Diplomarbeit, 2009
133 Seiten, Note: 2,1
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konstruktion von (Un-)Sicherheit im öffentlichen Raum und untersucht, wie diese im Kontext der Leipziger Volkszeitung, speziell am Beispiel des „Leipziger Disko-Krieges“, vermittelt wird. Die Arbeit analysiert die Diskurse in der Leipziger Volkszeitung und die kommunikative Konstruktion von (Un-)Sicherheit im öffentlichen Raum, wobei die räumlichen Auswirkungen der Berichterstattung im Fokus stehen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema (Un-)Sicherheit im öffentlichen Raum und beleuchtet die Bedeutung des öffentlichen Raums, die verschiedenen Verhaltensweisen und die Entstehung von Unsicherheit. Im Anschluss werden die mediale Konstruktion von (Un-)Sicherheit sowie die Prozesse der Verräumlichung und die Rolle der Kriminalität und Gewalt in Deutschland thematisiert. Das Kapitel beleuchtet auch den staatlichen Umgang mit Unsicherheit im öffentlichen Raum, einschließlich Kriminalpolitik, sozialer Kontrolle und räumlicher Methoden der Kriminalpolitik.
Das dritte Kapitel widmet sich dem Forschungsdesign und der methodischen Vorgehensweise der Arbeit, wobei die Diskursanalyse als zentrale Methode vorgestellt wird. Das Kapitel erklärt die Besonderheiten der Diskursanalyse nach Siegfried Jäger und beschreibt die Schritte der Materialanalyse, die von der Strukturanalyse bis zur Feinanalyse reichen.
Im vierten Kapitel erfolgt die eigentliche Diskursanalyse der Leipziger Volkszeitung, wobei die generierten Forschungsergebnisse, die kommunikative Konstruktion von (Un-)Sicherheit im Kontext des „Leipziger Disko-Krieges“ und die räumlichen Auswirkungen der Berichterstattung im Fokus stehen. Das Kapitel analysiert die Deskriptive Darstellung der Inhalte, das produzierte Wissen, die Mittel der Konstruktion sowie die Diskursposition der Leipziger Volkszeitung.
Die Arbeit fokussiert auf die Schlüsselwörter (Un-)Sicherheit, öffentlicher Raum, Diskurstheorie, Diskursanalyse, Medien, Kriminalität, Gewalt, Leipziger Volkszeitung, „Leipziger Disko-Krieg“, Raumideologie, Videoüberwachung, Stadtentwicklung, Stadtplanung.
Der Begriff beschreibt gewaltsame Auseinandersetzungen in der Leipziger Diskothekenszene, die medial stark aufgearbeitet wurden und Fragen zur Sicherheit im öffentlichen Raum aufwarfen.
Anhand einer Diskursanalyse von Artikeln der LVZ wird untersucht, wie Medien durch Sprache Realität konstruieren und das Sicherheitsgefühl der Bürger beeinflussen.
Unsicherheit entsteht nicht nur durch reale Kriminalität, sondern massiv durch mediale Inszenierungen und die diskursive Konstruktion von Gefahrenräumen.
Dazu gehören Strategien wie Videoüberwachung und Raumverbote, die als staatliche Reaktion auf wahrgenommene Unsicherheit eingesetzt werden.
Die Arbeit nutzt die kritische Diskursanalyse nach Siegfried Jäger, um Machtstrukturen und Wissensgenerierung in den Texten aufzuzeigen.
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