Masterarbeit, 2022
96 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen und Begriffsdefinitionen
2.1 Begriffsdefinitionen
2.2 Theoretische Grundlagen
2.1.1 Die Merkmale virtueller Teams
2.1.2 Virtuelle Teamarbeit:
2.3 Zusammenarbeit in Teams
2.4 Teamtheorien
2.4.1 Teamrollen nach Belbin
2.4.2 Teambuildingphasen nach Tuckman
2.5 Die zwischenmenschliche Kommunikation
2.5.1 Kommunikationsmodelle
2.5.1.1 Das Kommunikations-Quadrat nach Schulz von Thun
2.5.1.2 Die 4 Ohren des Empfängers
2.5.1.3 Die 5 Axiome der Kommunikation von Paul Watzlawick
2.6 Virtuelle Teamarbeit
2.6.1 Kommunikation in (virtuellen) Teams
2.6.2 Kommunikationsmedien virtueller Teams
2.6.3 Die Vorteile und Risiken von virtuellen Teams beziehungsweise mobiler Arbeit
2.6.3.1 Die Vorteile von virtuellen Teams beziehungsweise mobiler Arbeit
2.6.3.2 Die Risiken beim mobilen Arbeiten
2.6.4 Die Schlüsselfaktoren für erfolgreiches mobiles Arbeiten
3. Der aktuelle Forschungsstand
3.1 Methodik und Datengewinnung
3.2 Das Untersuchungsdesign
3.3 Die Vorerhebung
3.4 Das Fragebogenkonstrukt
3.5 Sampling und Repräsentativität
3.6 Haupterhebung und Charakterisierung der Datengrundlage
4. Die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
4.1 Ergebnis der qualitativen Untersuchung
4.2 Die statistische Übersicht
5. Die Ergebnisanalyse
5.1 Die Zusammenhänge von Digitalisierung und Homeoffice unter dem Aspekt der Team-Zusammenarbeit
5.2 Soziale Beziehungen innerhalb des Teams
5.2.1 Der Gender-Aspekt beim sozialen Kontakt
5.3 Hatte die Art des Büros Einfluss auf das soziale Gefüge des Teams im Homeoffice?
5.4 Mögliche Auswirkungen von fehlendem persönlichen Kontakt auf die Psyche der Teammitglieder
5.5 Die Zusammenarbeit im Homeoffice
5.6 Die Kommunikation innerhalb der Teams im Homeoffice
5.6.1 Die informelle Kommunikation in den Teams während des Homeoffice
5.6.2 Der Einsatz neuer Technologien und seine Auswirkung auf die teaminterne Kommunikation
5.7 Meetings und ihre Auswirkung auf das Teamgefüge und die Kommunikation
5.8 Veränderungen in der informellen Hierarchie
5.9 Der Wissensaustausch im Homeoffice
6. Conclusio – Diskussion der Ergebnisse und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist die Erforschung der Auswirkungen der durch die Coronakrise initiierten Umstellung bestehender Arbeitsteams auf ein Remote-Modell, insbesondere in Bezug auf die zwischenmenschliche Kommunikation und das interne Teamgefüge.
2.4.2 Teambuildingphasen nach Tuckman
Für die erfolgreiche Zusammenarbeit in Teams ist Team Building sehr wichtig. Das bekannteste Modell hierzu sind die Teambuildingphasen von Bruce Tuckman einem amerikanischen Psychologen, der dieses Phasenmodell für die Teamentwicklung im Jahre 1965 entwickelte (Tuckman 1965, S.384ff).
Nach Bruce Tuckmans Modell gibt es fünf Phasen der Teamentwicklung. Diese basieren auf den damals vorliegenden Studien zur Gruppenentwicklung, die Tuckman auswertete und zusammenfasste (Tuckman 1965, S.384ff). Mittels einer Einteilung und Benennung der Phasen lenkte er die Aufmerksamkeit auf die Dynamik der Vorgänge und den Entwicklungsprozess als wechselseitigen und fragilen, gruppeninternen Ausgleichs- und Balanceakt (Tuckman 1965, S.384ff).
