Masterarbeit, 2008
79 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung der Masterarbeit
1.2 Begründung des Fachbereichs
1.3 Aufbau und Methode der Masterarbeit
2 Kick off – Von der Einführung über Lernen lernen bis zur Kreativität
2.1 Warum tut jemand etwas nicht?
2.2 Namensschild – oder Kreativität und Beobachtungsgabe in ihrer Kombination
2.3 Spielchen spielen ist nicht gleich Spiele spielen
2.4 Vorstellungsrunde – wie aus Namen Storys werden
2.5 Der Neugier-Erfolgs-Loop – Jedes wertvolle Ziel ist erreichbar!
2.6 Die Change Kurve – Veränderungsprozesse mit eingeschränkten Talfahrten
2.7 Lernen mit Verknüpfungen
2.7.1 Die 10 Begriffe – Wissenswertes an den richtigen Stellen deponieren
2.7.2 Die Freiheitsstatur und Ihre besondere Geschichte
2.8 Rund um die Kreativität – von der Theorie bis zur Praxis
2.8.1 Kreativitätstechniken von der Theorie erläutert
2.8.2 Kreativität in Ihrer Anwendung
3 Seminar 2 – Der Zusammenhang von Veränderungsprozessen, Persönlichkeitsmodellen und Feedback
3.1 Die Vier Stufen der Kompetenz
3.2 Methode – Vorgehensweise
3.3 Filmrhetorik – Auch ein Tritt in den Hintern ist ein Schritt nach vorn
3.4 Persönlichkeiten Analysen – Wofür sind diese gut?
3.5 LIFO®-Modell
3.6 Lernen – Entlernen
3.7 Feedback und seine Regeln
3.8 ABC-Liste
4 Seminar 3 – Rund um Gruppendynamische Prozesse, Persönlichkeiten & Teamentwicklung, Führung & Zusammenarbeit
4.1 Kaufhaus-Teamarbeit
4.1.1 Wir gründen ein Kaufhaus
4.1.2 Wo lag das Ziel der Kaufhaus-Gründung
4.2 Gruppendynamik
4.3 Ziele definieren
4.4 Rangordnung: Führen von hinten
4.5 Rollen nach Raoul Schindler
4.6 Logische Ebenen der Veränderungen nach dem Modell von Robert Dills
4.7 7-Mirrows-Feedback
4.8 Werte-Management nach Graves
4.9 Team-Uhr
5 Seminar 4 – Neu erleben: kommunizieren & visualisieren; Die Kommunikationsmodelle
5.1 Transaktionsanalyse (TA) nach Eric Berne allgemein
5.2 Modelle
5.2.1 Haltungsmodelle
5.2.2 Kommunikationsmodell
5.2.3 Drama-Dreieick
5.3 Praxis-Beispiel: Seminar
5.3.1 Praxis-Beispiel: Seminar-Start
5.3.2 Praxis-Beispiel: TA-Spiele
5.4 Antreiber und Motivatoren
6 Seminar 5 – Wissenswertes über NLP sowie Übung & Präsentation und der Verkaufsprozess
6.1 Start-up: Loop’s eröffnen
6.2 Themen Zentrierte Interaktion (TZI)
6.3 Neurolinguistische Programmierung (NLP) – Allgemein
6.3.1 Rapport
6.3.2 Pacen
6.3.3 Leaden
6.4 Rapport nach Dr. Kassis
6.5 Steuerrad des Verkaufens
7 Seminar 6 – Neu erleben: Taxonomie des Lernens und das Seminar-Design
7.1 Taxonomie des Lehrens
7.2 Seminardesign
8 Seminar 7 – Alles mit Folgen: Qualitätssicherung – Lerntransfer Sicherung - Seminarbegrüßung – Störungen
8.1 Qualitätssicherung
8.2 Lerntransfer Sicherung
8.3 Seminarbegrüßung
8.4 Störungen im Seminar
9 Seminar 8 – Wichtiges fürs Trainer- & Beraterleben und das Präsentieren auf der Bühne – alles rund um die Prüfung
10 Fazit
Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die Erstellung eines praxisorientierten Nachschlagewerks für Trainer und Berater, das auf den Inhalten des Fortbildungskurses "Master of Business Training" basiert. Die Arbeit dient zur wissenschaftlichen Nachbereitung vermittelter Kompetenzen und zur Sicherung der Qualität in der professionellen Tätigkeit.
2.1 Warum tut jemand etwas nicht?
Mit dieser Fragestellung begann die Reise in das Wissen rund um die Trainer- und Berater-Fortbildung.
Situationen, in denen ein Trainer oder Berater Veränderungsprozesse einleiten soll, gleichgültig aus welcher Grundsituation heraus, stellt sich zu Beginn stets die Frage, ob alle Beteiligten bereit und willens sind, diesen aktiv mit zu gestalten. Sprechen erste Anzeichen dafür, dass diese Frage nicht eindeutig mit Ja beantwortet werden kann, muss offen darüber nachgedacht werden: "Warum tut eine Person etwas nicht?" und gefährdet dadurch eine einleitende Veränderung, die zur Sicherung des Unternehmens oder zur Weiterentwicklung der Person dienen kann. Für diese Auseinandersetzung gibt es in der Praxis und der Natur der Menschen drei Antworten:
(1) Ich kann nicht
(2) Ich will nicht
(3) Ich darf nicht
Bei allen drei Gründen scheinen die Ursachen in der jeweiligen Person zu liegen, dies ist ein Trugschluss, den es gilt näher zu erläutern.
