Wissenschaftlicher Aufsatz, 2010
11 Seiten
Intro.
Lokale Suche.
Evolutionäre Algorithmen.
Ausentwicklung des Kernalgorithmus.
Konventionelle Algorithmen.
Experimente an Modellfunktionen.
Zusammenfassung und Implementierung.
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung und Evaluation effizienter Optimierungsstrategien, insbesondere der Fortschritt-Spektren-Adaptation (FSA), um die Anzahl erforderlicher Simulations-Funktionsaufrufe in komplexen Systemen signifikant zu reduzieren und die Konvergenz in der frühen Phase der Optimierung zu verbessern.
Ausentwicklung des Kernalgorithmus
Gegenstand rezenter Forschung an der Beuth Hochschule für Technik Berlin auf dem Gebiet der FSA- Algorithmen (Fortschritt-Spektren-Adaptation) sind erste Optimierungsexperimente und Konvergenzuntersuchungen an ausgewählten Modellfunktionen. In den Voruntersuchungen legten Testläufe den Schluss nahe, dass eine Generalisierung der Zufallszahlenverteilung des vektoriellen Fortschritts offenbar zu einer Trajektierung der Variantenbildung während der Optimierung führt (dazu weiter unten mehr). Anfangs war keineswegs klar, dass das hin- und hertransformieren von Prozessdaten, das Weiterverarbeiten im Spektralbereich und letztendlich die fortschreitende „Entstochastisierung“ der Zufallszahlenverteilung während der Optimierung hinsichtlich des Deklarations und Algorithmischen Aufwands zu rechtfertigen ist. Als ein unbeabsichtigt guter Griff stellt sich dabei die verwendete Programmiersprache heraus, in der die rezenten Algorithmen der Weiterverarbeitung des vektoriellen Fortschritts in seinem Spektralbereich entwickelt werden. In der c-basierten Programmiersprache SciLab, einem freeware-MATLAB-Derivat, sind die „Kosten“ der Variablendeklararition, der Datenhaltung und des Programieraufwands einer Konditionierung und Variantenverteilung über Spektral-Trajektorien gering, denn für die Transformation des Fortschrittsvektors in den Spektralbereich und eine in jeder Generation stattfindende Rücktransformation in seinen jeweiligen Funktionsbereich stehen bis auf die Ebene numerischer Machbarkeit hin optimierte Algorithmen zur Verfügung.
Intro.: Einführung in die Notwendigkeit robuster Optimierungsstrategien in der Bionikforschung und Definition des Forschungsziels der Reduktion von Simulationsaufrufen.
Lokale Suche.: Übersicht über aktuelle lokale Suchalgorithmen und Einführung in die Evolutionären Algorithmen als Basis für die weitere Arbeit.
Evolutionäre Algorithmen.: Erläuterung der biologisch inspirierten Mechanismen und des grundlegenden Ablaufs eines einfachen Evolutionären Algorithmus.
Ausentwicklung des Kernalgorithmus.: Diskussion der methodischen Vorteile der FSA-Algorithmen und der technologischen Umsetzung in der Programmierumgebung SciLab.
Konventionelle Algorithmen.: Analyse der Effizienz durch Integration der Variablenvergangenheit und mathematische Herleitung des Fortschrittsvektors.
Experimente an Modellfunktionen.: Gegenüberstellung des Konvergenzverhaltens von gES und FSA anhand verschiedener Potenzreihen-Testfunktionen.
Zusammenfassung und Implementierung.: Zusammenfassende Darstellung des FSA-Verfahrens sowie Präsentation des umgesetzten Algorithmus-Codes.
Optimierung, Fortschritt-Spektren-Adaptation, FSA, Bionik, Evolutionsstrategien, Simulation, Strukturanalyse, Konvergenz, Entstochastisierung, SciLab, Modellfunktionen, FEM, CFD, Spektralbereich, Variantenbildung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung von komplexen Simulationsprozessen, wie sie in der Strukturanalyse oder Strömungssimulation vorkommen, unter Verwendung neuartiger Algorithmen.
Zentrale Themen sind die lokale Suche in hochdimensionalen Qualitätenräumen, die Entwicklung effizienter Evolutionsstrategien und die Signalverarbeitung im Spektralbereich.
Ziel ist es, die Berechnungszeiten durch eine Reduzierung der notwendigen Simulations-Funktionsaufrufe zu minimieren, ohne dabei die Qualität des Optimierungsergebnisses zu gefährden.
Es wird die Methode der Fortschritt-Spektren-Adaptation (FSA) eingesetzt, die den Optimierungsfortschritt spektral transformiert, um die Variantenbildung gezielter zu steuern.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der FSA-Strategie, die Implementierung in SciLab sowie den Vergleich des Konvergenzverhaltens anhand verschiedener mathematischer Testfunktionen.
Optimierung, FSA, Bionik, Evolutionäre Algorithmen, Simulation, Konvergenz und Entstochastisierung sind die prägenden Begriffe.
FSA nutzt eine spektrale Transformation des Fortschrittsvektors, um die Zufallszahlenverteilung gezielt zu beeinflussen, was insbesondere in der frühen Phase der Optimierung Vorteile bietet.
In der frühen Phase ist das Optimierungsproblem oft schlecht strukturiert; hier profitiert der FSA-Algorithmus von seiner gesteigerten Orientiertheit durch die spektrale Analyse.
SciLab bietet effiziente Algorithmen für numerische Transformationen und ermöglicht eine kostengünstige und schnelle Entwicklung der FSA-Logik auf Basis existierender Fouriertransformations-Bibliotheken.
Der Autor empfiehlt hybride Ansätze, die die Vorteile der FSA in der frühen Phase mit stochastischen Verfahren in der Konvergenzphase kombinieren, wofür jedoch weitere Forschung notwendig ist.
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