Bachelorarbeit, 2009
110 Seiten, Note: 2,0
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
2. Die Entstehung des Musikvideos
2.1 Definition des Formats Musikvideo
2.2 Historische Entstehung von Musikvideos
2.3 Klassifizierung des Clips
3. Der Aufstieg und die Veränderung des Musikfernsehens
3.1 Die Anfänge im deutschen Fernsehen
3.1.1 Beat Club
3.1.2 Formel Eins
3.1.3 Musicbox
3.2 MTV
3.2.1 I Want My MTV
3.2.2 Die derzeitige Situation von MTV
3.3 Das aktuelle Senderangebot
4. Freizeitgestaltung und Mediennutzung der relevanten Zielgruppe
5. Erschließung neuer Distributionswege
5.1 IPTV
5.1.1 Definiton und Nutzen
5.1.2 IPTV am deutschen Markt
5.1.3 Das Senderangebot
5.2 Web-TV
5.2.1 Definition
5.2.2 Bandbreite des Web-TV
6. Musikvideos im Internet
6.1 Onlinepräsenzen der Musikfernsehsender
6.1.1 mtv.de und viva.tv
6.1.2 deluxetelevision.com
6.1.3 yavido.de
6.2 Web-TV-Portale am Beispiel von Joost
6.3 Videoportale
6.4 Web-TV-Musiksender
6.4.1 PutPat
6.4.2 tape.tv
6.4.3 Übersicht und Vergleich der Sender
7. Blogs
8. Gegenüberstellung: Musikfernsehen – Web-TV
8.1 SWOT Musikfernsehen
8.2 SWOT Web-TV-Musiksender
9. Zukunftsaussichten
10. Nutzungsverhalten der Rezipienten
11. Fazit
12. Anhang
13. Quellenverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich die Distributionswege für Musikvideos im Zuge der technischen Entwicklungen und der sich verändernden Mediennutzung gewandelt haben und welche Rolle diese heute für die Rezipienten spielen.
Definition des Formats Musikvideo
Musikvideos, auch Videoclips genannt, sind die visualisierte Form von Songs, die auf der magnetischen Bildaufzeichnungstechnik Video basieren. Als neuartige künstlerische und mediale Existenzform der populären Musik setzen diese sich Anfang der 80er Jahre durch. Der Song eines Solokünstlers oder einer Gruppe wird also in einer Verbindung unterschiedlicher visueller Elemente präsentiert. Da eine simultane Darbietung von Aktion, Musik und Kunst noch kein Musikvideo ausmachen, definiert sich ein Musikvideo auch durch die Möglichkeit der Reproduzierbarkeit und der technischen Manipulation durch Einsatz bestimmter Stilmittel aus Film, Werbung und Kunst. Daraus entstehend ist ein Musikvideo eine eigene Kunstgattung und ein ästhetisches Gebilde, das eigenen Gestaltungsprinzipien folgt und somit eine Clipästhetik entwickelt.
Musikvideos werden auch als Videoclips bezeichnet. Ein Clip bezeichnet einen Filmausschnitt. Das englische Wort to clip kann auch mit dem Begriff Anklammern übersetzt werden. Hierdurch wird marketingstrategische Funktion des Musikvideos verdeutlicht. Denn mit einem Videoclip ist nichts anderes gemeint als die Verbindung zwischen einem Künstler, seinem Song und einem angehängtem Clip.
Aus Sicht der Musikindustrie ist ein Musikvideo ein verkaufsförderndes Instrument des Marketings, was dazu dienen soll, den Bekanntheitsgrad eines Künstlers zu steigern und somit den Absatz zu erhöhen. Jedoch hat sich dieses eigene Genre, wie an der Geschichte deutlich wird, darüber hinaus zu einem eigenen festen Bestandteil der Jugend- und Popkultur entwickelt.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Bedeutung des Musikvideos ein und erläutert das Ziel der Arbeit, die neuen Distributionswege und das Konsumverhalten zu analysieren.