(1) Zu Punkt 1 Ich kann nicht ist zu sagen, dass es an der fachlichen Fertigkeit oder Wissen liegt, warum eine Person eine Aktion, eine Handlung verweigert. Ebenso kann es in dem Selbstwertgefühl oder dem Selbstvertrauen liegen, dass sich in der Person minimiert verbirgt und eine Handlung nicht zulässt. Diese Stellungnahme ist durch die klare Aussage oder durch ein ungeschicktes, unsicheres Handeln, ohne ein Ergebnis zu erzielen, zu erkennen. Um diese Äußerung zu entkräften und zu beseitigen, sollte der Trainer oder Berater das vormachen, was verlangt wird und zum Nachahmen ermutigen.
1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Masterarbeit als Nachschlagewerk der Seminarinhalte und begründet die Relevanz der Fortbildung für Berater und Trainer.
2 Kick off – Von der Einführung über Lernen lernen bis zur Kreativität: Dieses Kapitel erläutert den Auftakt der Fortbildung, Strategien für lernorientierte Motivation und diverse Kreativitätstechniken.
3 Seminar 2 – Der Zusammenhang von Veränderungsprozessen, Persönlichkeitsmodellen und Feedback: Fokus auf die Kompetenzstufen, Persönlichkeitsanalysen, das LIFO-Modell sowie Regeln für effektives Feedback.
4 Seminar 3 – Rund um Gruppendynamische Prozesse, Persönlichkeiten & Teamentwicklung, Führung & Zusammenarbeit: Detaillierte Betrachtung von Phasen der Teamentwickung, Rollenverteilung in Gruppen und Werte-Management-Modellen.
5 Seminar 4 – Neu erleben: kommunizieren & visualisieren; Die Kommunikationsmodelle: Analyse kommunikationstheoretischer Ansätze wie der Transaktionsanalyse und des Kommunikationsmodells nach Schulz von Thun.
6 Seminar 5 – Wissenswertes über NLP sowie Übung & Präsentation und der Verkaufsprozess: Vorstellung von NLP-Grundlagen, Rapport-Techniken und dem Steuerrad des Verkaufens.
7 Seminar 6 – Neu erleben: Taxonomie des Lernens und das Seminar-Design: Erläutert die Stufen des Lernprozesses und die systematische Gestaltung von Seminaren.
8 Seminar 7 – Alles mit Folgen: Qualitätssicherung – Lerntransfer Sicherung - Seminarbegrüßung – Störungen: Behandelt die Qualitätssicherung und Methoden zur Sicherung des Transfers von erlernten Inhalten.
9 Seminar 8 – Wichtiges fürs Trainer- & Beraterleben und das Präsentieren auf der Bühne – alles rund um die Prüfung: Zusammenfassung der Prüfungsvorbereitung und der wichtigsten Aspekte für das Berufsleben als Trainer.
10 Fazit: Rückblick auf den Lernerfolg der zehnmonatigen Ausbildung und Einschätzung der langfristigen Wirkung der vermittelten Inhalte.
Trainer, Beratung, Gruppendynamik, Kommunikation, NLP, Transaktionsanalyse, Teamentwicklung, Kreativität, Qualitätsmanagement, Lerntransfer, Moderation, Führung, Persönlichkeitsmodell, Verkaufsprozess, Seminardesign
Die Arbeit dient als wissenschaftliche Dokumentation und persönliches Nachschlagewerk der Seminarinhalte aus der Fortbildung zum „Master of Business Training“.
Die Schwerpunkte liegen auf Gruppendynamik, Moderation, Kommunikation (NLP/TA), Verkaufsprozessen sowie dem professionellen Design und der Durchführung von Seminaren.
Ziel ist es, das erlernte theoretische Wissen mit praktischen Erfahrungen zu verknüpfen, um die Professionalität in der Trainer- und Beratungstätigkeit nachhaltig zu steigern.
Es werden diverse psychologische und soziologische Modelle (z.B. Transaktionsanalyse, LIFO-Modell, Werte-Management nach Graves) zur Analyse von Lern- und Gruppenprozessen herangezogen.
Der Hauptteil ist chronologisch entlang der besuchten acht Seminare gegliedert und behandelt die Anwendung dieser Modelle im beruflichen Alltag von Trainern und Beratern.
Wesentliche Begriffe sind Kommunikationsmodelle, Teamentwicklung, Kreativitätstechniken und die professionelle Qualitätssicherung in der Erwachsenenbildung.
Die Arbeit nutzt das Rollenmodell nach Raoul Schindler, um informelle Führer (Alpha), Spezialisten (Beta), Mitläufer (Gamma) und Querulanten (Omega) zu differenzieren.
Es bietet einen strukturierten Prozessrahmen für Verkaufsgespräche, der von einer Vorbereitungsphase bis zur Nachbereitung reicht und individuell angepasst werden kann.
Sie hilft Trainern, die aktuellen Entwicklungsphasen einer Gruppe treffsicher zu identifizieren, um in der Test-, Nahkampf-, Orientierungs- oder Verschmelzungsphase angemessen zu intervenieren.
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