Bachelorarbeit, 2023
61 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Methodik und Gang der Untersuchung
2. Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung
2.1 Die Entwicklung des Nachhaltigkeitsbegriffes
2.2 Drei-Säulen-Modell und ESG-Kriterien
2.3 Green- und Bluewashing
3. Nachhaltigkeit im Bankensektor
3.1 Relevanz von Nachhaltigkeit für den Bankensektor
3.2 Regulierungen und gesetzliche Anforderungen
3.2.1 EU-Taxonomie-Verordnung
3.2.2 EU-Offenlegungsverordnung
3.2.3 Bundes-Klimaschutzgesetz
3.3 Nachhaltige Geldanlagen und Anlagestrategien
3.3.1 ESG-Integration
3.3.2 Ausschlusskriterien und Positivauswahl
3.3.3 Best-in-Class- und Best-of-Class-Ansatz
3.3.4 Impact Investing
3.4 Nachhaltigkeitsbasierte Kreditvergabe der Banken
3.5 Öffentliche Fördermittel als Finanzierungsmöglichkeit
3.5.1 Zinsverbilligungen bei der Umsetzung von nachhaltigen Praktiken
3.5.2 Nachhaltigkeitsbonus der L-Bank
4. Untersuchung der Nachhaltigkeitsbank und Großbank
4.1 Unternehmensprofile
4.2 Methodisches Vorgehen
4.3 Auswahlkriterien für den Vergleich und die Untersuchung
4.4 Untersuchung des Fair-Finance-Guides
4.5 Vergleich und Untersuchung der GLS Bank und Deutschen Bank
4.5.1 Tabellarischer Überblick des Vergleiches
4.5.2 Gegenüberstellung der GLS Bank und Deutschen Bank
5. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit hat zum Ziel, die Nachhaltigkeitsleistungen der GLS Bank und der Deutschen Bank auf Basis spezifischer Kriterien zu analysieren und kritisch miteinander zu vergleichen, um den unterschiedlichen Fortschritt bei der Umsetzung nachhaltiger Geschäftspraktiken im Bankensektor aufzuzeigen.
3.2.1 EU-Taxonomie-Verordnung
Die EU-Taxonomie-Verordnung ist ein Teilbereich des Aktionsplans zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums. Die Europäische Union verfolgt das Ziel, nachhaltige Investitionen zu unterstützen, um die Richtlinien des Pariser Klimaabkommens zu realisieren. Unter anderem beabsichtigt die Europäische Union, die Finanzflüsse in zukunftsorientierte Investitionen zu steuern und dabei Risiken möglicher Fehlinvestitionen zu minimieren. Im Juni 2020 wurde die EU-Taxonomie-Verordnung rechtskräftig verabschiedet und trat im Juli 2020 in Kraft. Die EU legt mit der EU-Taxonomie fest, welche wirtschaftlichen Aktivitäten als nachhaltig gelten und dazu beitragen, die sechs übergeordneten Umweltziele der EU zu fördern. Die sechs Umweltziele (Artikel 10-15 der EU-Taxonomie-Verordnung) werden in der folgenden Abbildung dargestellt.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Klimawandels für den Bankensektor und führt in die Problemstellung sowie das Ziel des Vergleichs von GLS Bank und Deutscher Bank ein.
2. Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung: Hier werden theoretische Grundlagen wie das Drei-Säulen-Modell, ESG-Kriterien sowie die Problematiken von Green- und Bluewashing thematisiert.
3. Nachhaltigkeit im Bankensektor: Dieses Kapitel betrachtet regulatorische Anforderungen, verschiedene Anlagestrategien, Mechanismen der Kreditvergabe und öffentliche Fördermöglichkeiten in ihrem Bezug zur Nachhaltigkeit.
4. Untersuchung der Nachhaltigkeitsbank und Großbank: Dies ist das Kernkapitel, in dem die Unternehmensprofile dargestellt, methodische Kriterien definiert und der Vergleich der beiden Banken unter Nutzung des Fair Finance Guide durchgeführt wird.
5. Fazit und Ausblick: Diese Sektion aggregiert die Ergebnisse der Analyse, reflektiert die Stärken und Schwächen der betrachteten Banken und gibt Handlungsempfehlungen für die Zukunft.
Nachhaltigkeit, Bankensektor, GLS Bank, Deutsche Bank, ESG-Kriterien, EU-Taxonomie, Fair Finance Guide, Greenwashing, Nachhaltige Geldanlagen, Impact Investing, Kreditvergabe, Transformation, Transparenz, Finanzmarkt, Nachhaltigkeitsleistungen.
Die Arbeit untersucht die Nachhaltigkeitsbemühungen im Bankensektor anhand eines direkten Vergleichs zwischen einem auf Nachhaltigkeit spezialisierten Institut (GLS Bank) und einer klassischen Großbank (Deutsche Bank).
Die zentralen Felder umfassen Regulierungen wie die EU-Taxonomie, verschiedene Anlagestrategien (wie ESG-Integration oder Impact Investing) und die Transparenz in Nachhaltigkeitsberichten.
Ziel ist es, die Leistungen beider Institute hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeitsstrategien einander gegenüberzustellen, um Unterschiede in der Umsetzung ökologischer und sozialer Verantwortung aufzuzeigen.
Es wird eine qualitative Analyse durchgeführt, die Literaturrecherche mit der Anwendung des Fair Finance Guide kombiniert, ergänzt durch die Analyse von Nachhaltigkeitsberichten und regulatorischen Daten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung zum Thema nachhaltige Finanzen und den empirischen Vergleich, der Aspekte wie Ausschlusskriterien, Compliance und Greenwashing-Risiken beleuchtet.
Die Kernaspekte sind ESG-Performance, Bankentransparenz, EU-Regulierungskonformität und der strukturelle Vergleich zwischen ethisch orientierten und konventionellen Banken.
Die GLS Bank verfolgt ein strikte soziale und ökologische Ausrichtung auf Basis von Positivkriterien, während die Deutsche Bank stärker durch eine Integration von ESG-Daten in klassische Geschäftsmodelle gekennzeichnet ist, was oft kritischer gesehen wird.
Der Fair Finance Guide dient als methodisches Instrument, um die Banken anhand standardisierter Kriterien (z.B. Natur und Umwelt, Rüstung, Steuern) vergleichbar zu machen und Defizite in der Transparenz oder ethischen Ausrichtung aufzuzeigen.
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