2. Die Entstehung des Musikvideos: Das Kapitel definiert den Begriff Musikvideo und beleuchtet dessen historische Entwicklung sowie die Klassifizierung verschiedener Clip-Typen.
3. Der Aufstieg und die Veränderung des Musikfernsehens: Es wird die Geschichte des Musikfernsehens von den Anfängen in Deutschland bis zur Etablierung von MTV dargestellt und das aktuelle Senderangebot sowie die Veränderungen in der Programmstruktur diskutiert.
4. Freizeitgestaltung und Mediennutzung der relevanten Zielgruppe: Dieser Abschnitt analysiert die Medienpräferenzen der 14-29-Jährigen und zeigt auf, welche Rolle das Internet in deren Freizeitgestaltung einnimmt.
5. Erschließung neuer Distributionswege: Es werden die technischen Grundlagen von IPTV und Web-TV erörtert, inklusive deren Nutzen für den Zuschauer und den aktuellen Stand am deutschen Markt.
6. Musikvideos im Internet: Dieses Kapitel detailliert die verschiedenen Online-Angebote, darunter die Mediatheken der Fernsehsender, Web-TV-Portale wie Joost, Videoportale und spezialisierte Web-TV-Musiksender wie PutPat und tape.tv.
7. Blogs: Die Rolle von Blogs als Informationsquellen für Musik und Musikvideos in einer stark fragmentierten Zielgruppenlandschaft wird hier beleuchtet.
8. Gegenüberstellung: Musikfernsehen – Web-TV: Eine SWOT-Analyse stellt die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken von klassischem Musikfernsehen und modernen Web-TV-Angeboten gegenüber.
9. Zukunftsaussichten: Es wird ein Ausblick auf die weitere Entwicklung der Medienlandschaft, die Rolle von mobilen Endgeräten und das Zusammenwachsen von Internet und Fernsehen gegeben.
10. Nutzungsverhalten der Rezipienten: Dieses Kapitel beschreibt die Methodik und die Ziele der durchgeführten empirischen Nutzerbefragung.
11. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf die zukünftige Relevanz von Online-Distributionswegen für Musikvideos.
IPTV, MTV, Musikvideo, Web-TV, Web-TV-Sender, Musikfernsehen, Mediennutzung, Online-Distribution, Zielgruppenanalyse, Videoportale, Interaktivität, Internet Protocol Television, Clipästhetik, digitale Medien, Nutzerverhalten.
Die Bachelorarbeit analysiert die Entwicklung des Musikkonsums über Videoformate, insbesondere den Übergang vom klassischen Musikfernsehen zu modernen digitalen Distributionswegen wie Web-TV und IPTV.
Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung des Musikvideos, der Programmstruktur von Musiksendern, dem veränderten Medienverhalten der Zielgruppe (14-29 Jahre) und einer detaillierten Untersuchung neuer Online-Formate.
Das Ziel ist darzulegen, welche Vertriebswege heute für Musikvideos genutzt werden, wie Rezipienten diese konsumieren und welche Weiterentwicklung des Musikfernsehens durch Online-Medien stattgefunden hat.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literatur- und Quellenanalysen sowie einer empirischen quantitativen Onlinebefragung von 113 Teilnehmern.
Der Hauptteil umfasst den Vergleich zwischen klassischem TV-Angebot und neuen Wegen wie IPTV und Web-TV, eine Untersuchung spezifischer Web-Sender (z.B. PutPat, tape.tv) und Videoportale sowie eine SWOT-Analyse der beiden Sektoren.
Die zentralen Begriffe sind Musikvideo, Web-TV, IPTV, Musikfernsehen und Mediennutzungsverhalten.
Die Mehrheit der Befragten empfindet das Musikfernsehen als verschlechtert, da zu wenig Musikvideos gesendet werden und Unterhaltungsformate überwiegen.
Die Befragten stehen Web-TV-Angeboten zwar wohlwollend gegenüber, sehen darin derzeit jedoch noch keinen vollständigen Ersatz für das klassische Fernsehen, sondern eine hilfreiche Ergänzung.
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