Diplomarbeit, 2007
110 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Literaturbesprechung
2.1 Begriffsbestimmung Ausdauer
2.2 Ausdauerleistungsdiagnostik
2.2.1 Aerobe Ausdauerleistungsdiagnostik
2.2.2 Anaerobe Ausdauerleistungsdiagnostik
2.2.3 Tennisspezifische Ausdauerleistungsdiagnostik
2.3 Testgütekriterien
3 Methodik
3.1 Voruntersuchungen
3.1.1 Entwicklung eines vorläufigen Testprofils
3.1.2 Tendenz der Test-Retest Reliabilität
3.1.3 Testung mit Randomisierten Zwischenansagen
3.2 Hauptuntersuchung
3.2.1 Untersuchungsgut
3.2.2 Untersuchungsgang
3.3 Untersuchungsverfahren und Apparaturbesprechung
3.3.1 Software zur Programmierung der Audio -CD
3.3.2 Spirometer
3.3.3 Laktatmessung
3.3.4 Herzfrequenzmessung
3.3.5 RPE-Skala
3.3.6 Level und Schlaganzahl
3.3.7 Kriterien der Ausbelastung beim Hit & Turn Test (Testabbruchkriterien)
3.3.8 Schlagvorrichtung
3.3.9 Befragungsinstrument
3.4 Statistik
3.4.1 Arithmetisches Mittel X
3.4.2 Standardabweichung S
4 Ergebnisse
4.1 Ergebnisse der Voruntersuchungen
4.1.1 Voruntersuchungen zur Entwicklung des Tests
4.1.2 Ergebnisse der Tendenz der Test-Retest Reliabilität
4.1.3 Ergebnisse der Testung mit randomisierten Zwischenansagen
4.2 Ergebnisse der Hauptuntersuchungen
4.2.1 Aktive Probanden (Herren)
4.2.2 U-14 Probanden (Junioren)
4.2.3 Befragungsinstrument
5 Diskussion
5.1 Praktikabilität des Tests
5.2 Testergebnisse im Vergleich
5.2.1 Hauptuntersuchung
5.2.2 Tendenz der Test Retest Reiabilität
5.2.3 Testung mit Randomisierten Zwischenansagen
6 Schlussfolgerungen für die Praxis
7 Methodenkritik
8 Zusammenfassung
Die Diplomarbeit hat zum Ziel, einen tennisspezifischen, akustisch gesteuerten Ausdauertest zu entwickeln, der die Anforderungen an Praktikabilität und Validität unter Berücksichtigung tennisspezifischer Bewegungsmuster erfüllt. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Ermittlung der optimalen Testanforderungen sowie der Leistungsfähigkeit verschiedener Probandengruppen.
3.3.8 Schlagvorrichtung
Im Zuge der Entwicklung des „Hit & Turn Tests“ wurde während der zahlreichen Voruntersuchungen ein Prototyp einer Schlagvorrichtung konstruiert. Mit dieser Schlagvorrichtung soll es möglich sein, kurz vor dem Richtungswechsel eine möglichst tennisspezifische Schlagsimulation der Vorhand und der Rückhand durchzuführen.
Die vorläufige Endversion dieser Schlagvorrichtung (vgl. Abb. 15) wurde mit 2 Eisenstangen konstruiert, die im rechten Winkel zusammengeschweißt sind. Die zusammengeschweißten Stangen wurden mit Hilfe eines runden und entsprechend schweren Standfußes senkrecht auf den Boden gestellt, so dass die angeschweißte Stange auf einer Höhe von 65 cm parallel zum Boden verläuft. An der parallel zum Boden verlaufenden Stange wurde am Ende der Stange ein Baustellenband befestigt, das senkrecht zum Boden ca. 30 cm nach unten flattert.
