Bachelorarbeit, 2023
37 Seiten, Note: 2,3
1 EINLEITUNG
2 THEORETISCHER HINTERGRUND: ROBOTIK IN DER PFLEGE
2.1 SERVICEROBOTER
2.2 SOZIALE ROBOTER
2.3 KLASSIFIZIERUNG VON SOZIALEN ROBOTERN
2.3.1 ROBOTER ZUR UNTERSTÜTZUNG DES PFLEGEPERSONALS
2.3.2 ROBOTER ZUR UNTERSTÜTZUNG ZU HAUSE
3 METHODEN
3.1 FOKUS DER SYSTEMATISCHEN LITERATURANALYSE
3.2 INFORMATIONSQUELLEN – INDEXDATENBANKEN
3.3 SUCHBEGRIFFE
3.4 KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL
3.5 ANALYSE
4 ERGEBNISSE DER SUCHE
4.1 CHARAKTERISIERUNG DER EINGESCHLOSSENEN STUDIEN
4.2 METHODISCHER ANSATZ
4.3 BETRACHTETE PROBANDENDATEN
5 ERGEBNISSE DER STUDIEN
5.1 MÖGLICHKEITEN DURCH SOZIALEN ROBOTER
5.1.1 INTERAKTION MIT DEM ROBOTER
5.1.2 DIE NUTZUNG DES ROBOTERS ALS BEGLEITER
5.1.3 UNTERSTÜTZUNG BEI DER SOZIALEN INTERAKTION UND KOMMUNIKATION
5.1.4 ENTLASTUNG DER PFLEGEKRÄFTE
6 DISKUSSION
7 FAZIT
Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, durch eine systematische Literaturanalyse ein tieferes Verständnis dafür zu gewinnen, wie ältere Erwachsene den Einsatz sozialer Roboter in der Altenpflege erleben, wahrnehmen und bewerten, um Erkenntnisse für eine verantwortungsvolle Gestaltung und Implementierung zu liefern.
2.2 Soziale Roboter
Nach Bendel (2018) unterscheiden sich soziale Roboter von reinen Servicerobotern dadurch, dass sie während der Ausführung von Diensten Verhaltensweisen simulieren, die an der zwischenmenschlichen Kommunikation orientiert sind [6, p. 65]. Andere Bezeichnungen für soziale Roboter sind sozial interagierende Roboter oder auch sozial assistierende Roboter [6, p. 65]. Um den Begriff "sozial" im Kontext von assistierenden Robotern zu definieren, wird auf mehrere, sich überlappende, Definitionen der Begriffe "soziale Fähigkeiten", "Soziabilität" und "soziale Intelligenz" zurückgegriffen [40]. Nach der Definition von Feil-Seifer et al. sind "sozial assistierende Roboter (SAR)" eine Kombination aus "assistierenden Robotern (AR)" und "sozial interaktiven Robotern (SIR)" [23, 24]. Ein sozial assistierender Roboter wird als eine maschinelle Unterstützung für einen menschlichen Benutzer definiert [23, 24]. Dies bedeutet, dass der Roboter dafür bestimmt ist, Informationen bereitzustellen oder Tätigkeiten durchzuführen, um jemandem zu helfen [23, 24]. Es geht dabei nicht zwingend um körperliche oder geistige Einschränkungen: Selbst ein Roboter, der Anweisungen gibt, kann als assistierend bezeichnet werden [23, 24].
In den Arbeiten von Breazeal und Scassellati (1999), sowie Duffy et al. (1999) wird die soziale Robotik folgendermaßen beschrieben:
„Soziale Roboter sind Roboter, die mit Menschen und untereinander auf sozial akzeptable Weise interagieren, ihre Absichten auf eine für den Menschen wahrnehmbare Weise vermitteln und in der Lage sind, mit anderen Agenten, seien es Menschen oder Roboter, Ziele zu vereinbaren“ [3, 9].
