieser Aufgaben bei. RFID als automatisches Identifizierungssystem ist auf dem Weg sich zu einem Weiteren dieser Meilensteine in der Logistik zu entwickeln. Sinkende Stückpreise der Transponder sind ein Wegbereiter für die stark ansteigende Verwendung der RFID Technologie, wodurch der Einsatz attraktiver und von den Kunden internationaler Logistikdienstleister zunehmend gefordert wird.
In der Funktion als Global Player nehmen Logistikdienstleister eine Vorreiterrolle ein und haben durch den Einsatz von RFID ein hohes Erfolgspotenzial. Auf der Cebit 2006 erklärte die Bundeskanzlerin Frau Merkel, das RFID sich als Technik durchsetzen und die Logistik revolutionieren werde.
In einer Studie von AMR Research wurde die Entwicklung des RFID-Marktes in drei Phasen, die Pionierphase von 2003 bis 2006, die Wachstumsphase bis 2010 und anschließend die breite Adaptionsphase, eingeteilt. Der Wert eines Netzes wächst exponentiell mit der Anzahl seiner Nutzer. Die Implementierung der RFID-Technologie wird in vielen Unternehmen in naher Zukunft notwendig werden, um die Anforderungen der Zukunft zu erfüllen und den Anschluss am Markt nicht zu verlieren.
1. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Komplexität in der Logistik durch Globalisierung und den daraus resultierenden Bedarf, Effizienzpotenziale durch RFID-Technologien mittels neuer Geschäftsmodelle zu erschließen.
2. RFID – die Technologie: Vermittelt die technologischen Grundlagen von RFID, erläutert Systemkomponenten, Energieversorgung, Frequenzbänder, Standardisierung sowie verschiedene Ansätze der Datenverwaltung.
3. Geschäftsmodelle – Definitionen und Bestandteile: Bietet eine tiefgehende Literaturübersicht zur Definition und Strukturierung von Geschäftsmodellen und erarbeitet ein modulares Modell für Logistikdienstleister.
4. Logistikdienstleister: Klassifiziert Logistikdienstleister nach ihrem Leistungsspektrum und illustriert die Positionierung und Strategie am Beispiel der Schenker AG.
5. Herleitung von RFID-Geschäftsmodellen: Verknüpft die theoretischen Säulen des Geschäftsmodells mit praktischen RFID-Potenzialen und leitet systematisch Nutzen-, Prozess-, Teilnehmer- und Erlösmodelle ab.
6. RFID in der Schenker AG: Analysiert konkrete Pilotprojekte (Smartbox, Wechselbrückenidentifizierung) bei der Schenker AG und bewertet deren Wirtschaftlichkeit sowie strategische Zukunftsfähigkeit.
7. Fazit und Ausblick: Fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Bedeutung von RFID als Differenzierungsmerkmal und gibt Handlungsempfehlungen für die strategische Implementierung.
RFID, Logistikdienstleister, Geschäftsmodell, Supply Chain Management, Schenker AG, Nutzenbeitragsmodell, Prozessoptimierung, Automationseffekt, Transponder, EPC, Datenerfassung, Wettbewerbsvorteil, RFID-Middleware, Pilotprojekte, Prozesslandschaft
Die Arbeit untersucht, wie RFID-Technologien zur Optimierung logistischer Prozesse eingesetzt werden können und welche Geschäftsmodelle notwendig sind, um diese technologischen Vorteile wirtschaftlich erfolgreich zu realisieren.
Die Schwerpunkte liegen auf den technologischen Grundlagen der RFID, der theoretischen Definition und Modularisierung von Geschäftsmodellen sowie der strategischen Analyse von Logistikdienstleistern und deren Prozessoptimierung.
Das Ziel ist es, eine Brücke zwischen dem theoretischen Verständnis von Geschäftsmodellen und praktischen RFID-Einsatzszenarien in der Logistik zu schlagen, um die Erarbeitung solcher Modelle zu unterstützen.
Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche, die Zusammenführung bestehender Definitionen in ein modulares Rahmenwerk und die Anwendung dieses Rahmens auf ein praxisnahes Beispiel (Schenker AG).
Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Basis, die theoretische Geschäftsmodell-Konzeption sowie deren spezifische Herleitung für Logistikdienstleister unter Verwendung von Nutzen-, Prozess-, Teilnehmer- und Erlösmodellen.
Wichtige Begriffe sind RFID (Radio Frequency Identification), SCM (Supply Chain Management), Logistikdienstleister (LDL), Geschäftsprozessoptimierung, Data on Tag/Network und verschiedene betriebswirtschaftliche Teilmodelle wie Erlös- oder Prozessmodelle.
Die Pilotprojekte (Smartbox und Wechselbrückenidentifizierung) dienen der internen Prozessoptimierung, der Erhöhung der Transparenz bei Anlagegütern sowie dem Schutz vor Diebstahl und werden mittels eines Validierungswürfels auf ihre Tauglichkeit geprüft.
Diese Wahl hat maßgebliche Auswirkungen auf Kosten, Speicherkapazität und die Abhängigkeit von IT-Infrastrukturen; sie beeinflusst somit direkt, welches Geschäftsmodell (z.B. zentral vs. dezentral) für den Logistikdienstleister am wirtschaftlichsten ist.
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