Magisterarbeit, 2007
93 Seiten, Note: 1,0
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der Tabakabhängigkeit und insbesondere mit der Rückfälligkeit von ehemaligen Rauchern. Ziel der Studie ist es, ein tieferes Verständnis für die Ursachen der Rückfälligkeit zu entwickeln, indem das Salutogenesemodell von Antonovsky als theoretischer Rahmen herangezogen wird. Dabei wird die Rolle des Selbstkonzepts im Kontext von Risikoverhalten, insbesondere dem Tabakkonsum, im Vordergrund stehen.
Die Einleitung stellt die zentrale Forschungsfrage der Arbeit vor: Warum fällt es einigen Rauchern schwerer als anderen, ihr Tabakkonsumverhalten zu ändern, und welche Faktoren beeinflussen die Rückfälligkeit?
Kapitel 2 bietet einen Überblick über die Forschung zu Tabakentwöhnung und Rückfälligkeit, wobei der Fokus auf die salutogenetische Perspektive gelegt wird. Kapitel 3 erläutert das Salutogenesemodell von Antonovsky und seine Relevanz für die Gesundheitspsychologie und die Suchtforschung.
Kapitel 4 untersucht den Zusammenhang zwischen Risikoverhalten und den Entwicklungsaufgaben in der Jugend und im frühen Erwachsenenalter sowie die Rolle von Identität und Kohärenzgefühl.
Kapitel 5 analysiert das Tabakkonsumverhalten als Teil des Selbstkonzepts und die Konsequenzen für die Gesundheitsberatung von Rauchern.
Tabakkonsum, Rückfälligkeit, Salutogenese, Selbstkonzept, Identität, Kohärenzgefühl, Risikoverhalten, Gesundheitsberatung, Suchtforschung, Lebensphasen, Entwicklungsaufgaben
Anstatt nur die Krankheit zu fokussieren, fragt die Salutogenese, warum die Zigarette für den Raucher als Ressource (z.B. Emotionsregulation) fungiert.
Rückfälle geschehen oft dann, wenn das Rauchen tief im Selbstkonzept verankert ist und die Zigarette als notwendiges Mittel zur Stressbewältigung fehlt.
Ein starkes Kohärenzgefühl hilft Menschen, das Leben als verstehbar, handhabbar und bedeutsam zu erleben, was den Verzicht auf Suchtmittel erleichtert.
In der Jugend dient das Rauchen oft der Identitätsbildung, Abgrenzung oder Zugehörigkeit zu einer Gruppe und wird so Teil des Selbstbildes.
Beratung sollte nicht nur Verhaltenstherapie bieten, sondern die individuelle Bedeutungszuschreibung des Rauchens bewusst machen, um Rückfälle zu vermeiden.
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