Wissenschaftliche Studie, 2005
195 Seiten, Note: 1.3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
1.4 Aufbau der Arbeit
2. Theorie
2.1 Finanzdienstleistungen und das Internet
2.1.1 Charakteristika von Finanzdienstleistungen
2.1.2 Marktleistungen der Finanzdienstleistungsakteure
2.1.3 Rolle des Internet für Finanzdienstleistungen
2.2 Online Marketing im Finanzdienstleistungssektor
2.2.1 Onlinemarketing: Abgrenzung und Begriffsdefinition
2.2.2 Ziele im Online Marketing
2.2.3 Marketing-Mix im Internet
2.3 Schlüsselkonzepte des Online-Marketing
2.3.1 Promotion für eine Website
2.3.2 Elemente des Web-Designs
2.3.3 One-to-One Marketing im Internet
3. Fallbeispiele zum Online-Marketing von Finanzdienstleistungsunternehmen
3.1 Einführung
3.1.1 Auswahlkriterien der Fallbeispiele
3.1.2 Grundidee des Benchmarking
3.1.3 Methodisches Vorgehen
3.2 American Heritage Management Corporation
3.2.1 Unternehmensbeschreibung
3.2.2 Ziele im Online Marketing
3.2.3 Analyse des Online Marketing: Schlüsselkonzepte und Marketing Mix
3.3 Fidelity Investments
3.3.1 Unternehmensbeschreibung
3.3.2 Ziele im Online Marketing
3.3.3 Analyse der Schlüsselkonzepte im Online Marketing
3.4 Evaluierung der beiden Unternehmen
3.4.1 Im Hinblick auf die Theorie
3.4.2 Im Hinblick auf einen direkten Vergleich durch eine Benchmarkanalyse
3.4.3 Darstellung der Gaps
3.5 Optimierung des Online Marketing der American Heritage Management Corporation
3.5.1 Maßnahmen und visuelle Gestaltung
3.5.2 Vorschläge zur Umsetzung und Vorgehensweise
4. Fazit
4.1 Ergebnisse der Theorie
4.2 Ergebnisse aus der Praxis
Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die Analyse und Optimierung des Online-Marketings der Kapitalanlagegesellschaft American Heritage Management Corporation. Die Arbeit untersucht, inwieweit die aktuelle Webpräsenz den Anforderungen an modernes Online-Marketing im Finanzsektor entspricht, und leitet daraus konkrete Verbesserungsvorschläge für Gestaltung und Implementierung ab.
Charakteristika von Finanzdienstleistungen
Ursprünglich leitet sich der Begriff der Finanzdienstleistung aus dem englischen Ausdruck „Financial Services“ her, was geradeheraus übersetzt „Finanzservice“ bedeutet. „Im Allgemeinen werden unter Finanzdienstleistungen aber marktfähige Leistungen verstanden, die finanzwirtschaftliche Kundenbedürfnisse ganz oder teilweise erfüllen und Ergebnisse eines Dienstleistungsprozesses darstellen.“ Am Anfang wurden nur Zusatzleistungen, die über das eigentliche Bankenkerngeschäft hinausgingen, wie zum Beispiel Vermögensberatung oder Cash-Management als Financial Services bezeichnet. „Später fanden die Begriffe Financial Services, Finanzdienstleistung und Allfinanzangebot vielfach synonym für eine ganzheitliche Betreuung von Kunden in deren Finanzangelegenheiten Verwendung.“
Es gibt jedoch spezifische Charakteristika, die Finanzdienstleistungen aufweisen, welche im Folgenden näher erläutert werden.
Immaterialität: Der Faktor Immaterialität beschreibt die Intangibilität und Unstofflichkeit einer Finanzdienstleistung.“ Dienstleistungen stellen eine reine Verrichtung dar und sind als solche keine greifbaren Objekte.“ Der Kunde erhält im Kontrast zum Einkauf im Kaufhaus keinen materiellen Gegenwert für sein Geld, sondern lediglich ein Leistungsversprechen (z.B. Lebensversicherung). Erst nach dem Absatz erfolgt hier also die Produktion. Durch den immateriellen und abstakten Charakter von Bankprodukten, ist es schwer, sich von anderen Mitbewerbern durch leicht vermittelbare Qualitätsmerkmale bzw. Design und Styling abzuheben. Nur über Leistung, Service und Image primär oder über den Preis sekundär kann eine Präferenzbildung beim Kunden aufgebaut werden. Dieser empfindet es oftmals als schwierig, den wahren Wert einer Finanzdienstleistung beurteilen zu können.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung ein, definiert das Ziel der Arbeit sowie die methodische Vorgehensweise und beschreibt den Aufbau der gesamten Arbeit.
2. Theorie: Das theoretische Kapitel erläutert grundlegende Begriffe des Finanzdienstleistungssektors, definiert Online-Marketing und dessen Instrumente und beleuchtet zentrale Konzepte wie Web-Design und One-to-One Marketing.
3. Fallbeispiele zum Online-Marketing von Finanzdienstleistungsunternehmen: In diesem Kapitel werden die American Heritage Management Corporation und Fidelity Investments analysiert, evaluiert und durch ein Benchmarking miteinander verglichen, um Optimierungspotenziale für das Unternehmen American Heritage abzuleiten.
4. Fazit: Das Fazit fasst die theoretischen Erkenntnisse sowie die praktischen Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen wie das Mobile Marketing.
Online-Marketing, Finanzdienstleistungen, American Heritage Management Corporation, Fidelity Investments, Web-Design, Benchmarking, One-to-One Marketing, Kundenbindung, Site-Promotion, eCRM, Transaktionen, Finanzmarkt, Internetauftritt, Unternehmensimage, Value-Added-Services
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung des Online-Marketings von Kapitalanlagegesellschaften im Finanzdienstleistungssektor unter besonderer Berücksichtigung der American Heritage Management Corporation.
Zentrale Schwerpunkte sind die theoretischen Grundlagen des Online-Marketings für Finanzdienstleister, die Gestaltung von Webseiten, Kundenbindungsstrategien sowie die Durchführung von Benchmarking-Analysen.
Das Ziel ist die Identifizierung von Schwachstellen im Online-Auftritt der American Heritage Management Corporation durch einen Vergleich mit dem Branchenführer Fidelity Investments und die anschließende Entwicklung von konkreten Verbesserungsvorschlägen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie einem Wettbewerbs-Benchmarking, bei dem verschiedene Kriterien des Online-Marketings in einer Analysematrix bewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Definition von Finanzdienstleistungen und Online-Marketing sowie einen praktischen Teil, in dem zwei Unternehmen detailliert analysiert und evaluiert werden.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Online-Marketing, Benchmarking, Kundenbindung, One-to-One Marketing, Web-Design und E-Commerce im Finanzsektor.
Fidelity Investments gilt als namhaftes, sehr erfolgreiches Unternehmen der Finanzbranche, das als Pionier im Internetauftritt und als Klassenbester für eine professionelle digitale Strategie dient.
Vorgeschlagen werden unter anderem eine Anpassung des Web-Designs, die Implementierung von interaktiven Tools (Value-Added-Services), eine verbesserte Suchmaschinen-Optimierung sowie der Einsatz von One-to-One Marketing-Methoden zur individuellen Kundenansprache.
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