Bachelorarbeit, 2023
54 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung der Bachelorthesis und Forschungsfrage
2. Literaturbericht: (Wirtschafts-) Ethik und ethische Entscheidungsmodelle
2.1. Begriffsdefinition Ethik und Abgrenzung zu Moral, Recht und konventionellen Normen
2.2. Ethische Theorien
2.2.1. Ergebnisorientierte Ethik
2.2.2. Prozessorientierte Ethik
2.3. Ethische Dilemmata und Entscheidungen
2.4. Definition Ethische Entscheidungen
2.5. Ethische Entscheidungsmodelle
3. Forschungsdesign
3.1. Methodische Vorgehensweise
3.2. Angewandte Methode
3.3. Methoden der Datenerhebung
3.3.1. Interviewpartner/innen und Stichprobe
3.3.2. Meeting- und Aufzeichnungs-Tools
3.3.3. Pretest und Interviewablauf
3.3.4. Aufbau Interviewleitfaden
3.4. Methode der Datenauswertung
3.4.1. Transkription
3.4.2. Kategorisierung
3.4.3. Kodierung
3.4.4. Auswertungstools
3.5. Forschungsethischer Ansatz
4. Datenauswertung
4.1. Persönlichkeit (K1)
4.1.1. Persönliche Auffassung von Ethik (K1.1)
4.1.2. Zugehörigkeit zu ethischen Grundtheorien (K1.2)
4.1.3. Gefühlslage generell (K1.3)
4.1.4. Gefühlslage in Anbetracht der jüngsten Ereignisse wie Kriege, Krisen etc. (K1.4)
4.1.5. Zeitabhängige Entwicklung hinsichtlich beruflicher, ethischer Entscheidungen (K1.5)
4.2. Ethik im Beruf (K2)
4.2.1. Genereller Stellenwert der Ethik in beruflichen Entscheidungen (K2.1)
4.2.2. Ehrlichkeit in beruflichen Entscheidungen (K2.1.1)
4.2.3. Nachhaltigkeit in beruflichen Entscheidungen (K2.1.2)
4.2.4. Rechtmäßigkeit und Gesetzestreue in beruflichen Entscheidungen (K2.1.3)
4.2.5. Umsicht / Rücksicht in beruflichen Entscheidungen (K2.1.4)
4.2.6. Gerechtigkeit in beruflichen Entscheidungen (K2.1.5)
4.2.7. Handschlagqualität und Achtung von Verträgen in beruflichen Entscheidungen (K2.1.6)
4.2.8. Kongruenz zwischen persönlichem Verständnis von Ethik und tatsächlichem Entscheidungsverhalten im Beruf (K2.2)
4.2.9. Kompromissbereitschaft (K2.3)
4.2.10. Kompromissbereitschaft in Bezug auf Ehrlichkeit im Beruf (K2.3.1)
4.2.11. Kompromissbereitschaft in Bezug auf Nachhaltigkeit im Beruf (K2.3.2)
4.2.12. Kompromissbereitschaft in Bezug auf Rechtmäßigkeit und Gesetzestreue im Beruf (K2.3.3)
4.2.13. Kompromissbereitschaft in Bezug auf Umsicht / Rücksicht im Beruf (K2.3.4)
4.2.14. Kompromissbereitschaft in Bezug auf Gerechtigkeit im Beruf (K2.3.5)
4.2.15. Kompromissbereitschaft in Bezug auf Handschlagqualität und Achtung von aufrechten Verträgen im Beruf (K2.3.6)
4.2.16. Auswirkung der Gefühlslage auf die berufliche ethische Entscheidungsfindung (K2.4)
4.3. Äußere Faktoren und deren Einfluss auf die ethische Entscheidungsfindung (K3)
4.3.1. Politik (K3.1)
4.3.2. Wirtschaft (K3.2)
4.3.3. Wettbewerb (K3.3)
4.3.4. Gesetze und Normen (K3.4)
4.3.5. Familiäres und engeres soziales Umfeld (K3.5)
4.3.6. Gesellschaft und Kultur (K3.6)
4.4. Auswertung der Szenarien Verläufe
4.4.1. Szenario 1 – Kulanz zeigen trotz persönlichem Karrierenachteil
4.4.2. Szenario 2 – Ehrlichkeit zeigen trotz persönlichem und / oder gesellschaftlichem Nachteil
4.4.3. Szenario 3 – Pazifismus trotz Karrierenachteil und politischem Druck
4.4.4. Szenario 4 – Tierfreundliches Verhalten trotz Karrierenachteil und sozialem und politischem Druck
5. Diskussion der Ergebnisse
5.1. Persönliches Ethik-Verständnis
5.2. Bedeutung des hohen Stellenwertes der Ethik
5.3. Entwicklung des Stellenwertes der Ethik und der ethischen Überzeugung im Laufe der Karriere
5.4. Tatsächliche Anwendung der Ethik im beruflichen Alltag
5.5. Äußere Einflüsse auf ethische Stellenwerte und der diesbezüglichen Kompromissbereitschaft
5.5.1. Ehrlichkeit
5.5.2. Rechtmäßigkeit und Gesetzestreue
5.5.3. Gesellschaft und Kultur
5.6. Bedeutung der Gefühlslage der Entscheidungsträger/innen
6. Gütekriterien und Limitationen
6.1. Verfahrensdokumentation
6.2. Interpretationsanalyse
6.3. Regelgeleitetheit
6.4. Validierung
6.5. Triangulation
6.6. Limitationen
7. Fazit
Die vorliegende Bachelorthesis untersucht, wie äußere unternehmensexterne Einflüsse die ethische Entscheidungsfindung von in Österreich beschäftigten Projektmanagern und Projektmanagerinnen beeinflussen und inwieweit diese Faktoren langfristige Wertevorstellungen sowie kurzfristige Krisenereignisse berücksichtigen.