Indem das Baustellenband mit dem Tennisschläger getroffen werden muss, dient es als akustische Rückmeldung. Um dieses akustische Signal wahrzunehmen, muss die Schlagsimulation mit einer Schlaggeschwindigkeit durchgeführt werden, die ungefähr der Wettkampfgeschwindigkeit entspricht. Außerdem wurden die parallel zum Boden verlaufende Stange mit einer Schaumstoffummantelung versehen, damit der Tennisschläger im Falle einer ungewollten Berührung mit der Stange nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.
1 Einleitung: Beschreibt die Problematik fehlender tennisspezifischer Ausdauertests und die Motivation zur Entwicklung einer praktikablen Lösung.
2 Literaturbesprechung: Gibt einen Überblick über theoretische Grundlagen der Ausdauerleistungsdiagnostik, etablierte Testverfahren und deren Limitationen im Tennissport.
3 Methodik: Erläutert die Entwicklung des "Hit & Turn Test", die Voruntersuchungen sowie die eingesetzten Messverfahren und das Untersuchungsgut.
4 Ergebnisse: Präsentiert die erhobenen physiologischen Daten (Laktat, Herzfrequenz, VO2 max) der Vor- und Hauptuntersuchungen bei verschiedenen Probandengruppen.
5 Diskussion: Analysiert die Praktikabilität, Reliabilität und Validität des neuen Testverfahrens im Vergleich zu existierenden Labortests.
6 Schlussfolgerungen für die Praxis: Fasst die Eignung des Tests für den Einsatz im Vereinstraining und in der Leistungsdiagnostik zusammen.
7 Methodenkritik: Reflektiert aufgetretene Schwierigkeiten bei den Stichproben und der Messtechnik im Verlauf der Untersuchungen.
8 Zusammenfassung: Bietet einen abschließenden Überblick über das entwickelte Testprofil und die Validitätsergebnisse.
Ausdauerleistungsdiagnostik, Tennissport, Hit & Turn Test, Testvalidierung, Laktat, Herzfrequenz, Sauerstoffaufnahme, sportartspezifische Belastung, Feldtest, Testreliabilität, Trainingssteuerung, Kondition, Leistungsfähigkeit, Schlagsimulation.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung und Validierung eines tennisspezifischen Ausdauertests, der im Gegensatz zu laborgestützten Ergometertests näher an der sportlichen Praxis orientiert ist.
Die zentralen Themen sind die Leistungsdiagnostik im Tennis, die Standardisierung sportmotorischer Tests sowie die Messung physiologischer Parameter unter tennisspezifischen Bewegungsanforderungen.
Das Ziel ist die Erstellung eines praktikablen und kostengünstigen Ausdauertests, der valide Rückschlüsse auf die tennisspezifische Leistungsfähigkeit zulässt, ohne auf teure Ballwurfmaschinen angewiesen zu sein.
Es wurde eine stufenförmige Belastungsanordnung entwickelt, die mit Schlagsimulationen kombiniert wird. Die Evaluation erfolgte über Feldversuche mit aktiven Spielern und Junioren unter Messung von Laktat, Herzfrequenz und Spirometrie.
Der Hauptteil umfasst den methodischen Aufbau des "Hit & Turn Tests", die Darstellung der Voruntersuchungen zur Optimierung des Testprofils und die detaillierte Ergebnispräsentation der physiologischen Testdaten.
Die wichtigsten Begriffe sind Ausdauerleistungsdiagnostik, tennisspezifische Belastung, Hit & Turn Test, Leistungssteuerung und Feldtest.
Die Schlagvorrichtung dient dazu, den Richtungswechsel und die Schlagbewegung auch ohne teure Ballwurfmaschine zu standardisieren und dem Spieler eine akustische Rückmeldung über die Qualität seines simulierten Schlages zu geben.
Die Untersuchung der Junioren zeigt Unterschiede in der Belastungstoleranz und Stoffwechselökonomie im Vergleich zu erwachsenen Tennisspielern auf, was unterstreicht, dass Ergebnisse altersgruppenspezifisch bewertet werden müssen.
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