Bachelorarbeit, 2024
82 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Personalkennzahlen
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Darstellungsformen von Personalkennzahlen
2.3 Dimensionen von Kennzahlen
2.3.1 Indikatoren
2.3.2 Key Performance Indicators
2.3.3 Kennzahlensystem
2.4 Aufgaben von Kennzahlen
2.5 Eigenschaften und Funktionen von Kennzahlen
2.6 Anwendung von HR-Kennzahlen
2.7 Grenzen von Kennzahlen
3. Personalcontrolling im Mittelstand
3.1 Begriffsdefinition
3.2 Strategisches und operatives Personalcontrolling
3.3 Prozess des Personalcontrollings
3.4 Aufgaben und Handlungsfelder des Personalcontrollings
3.5 Instrumente des Personalcontrollings
3.6 Herausforderungen des Personalcontrollings im Mittelstand
4. Entwicklung eines Bewertungsmodells für Personalkennzahlen
4.1 Studie der von Unternehmen genutzten Personalkennzahlen
4.2 Nutzwertanalyse
4.3 Vorgehensweise
4.3.1 Festsetzung des Ziels
4.3.2 Auswahl der zu bewertenden Kennzahlen
4.3.3 Bestimmung der Kriterien
4.3.4 Festlegung der Gewichtungsfaktoren
4.3.5 Nutzwertberechnung
4.3.6 Sensitivitätsanalyse
5. Bewertung der Relevanz von Personalkennzahlen
5.1 Bewertung der Ergebnisse
5.2 Interpretation der Gesamtergebnisse
5.3 Handlungsempfehlungen
6. Zusammenfassung
6.1 Fazit
6.2 Kritische Würdigung und Forschungsausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Relevanz von Personalkennzahlen für das Personalcontrolling in mittelständischen Unternehmen systematisch zu bewerten. Durch die Entwicklung und Anwendung einer Nutzwertanalyse soll eine objektive Entscheidungsgrundlage geschaffen werden, die mittelständische Betriebe bei der Auswahl und Priorisierung effizienter Kennzahlen unterstützt und somit zur Professionalisierung der Personalarbeit beiträgt.
2.5 Eigenschaften und Funktionen von Kennzahlen
Um die im vorherigen Kapitel dargestellten Aufgaben zu erfüllen, stellt sich die Frage, wie die Kennzahlen beschaffen sein sollten, um diese effektiv zu erfüllen? Erstens sollten die Kennzahlen einen informativen Charakter besitzen, was bedeutet, dass sie Informationen über den jeweiligen Sachverhalt und seine Zusammenhänge vermitteln können. Dies setzt voraus, dass die Kennzahlen klar und nachvollziehbar sind, um eine eindeutige Interpretation zu ermöglichen. Weiterhin ist es notwendig, dass sie quantifizierbar sind, das heißt, sie müssen in der Lage sein, Informationen und Zusammenhänge mithilfe von Skalen messbar auszudrücken. Dies umfasst nicht nur die Messbarkeit und quantitative Darstellbarkeit, sondern auch die Sicherstellung, dass die zugrunde liegenden Daten vollständig und verlässlich sind. Darüber hinaus ist es von Bedeutung, dass Kennzahlen aussagekräftig und vergleichbar sind, um eine effektive Analyse und Bewertung zu unterstützen. Eine enge Verknüpfung mit den spezifischen unternehmerischen Zielen ist ebenfalls unerlässlich, da dies sicherstellt, dass die Kennzahlen relevant und fokussiert bleiben. Schließlich ist die Akzeptanz durch die beteiligten Parteien entscheidend, da nur so eine wirksame Implementierung und Nutzung der Kennzahlen im Unternehmen gewährleistet werden kann.
1. Einleitung: Einführung in die wachsende Bedeutung des Personalcontrollings und Definition der Forschungsfrage hinsichtlich der Relevanzbewertung von Kennzahlen im Mittelstand.
2. Personalkennzahlen: Theoretische Fundierung von Personalkennzahlen, deren Kategorisierung, Dimensionen, Funktionen sowie eine kritische Betrachtung ihrer Grenzen.
3. Personalcontrolling im Mittelstand: Analyse der spezifischen Anforderungen an das Personalcontrolling im Mittelstand, dessen Prozessabläufe, Handlungsfelder und Herausforderungen.
4. Entwicklung eines Bewertungsmodells für Personalkennzahlen: Methodische Herleitung der Nutzwertanalyse als Instrument zur systematischen Bewertung und Auswahl geeigneter Personalkennzahlen.
5. Bewertung der Relevanz von Personalkennzahlen: Darstellung der Ergebnisse aus der Nutzwertanalyse und Interpretation der Daten für die praktische Anwendung im Personalcontrolling.
6. Zusammenfassung: Synthese der Forschungsergebnisse, Ableitung von Handlungsempfehlungen sowie eine kritische Reflexion der Arbeit.
Personalcontrolling, Personalkennzahlen, Mittelstand, Nutzwertanalyse, HR-Kennzahlen, Key Performance Indicators, Personalmanagement, Strategische Personalsteuerung, Datenqualität, Effizienz, Effektivität, Personalkosten, Personalentwicklung, Entscheidungsunterstützung, Unternehmenssteuerung.
Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Bewertung der Relevanz von Personalkennzahlen für das Personalcontrolling in mittelständischen Unternehmen mittels einer literaturbasierten Nutzwertanalyse.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Anwendung von Personalkennzahlen, die Spezifika des Personalcontrollings im Mittelstand sowie die methodische Entwicklung eines quantifizierbaren Bewertungsmodells.
Das Ziel ist die Entwicklung eines praxisnahen Bewertungsmodells zur Ermittlung der Relevanz von Personalkennzahlen, um mittelständische Unternehmen bei einer datengestützten Personalstrategie zu unterstützen.
Als methodisches Kerninstrument wird die Nutzwertanalyse (NWA) genutzt, ergänzt durch eine literaturbasierte Analyse und eine Sensitivitätsprüfung der Ergebnisse.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Kennzahlen und Personalcontrolling erarbeitet, die aktuelle Studienlage zur Kennzahlennutzung untersucht und das Bewertungsmodell für Personalkennzahlen detailliert konstruiert und angewendet.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Personalcontrolling, Mittelstand, Nutzwertanalyse, Key Performance Indicators und datengestützte Personalsteuerung aus.
KMUs verfügen oft über begrenzte Ressourcen, einen Mangel an spezialisiertem Know-how und sind häufiger durch informelle Strukturen geprägt, was die Implementierung klassischer, konzernorientierter Controlling-Instrumente erschwert.
Die Datenqualität ist ein Muss-Kriterium der Untersuchung; fehlerhafte oder unvollständige Daten führen laut dem Prinzip „Garbage in – Garbage out“ zu unbrauchbaren Analyseergebnissen und somit zu fehlerhaften betrieblichen Entscheidungen.
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