Diplomarbeit, 2009
91 Seiten, Note: sehr gut
1 Einleitung
1.1 Problemstellung der Arbeit
1.2 Zielsetzung und Gliederung der Arbeit
2 Verkaufsförderung
3 Produktproben im Marketing-Mix
3.1 Bestandteile des Marketing-Mix
3.2 Einordnung der Produktproben in den Marketing-Mix
3.2.1 Definition und Arten von Produktproben
3.2.2 Produktproben im Marketing-Mix
4 Bewerbung von Produktproben
4.1 Aktuelle Werbeformen
4.1.1 Banner und andere Werbeflächen
4.1.2 Interstitials
4.1.3 Sonderwerbeformen
4.1.4 Search Engine Marketing
4.2 Zukunftsvisionen
4.2.1 QR-Codes
4.2.2 Soziale Netzwerke
5 Distribution von Produktproben
5.1 Distributionsarten der Produktprobenangebote außerhalb des Internets
5.2 Distributionsarten der Produktprobenangebote im stationären und mobilen Internet
6 Beispiele für die Bewerbung von Produktprobenangeboten und ihre Integration in den Internetauftritt der Unternehmen
6.1 „Black Star“ von Avril Lavigne
6.2 Yves Rocher
6.3 „o.b.” von Johnson & Johnson
6.4 „Head & Shoulders” von Procter & Gamble
6.5 Henkel
6.6 L’Occitane
6.7 Zusammenfassung
7 Motivation der Verbraucher für die Bestellung von Produktproben
8 Verbraucherumfrage – Entwicklung und Veröffentlichung
8.1 Entwicklung der Fragen
8.2 Veröffentlichung der Verbraucherumfrage im Internet
9 Ergebnisse der Umfrage
9.1 Darstellung und Analyse der Ergebnisse
9.2 Auswertung
10 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Produktproben als Verkaufsförderungsinstrument im Internet. Ziel ist es, die Akzeptanz und das Interesse der Konsumenten zu analysieren, die Effektivität bestehender Online-Angebote zu bewerten und Verbesserungspotenziale für Unternehmen bei der Gestaltung und Distribution dieser Proben aufzuzeigen.
3.1 Bestandteile des Marketing-Mix
„Unter Marketing-Mix versteht man die Gesamtheit der Marketingmaßnahmen, die das Unternehmen für die jeweiligen Marktangebote einsetzt. ‚Mix‘ drückt aus, dass die Maßnahmen nicht jede für sich, sondern abgestimmt, also untereinander harmonisiert durchzuführen sind.“
Diese Marketingmaßnahmen werden auch als Instrumente bezeichnet und werden in vier Bereiche aufgeteilt (klassischer Marketing-Mix):
• Produktpolitik (product)
• Preispolitik (price)
• Kommunikationspolitik (promotion)
• Distributionspolitik (place)
Aufgrund der englischen Bezeichnung für diese Marketinginstrumente hat sich auch der Begriff „Vier Ps des Marketing“ durchgesetzt.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Verkaufsförderung in wirtschaftlichen Krisenzeiten und führt die Forschungsfrage zur Relevanz und Präsentation von Produktproben im Internet ein.
2 Verkaufsförderung: Dieses Kapitel definiert den Begriff Verkaufsförderung und charakterisiert deren Merkmale und Zielgruppen im betriebswirtschaftlichen Kontext.
3 Produktproben im Marketing-Mix: Es wird die theoretische Einordnung von Produktproben in den klassischen Marketing-Mix vorgenommen und deren Funktion als Instrument der Kommunikations- und Produktpolitik erläutert.
4 Bewerbung von Produktproben: Hier werden aktuelle Werbeformen wie Banner, Interstitials und Search Engine Marketing sowie Zukunftsvisionen wie QR-Codes und soziale Netzwerke vorgestellt.
5 Distribution von Produktproben: Das Kapitel analysiert die verschiedenen Distributionswege, sowohl außerhalb des Internets im stationären Handel als auch die Möglichkeiten innerhalb des stationären und mobilen Internets.
6 Beispiele für die Bewerbung von Produktprobenangeboten und ihre Integration in den Internetauftritt der Unternehmen: Anhand konkreter Praxisbeispiele von Unternehmen wie Avril Lavigne, Yves Rocher und Procter & Gamble werden Erfolge und Probleme bei der Umsetzung untersucht.
7 Motivation der Verbraucher für die Bestellung von Produktproben: Hier wird das Konsumentenverhalten hinsichtlich der Probenbestellung sowie die Vor- und Nachteile aus Sicht der Verbraucher analysiert.
8 Verbraucherumfrage – Entwicklung und Veröffentlichung: Dieser Abschnitt beschreibt die methodische Vorgehensweise bei der Erstellung des Fragebogens und dessen Verbreitung über verschiedene Online-Plattformen.
9 Ergebnisse der Umfrage: Hier werden die erhobenen Daten aus der Test- und Hauptbefragung dargestellt, analysiert und in Bezug auf die Fragestellung ausgewertet.
10 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst das Potenzial von Produktproben im Internet zusammen und gibt eine Einschätzung zur zukünftigen Entwicklung durch neue Marketing-Technologien.
Verkaufsförderung, Produktproben, Marketing-Mix, Online-Marketing, Suchmaschinenmarketing, Konsumentenverhalten, Internet, Distribution, Verbraucherbefragung, Usability, Mobile Marketing, QR-Codes, Soziale Netzwerke, Warenproben, Kundenakquise.
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Einsatz von Produktproben als Instrument der Verkaufsförderung und untersucht, ob und wie Unternehmen dieses Potenzial im Medium Internet nutzen.
Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Einordnung im Marketing-Mix, der Analyse verschiedener Werbeformen und Distributionskanäle sowie der empirischen Untersuchung des Verbraucherverhaltens bei der Probenbestellung.
Das Ziel ist die Analyse der Verbraucher-Akzeptanz von online bestellbaren Produktproben und die Überprüfung, ob Unternehmen ihre Angebote nutzerfreundlich gestalten und die Möglichkeiten des Internets effektiv ausschöpfen.
Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer empirischen Untersuchung in Form einer quantitativen Online-Umfrage, um Trends und Nutzerbedürfnisse direkt abzufragen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Beschreibung von Marketinginstrumenten, eine detaillierte Analyse der Werbe- und Distributionsformen sowie eine Evaluierung von Fallbeispielen bei namhaften Unternehmen.
Wesentliche Begriffe sind Verkaufsförderung, Produktproben, Marketing-Mix, Online-Marketing, Suchmaschinenmarketing und das Verhalten von Konsumenten im Internet.
Die Ergebnisse zeigen, dass viele Verbraucher eine unkomplizierte Platzierung (z.B. Link auf der Startseite) bevorzugen und bei zu vielen geforderten persönlichen Daten eher von einer Bestellung absehen.
Obwohl aktuell noch eine geringe Akzeptanz besteht, sieht die Arbeit insbesondere in Technologien wie QR-Codes ein hohes zukünftiges Potenzial für die mobile Verkaufsförderung.
Zum Zeitpunkt der Arbeit wurde dieses Potenzial nur sehr zögerlich genutzt, obwohl ein Drittel der Befragten eine stärkere Präsenz von Probenangeboten in diesen sozialen Kanälen wünscht.
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