Diplomarbeit, 2008
153 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Abgrenzung der Arbeit und Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Charakterisierung von Unternehmenskrisen
2.1.1 Definition einer Krise
2.1.2 Definition einer Unternehmenskrise
2.1.3 Krisentypen und Krisenauswirkungen
2.2 Krisenkommunikation durch das Unternehmen
2.2.1 Krisenkommunikation im Internet
2.2.2 Krisenkommunikation vor der Krise
2.2.3 Krisenkommunikation während der Krise
2.2.4 Krisenkommunikation nach der Krise
2.3 Unternehmenslandschaft des Konzerns
2.4 Vorhandene Softwarearchitekturen
2.4.1 Pirobase® 5.0.3 Content Management System
2.4.2 Die Programmiersprachen Java und JSP
2.4.3 Die relationale Datenbank Oracle
3 Unternehmen im Krisenkontext
3.1 Beziehung zwischen Unternehmen und der Risikogesellschaft
3.2 Erwartungshaltung der Öffentlichkeit
3.2.1 Der Begriff der Öffentlichkeit und des öffentlichen Anliegens
3.2.2 Anspruchsgruppen im Krisenkontext
3.3 Public Relations im Kontext von Krisensituationen
3.4 Asymmetrische Public Relations im Internet im Kontext von Krisensituationen
3.5 Gesetzliche Rahmenbedingungen
4 Konzeption der Internet Applikation zur Krisenkommunikation
4.1 Erreichbarkeit der Applikation
4.1.1 Erreichbarkeit über stationäre Computer
4.1.2 Erreichbarkeit über mobile Systeme
4.2 Vernetzung der Applikation mit den Internetstartseiten der Vertriebslinien
4.2.1 Kommunikation zwischen Applikation und Vertriebslinie
4.2.2 Datenübergabe zwischen Applikation und Vertriebslinie
4.3 Darstellung von Kriseninformationen
4.3.1 Darstellung und Struktur der Kriseninformationsseite
4.3.2 Integration der Kriseninformationsseiten im Internetauftritt
4.4 Sicherheitsmaßnahmen
4.4.1 Client Authentifizierung
4.4.2 Verschlüsselung der Kommunikationswege der Internetserver
4.5 Funktionalität und Ergonomie der Administration
5 Entwicklung der Internet Applikation zur Krisenkommunikation
5.1 Modul zur Verwaltung der Kriseninformationen
5.2 Modul zur Benutzerverwaltung
5.3 Modul zur Servererreichbarkeitsprüfung
5.4 Darstellungsseiten der Kriseninformationen und deren Verlinkung
5.5 Datenflüsse zwischen den Webservern
6 Leistungsbewertung
6.1 Veränderung der Unternehmensstruktur / -prozesse
6.2 Wirtschaftlicher Vergleich
7 Zusammenfassung und Ausblick
7.1 Zusammenfassung
7.1.1 Zusammenfassung des theoretischen Hintergrundes
7.1.2 Zusammenfassung der Applikationsentwicklung
7.2 Zukunftstendenzen für Krisenkommunikation im Internet
Die Arbeit zielt darauf ab, ein Konzept für eine internetübergreifende Applikation zu entwickeln, die es einem Handelskonzern wie der METRO Group ermöglicht, im Krisenfall (insbesondere bei Lebensmittelkrisen) schnell, einheitlich und automatisiert öffentlichkeitsrelevante Informationen zu publizieren. Die zentrale Forschungsfrage ist, wie durch den Einsatz moderner Webtechnologien die externe Krisenkommunikation effizienter gestaltet und das Vertrauen der Anspruchsgruppen gestärkt werden kann, wobei die Kommunikation unabhängig von Zeit und Ort sowie ohne hohen administrativen Aufwand erfolgen soll.
1.1 Abgrenzung der Arbeit und Problemstellung
Diese Arbeit umfasst neben der theoretischen Thematik des Krisen managements von Unternehmen die Erstellung einer internetübergreifenden Softwareapplikation, deren Architektur an die Unternehmensstruktur der METRO Group angepasst ist und somit eine Individuallösung darstellt. Durch die individuelle Infrastruktur der METRO Group ist es aus betriebswirtschaft-
licher und technischer Sicht nicht möglich, diese Applikation ohne großen An passungsaufwand auf anderen Unternehmenslandschaften abzubilden.