Phase 1: Forming: In dieser ersten Phase des Teambuilding geht es darum aus einzelnen Personen ein Team zu formen. Es geht darum sich zu orientieren und seine Rolle im Team zu finden. Aus diesem Grund wird diese erste Phase im Deutschen auch Orientierungsphase genannt. Es geht darum die anderen Mitglieder des Teams auf verschiedenen Ebenen kennenzulernen. Sei es persönliche, beruflich oder auch kulturell. Bei virtuellen Teams, so kann man bei Strupat (Strupat 2022) nachlesen, ist es wichtig, dass das „Kick-off-Meeting“ nach Möglichkeit nicht virtuell, sondern persönlich stattfindet. Während des Formings werden auch die Ziele und Inhalte vereinbart (Tuckman 1965, S.384ff).
1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt den Prozess des "Zerbröckelns" konventioneller Arbeitsweisen durch die Pandemie und setzt das Ziel der Untersuchung bezüglich Kommunikation und Teamgefüge.
2. Theoretische Grundlagen und Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden wesentliche Begriffsdefinitionen wie Telearbeit, Virtualität und virtuelle Teams erläutert sowie wissenschaftliche Theorien zu Teamarbeit und zwischenmenschlicher Kommunikation dargelegt.
3. Der aktuelle Forschungsstand: Hier wird der Stand der Literatur zur Homeoffice-Nutzung, insbesondere im österreichischen Kontext durch Studien wie die Deloitte-Flexible-Working-Studie, reflektiert.
4. Die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring: Dieses Kapitel erläutert die gewählte methodische Vorgehensweise zur Auswertung der narrativen Interviews durch die Inhaltsanalyse nach Mayring.
5. Die Ergebnisanalyse: Dieser Hauptteil präsentiert und analysiert die aus den Interviews gewonnenen Erkenntnisse hinsichtlich Digitalisierung, sozialer Beziehungen, Kommunikation und Teamgefüge im Homeoffice.
6. Conclusio – Diskussion der Ergebnisse und Ausblick: Das Abschlusskapitel resümiert die Forschungsresultate und wirft einen Blick auf künftige hybride Arbeitsmodelle.
Homeoffice, Remote-Arbeit, virtuelle Teams, Kommunikation, Teamgefüge, Digitalisierung, COVID-19, soziale Isolation, Wissensaustausch, Meeting-Kultur, Arbeitsschutz, Work-Life-Balance, Telearbeit, Führung, Teamdynamik
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der durch die Coronakrise ausgelösten, zwangsweisen Umstellung von Teams auf Remote-Arbeit, wobei der Fokus auf den Bereichen Zusammenarbeit, Kommunikation und Teamgefüge liegt.
Die Schwerpunkte liegen auf virtueller Teamarbeit, Kommunikationsmodellen, den Vor- und Nachteilen des mobilen Arbeitens sowie der Analyse von sozialen Faktoren im Homeoffice.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob und welche Auswirkungen die plötzliche Umstellung auf Remote-Arbeit auf das Miteinander und die Arbeitsweise in bestehenden Teams hatte.
Die Untersuchung basiert auf einem qualitativen Ansatz mittels narrativer Interviews mit zehn Personen, die in der Folge mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil analysiert die Zusammenhänge zwischen Digitalisierung und Zusammenarbeit, soziale Beziehungen im Team, die Auswirkungen der Umstellung auf die Kommunikation sowie die Rolle von Meetings und Führung im Homeoffice.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Homeoffice, virtuelle Teams, Teamdynamik, soziale Isolation und Kommunikationsstörungen.
Die Arbeit zeigt, dass eine angemessene technische Ausstattung ein kritischer Erfolgsfaktor für das soziale Miteinander im Homeoffice ist; ohne geeignete Tools droht der Kontakt zu den Teamkolleg*innen weitestgehend abzureißen.
Die informelle Kommunikation verlagert sich von persönlichen Begegnungen (wie dem "Flurfunk" in der Kaffeeküche) auf digitale Kanäle, ist jedoch ohne bewusste Bemühungen der Organisation oder der Teammitglieder in der Regel weniger effizient und anfälliger für Störungen.
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