1.1. Problemstellung
Isoliert betrachtet stellt das Projektmanagement in der Regel einen geradlinigen und strukturierten Managementansatz dar, dessen Zielsetzung bereits vorab klar definiert ist (Helgadóttir, 2008). Die erfolgreiche Projektzielerreichung erfolgt dabei unter primärem Fokus auf die Berücksichtigung der jeweiligen Kosten-, Qualitäts- und Terminvorgaben (Bergmann & Garrecht, 2021; Helgadóttir, 2008; Watt, 2014).
Der jeweilige Kontext eines Projektes kann jedoch zu erhöhter Komplexität und damit zu potenziellen projektbezogenen Risiken und Gefahren für Projektmanager/innen führen (Helgadóttir, 2008). So müssen Projektleiter/innen unter einschränkenden regulatorischen Vorgaben, gegenläufigen Stakerholderinteressen oder begrenzten Ressourcen und Möglichkeiten die „beste“ Lösung suchen und Kompromisse hinsichtlich ihrer Entscheidungsfindung eingehen (Bredillet, 2014; Helgadóttir, 2008).
Zudem können Entscheidungen durch die Außenwelt sowohl beeinflusst werden als auch Konsequenzen für ebenjene verursachen. Die Auswirkungen können gegebenenfalls weit über den Projektrahmen hinausgehen (Bergmann & Garrecht, 2021; Helgadóttir, 2008). Politik, neue Technologien oder wirtschaftliche Ereignisse stellen Manager/innen der unterschiedlichsten
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Bachelorthesis ein und erläutert die Bedeutung von Projekten sowie deren ethische Dimension in Österreich.
2. Literaturbericht: (Wirtschafts-) Ethik und ethische Entscheidungsmodelle: Das Kapitel bietet einen theoretischen Überblick über Ethikbegriffe und etablierte Entscheidungsmodelle zur Analyse ethischen Verhaltens.
3. Forschungsdesign: Es wird das methodische Vorgehen beschrieben, welches auf qualitativen Experteninterviews und einer strukturierten Datenauswertung basiert.
4. Datenauswertung: Hier werden die Ergebnisse der geführten Interviews zu den Aspekten Persönlichkeit, Ethik im Beruf und äußere Einflussfaktoren präsentiert.
5. Diskussion der Ergebnisse: Die gewonnenen Erkenntnisse werden interpretiert und mit der im Literaturbericht erörterten Theorie in Beziehung gesetzt.
6. Gütekriterien und Limitationen: Dieses Kapitel reflektiert kritisch die Validität und Verlässlichkeit des Forschungsprozesses sowie dessen Grenzen.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, wonach der Stellenwert ethischer Entscheidungen in Projekten und die damit verbundenen Herausforderungen kritisch beleuchtet werden.
Projektmanagement, Wirtschafts-Ethik, Ethische Entscheidungsfindung, Externe Einflussfaktoren, Projektleiter, Qualitative Sozialforschung, Experteninterviews, Nachhaltigkeit, Ehrlichkeit, Rechtmäßigkeit, Kompromissbereitschaft, Unternehmensumfeld, Projektkultur, Stakeholderinteressen, Wertesystem.
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss das äußere, unternehmensexterne Umfeld auf die ethische Entscheidungsfindung von in Österreich tätigen Projektmanagern und Projektmanagerinnen hat.
Zentrale Themen sind der Einfluss von Politik, Wirtschaft, gesellschaftlichen Normen und langfristigen Werten auf ethische Entscheidungen in Projekten sowie die Entwicklung dieser ethischen Orientierung im Laufe der Karriere.
Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das Spektrum einflussnehmender Faktoren auf die ethische Urteilsbildung zu erlangen und die Sensibilisierung für dieses zunehmend wichtige Thema zu fördern.
Es wurde eine empirisch-qualitative Sozialforschung gewählt, konkret auf Basis von teilstrukturierten Experten- und Expertinnen-Interviews und abschließender qualitativer Inhaltsanalyse.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Literaturbericht sowie in eine fundierte Datenauswertung, die Teilnehmerantworten zu verschiedenen Kategorien wie Persönlichkeit, beruflichem Ethik-Verständnis und Szenario-Bewertungen analysiert.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Projektmanagement, Wirtschafts-Ethik, externe Einflussfaktoren, Projektkultur, Wertesysteme und ethische Kompromissbereitschaft.
Sie fungiert als exogener Faktor, der das Bewusstsein der Befragten für ethische Fragestellungen in Bezug auf Projektumfelder und globale Verantwortung zusätzlich schärft.
Die Arbeit zeigt, dass Projektleiter unter Druck häufig zwischen Unternehmensvorgaben, Projektzielerreichung und persönlichen ethischen Überzeugungen abwägen müssen, was oft zu situativ bedingten Kompromissen führt.
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