Diplomarbeit, 2008
48 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 BSC
2.1 Empirische Erhebungen
2.2 Einführungsgründe
2.2.1 Strategie darstellen
2.2.2 Strategie messbar machen
2.2.3 Strategie kommunizieren
2.2.4 Strategie verankern
2.2.5 Strategie anpassen
2.3 Perspektiven
2.3.1 Finanzperspektive
2.3.2 Kundenperspektive
2.3.3 Prozessperspektive
2.3.4 Lern- und Entwicklungsperspektive
2.4 Ursache-Wirkungsdiagramm
2.5 Implementierungs-Konzept der BSC
2.5.1 Phase 1: Organisatorischen Rahmen schaffen
2.5.2 Phase 2: Strategische Grundlagen klären
2.5.3 Phase 3: Balanced Scorecard entwickeln
2.5.4 Phase 4: Organisation strategieorientiert ausrichten
2.5.5 Phase 5: Kontinuierlichen Einsatz der BSC sicherstellen
2.5.5.1 Integration in das Management- und Steuerungssystem
2.5.5.2 Integration in das Planungssystem
2.5.5.3 Integration in das Berichtssystem
3 Integration in Business Intelligence
3.1 Business Intelligence
3.2 Input
3.2.1 Messgrößen
3.2.2 Datenbeschaffung
3.3 Output
3.3.1 Datendarstellung
3.3.2 Datenaufbereitung
3.4 Integration der Ursache-Wirkungsbeziehungen
Die Arbeit untersucht die Integration der Balanced Scorecard (BSC) in Business Intelligence (BI)-Applikationen, um die strategische Unternehmensführung durch technologische Unterstützung nachhaltiger und messbarer zu gestalten. Ziel ist es, den Implementierungsprozess zu analysieren und Lösungswege aufzuzeigen, wie strategische Ziele mit operativen Datenquellen verknüpft werden können.
2.2.1 Strategie darstellen
Obwohl ein Unternehmen ein komplexes Gebilde in einem komplexen Umfeld darstellt, werden viele, hauptsächlich weil im Rechnungs- und Berichtswesen die einseitige Orientierung auf die traditionellen finanzwirtschaftlichen Kennzahlen und deren Basisdaten dominiert, mit nur einem monetär ausgerichteten Instrument gesteuert. Ein Strategiemodell kann aber nur vollständig sein, wenn es zu den wesentlichen Handlungsfeldern des Unternehmens Aussagen macht, alle wesentlichen Betrachtungsebenen mit einbezieht und nicht nur finanzielle oder unterschiedliche Ziele isoliert voneinander definiert sowie deren Wechselwirkung und gegenseitige Implikation nicht mit einbezieht. Lediglich Managementmethoden wie Total Quality oder Reengineering versuchen vielschichtige Zusammenhänge darzustellen.
Die BSC bietet ein ausgewogenes Verhältnis von finanziellen und nichtfinanziellen Steuerungsgrößen und leitet nach Findung der Mission und Vision diese in finanzielle und nicht finanzielle Perspektiven ab. Es werden in der Unternehmerpraxis vier bis fünf davon verwendet, wobei die Bedeutung der verschiedenen Perspektiven für jedes Unternehmen unterschiedlich sein kann. Kaplan und Norton, die Entwickler der BSC, schlagen folgende vier Perspektiven vor, welche in Kapitel 2.3 jeweils noch näher beschrieben werden.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die zunehmende wirtschaftliche Dynamik und die Notwendigkeit, strategische Ziele mithilfe der BSC messbar zu machen sowie die Problemstellung der Integration in informationstechnische Systeme.
2 BSC: Dieses Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen der BSC, ihre Implementierungsphasen und die Bedeutung der vier klassischen Perspektiven für eine ausgewogene Unternehmenssteuerung.
3 Integration in Business Intelligence: Das Kapitel analysiert die technologischen Anforderungen zur Anbindung der BSC an BI-Systeme, insbesondere hinsichtlich Datenbeschaffung, Aufbereitung und der Abbildung von Ursache-Wirkungsbeziehungen.
Balanced Scorecard, Business Intelligence, Strategieumsetzung, Managementunterstützung, Kennzahlensysteme, Data Warehouse, OLAP, Ursache-Wirkungsbeziehungen, Strategische Planung, Controlling, Prozessperspektive, Finanzperspektive, Kundenperspektive, Lern- und Entwicklungsperspektive, Implementierung.
Die Arbeit untersucht, wie das Instrument der Balanced Scorecard (BSC) technisch in Business-Intelligence-Applikationen eingebunden werden kann, um eine nachhaltige strategische Unternehmenssteuerung zu ermöglichen.
Im Zentrum stehen die Konzeption der BSC, die methodischen Herausforderungen bei der Datenbeschaffung, die datentechnische Aufbereitung sowie die Abbildung strategischer Zusammenhänge in IT-Systemen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, in welchen Phasen eine BSC implementiert wird und welche Anforderungen an eine BI-Applikation gestellt werden müssen, um die strategische und operative Planung effizient miteinander zu koppeln.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Konzepte und Studien sowie der Auswertung empirischer Erhebungen zur Relevanz und Wirkung der BSC in der Unternehmenspraxis.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der BSC-Grundlagen (Perspektiven, Implementierung) und die detaillierte Analyse der IT-Integration (Input-Anforderungen, Output-Modellierung, Ursache-Wirkungs-Analyse).
Wichtige Begriffe sind unter anderem Balanced Scorecard, Business Intelligence, Kennzahlensysteme, Datenbeschaffung und strategische Unternehmenssteuerung.
Der Autor stellt fest, dass qualitative Ziele oft schwer messbar sind und die manuelle Integration dieser Daten in IT-Systeme eine Herausforderung darstellt, da sie häufig nicht direkt aus operativen Datenbanken stammen.
Nein, der Autor schlussfolgert, dass die perfekte Verbindung von BSC und Informationssystemen eine Idealvorstellung bleibt, da in der Praxis immer ein gewisser manueller Aufwand, beispielsweise bei Kundenumfragen, bestehen bleibt.
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