Zurzeit ist die externe Krisenkommunikation der METRO Group nur unter er schwerten Bedingungen, mit großem Zeitaufwand und innerhalb der Büro- und Geschäftszeiten gesichert.
Der Prozess zwischen der Kommunikation der Holding und den Verantwort lichen der Vertriebslinien dauert sehr lange und ist von Einzelpersonen ab hängig. Eine einheitliche Kommunikation über ein einheitliches Medium ist nicht möglich, da die Vertriebslinien nicht verbunden sind. Zudem ist eine externe Krisenkommunikation außerhalb der Geschäfts- und Bürozeiten schwierig, da die Verfügbarkeit der Verantwortlichen nicht gewährleistet ist.
1 Einleitung: Beschreibt die Belastung durch Krisensituationen für Unternehmen, definiert die Problemstellung der manuellen Krisenkommunikation und skizziert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Grundlagen: Vermittelt die theoretischen Basiskenntnisse über Krisendefinitionen, Kommunikationskanäle im Internet sowie die vorhandene technische Softwarearchitektur (CMS, Java, Oracle).
3 Unternehmen im Krisenkontext: Analysiert das Spannungsfeld zwischen Unternehmen und der „Risikogesellschaft“, beleuchtet die Erwartungshaltung der Öffentlichkeit und erläutert die Anforderungen an eine moderne Public Relations.
4 Konzeption der Internet Applikation zur Krisenkommunikation: Beschreibt die theoretische Konzeption der Applikation unter Berücksichtigung von Erreichbarkeit, Vernetzung, Sicherheit und Ergonomie.
5 Entwicklung der Internet Applikation zur Krisenkommunikation: Detailliert die praktische Implementierung der Softwaremodule, deren Einbettung in das bestehende CMS und die technischen Details der Datenflüsse.
6 Leistungsbewertung: Führt eine organisatorische und wirtschaftliche Bewertung ein, die den Prozessvorteil und die Kosteneinsparung durch Automatisierung der Kommunikation belegt.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Fasst die theoretischen und praktischen Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen der Krisenkommunikation im Internet.
Krisenmanagement, Krisenkommunikation, Public Relations, Internet, Content Management System, METRO Group, Krisen-PR, Risikogesellschaft, Online-Kommunikation, Softwarearchitektur, Prozessautomatisierung, Webapplikation, Krisenprävention, Öffentlichkeitsarbeit, Transparenz
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und Entwicklung einer internetbasierten Softwarelösung für die Krisenkommunikation in einem großen Handelskonzern, konkret der METRO Group.
Neben dem theoretischen Krisenmanagement stehen die Aspekte der Public Relations im Internet, die technische Integration in bestehende CMS-Architekturen sowie die Prozessoptimierung für eine schnelle Krisenreaktion im Mittelpunkt.
Das Hauptziel ist die Automatisierung und Beschleunigung der externen Krisenkommunikation, um unabhängig von Ort und Zeit Informationen effizient an die Öffentlichkeit zu bringen.
Es werden eine theoretische Literaturanalyse zu Krisenmanagement und PR-Methoden sowie ein konzeptionell-technischer Entwicklungsansatz für die Erstellung einer spezifischen Software-Applikation angewendet.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Krisenkontextes, die detaillierte Konzeption der Applikation, deren technische Entwicklung (Module, Schnittstellen, Sicherheit) sowie eine abschließende Leistungsbewertung.
Zentrale Begriffe sind Krisenmanagement, Krisenkommunikation, Public Relations, Internet, CMS, Prozessautomatisierung und Risikogesellschaft.
Der Autor schlägt eine Unterteilung in stationäre Nutzung via Browser und eine mobile Nutzung per E-Mail vor, um auch außerhalb der Bürozeiten flexibel auf Krisen reagieren zu können.
Aufgrund des hohen strategischen Risikos einer unbefugten Manipulation sind Client-Authentifizierung durch TANs und die Verschlüsselung von Kommunikationswegen (Schlüsselzeichenketten) essenzielle Bestandteile des Konzepts.
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