Soziale Roboter sollten für eine optimale Mensch-Roboter-Interaktion in der Lage sein, sich ihrer Umwelt anzupassen, schnell auf unerwartete Geschehnisse zu reagieren, mit anderen Robotern zu interagieren, mit dem Wahrgenommenen umzugehen und Probleme zu lösen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen [3]. Soziale Roboter finden nach Dautenhahn (2002) Anwendung z. B. in der Medizin, in der Therapie, in der Rehabilitation und in der Pflege [15]. Menschen nutzen die Optik und die Eigenschaften der Roboter, um Eindrücke zu kategorisieren und zu bilden [22]. Menschen tendieren dazu, den Wesenszug eines Roboters zu analysieren, um ihm einen sozialen Platz und eine Kompetenz zuzuweisen [22]. Die Definition dieser Abfolge lautet Anthropomorphismus und bedeutet die Zuweisung menschlicher Eigenschaften an nichtmenschliche Wesen [22].
1 EINLEITUNG: Einführung in die demografische Herausforderung und das Potenzial sozialer Roboter zur Entlastung der Pflegebranche.
2 THEORETISCHER HINTERGRUND: ROBOTIK IN DER PFLEGE: Definition von Servicerobotern, Abgrenzung zu Industrierobotern sowie Klassifizierung und Funktionsweise sozialer Roboter.
3 METHODEN: Darstellung des systematischen Literaturanalyseverfahrens inklusive Suchstrategien, Datenbankwahl und Einschlusskriterien.
4 ERGEBNISSE DER SUCHE: Aufbereitung der quantitativen Daten des Suchvorgangs und Charakterisierung der final ausgewählten 17 Studien.
5 ERGEBNISSE DER STUDIEN: Detaillierte Analyse der Interaktionsformen, des Nutzenpotenzials und der Auswirkungen auf Pflegekräfte und Bewohnende.
6 DISKUSSION: Synthese der Ergebnisse, kritische Würdigung der Akzeptanzfaktoren und Reflexion zukünftiger Forschungsbedarfe.
7 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Rolle sozialer Roboter als ergänzende Unterstützung in der professionellen und häuslichen Pflege.
Soziale Roboter, Altenpflege, Pflegerobotik, Akzeptanz, Mensch-Roboter-Interaktion, Demenz, Literaturanalyse, Pflegetechnologie, Assistenzroboter, Telepräsenzroboter, emotionale Intelligenz, Lebensqualität, demografischer Wandel, Serviceroboter, häusliche Umgebung.
Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Akzeptanz von sozialen Robotern in der Altenpflege durch eine systematische Literaturanalyse bestehender Forschungsansätze.
Zentrale Themen sind die Interaktion zwischen Menschen und Robotern, die Unterstützung von Pflegepersonal sowie die Verbesserung der Lebensqualität älterer oder pflegebedürftiger Menschen.
Das Ziel ist es, zu identifizieren, wie ältere Erwachsene den Einsatz dieser Technologie wahrnehmen und welche Faktoren eine erfolgreiche Akzeptanz und Implementierung fördern oder behindern.
Die Autorin führte eine systematische Literaturrecherche durch, bei der 17 relevante empirische Studien aus verschiedenen internationalen Datenbanken gefiltert und analysiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, methodisches Vorgehen, eine quantitative Übersicht der Suchergebnisse sowie eine inhaltliche Diskussion der Studienergebnisse.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie soziale Roboter, Altenpflege, Akzeptanz, Mensch-Roboter-Interaktion und Pflegetechnologie definiert.
Während Serviceroboter primär Dienstleistungen erbringen, simulieren soziale Roboter Verhaltensweisen, die eine kommunikative Interaktion ermöglichen, um eine emotionale oder soziale Unterstützung zu bieten.
Die Arbeit unterstreicht, dass die Benutzerfreundlichkeit und eine intuitive Interaktion zentrale Voraussetzungen sind; direkte Erfahrungen mit dem Roboter führen oft zu einer positiveren Einstellung gegenüber der Technologie.
Da die Ergebnisse zwischen verschiedenen Ländern variieren können, betont die Arbeit die Notwendigkeit, kulturelle Kompetenzen von Robotern weiter zu erforschen, um deren Wirksamkeit für diverse Nutzergruppen zu optimieren.
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