Masterarbeit, 2009
82 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Global City – Begriffserläuterung und -abgrenzung
2.1 Wissenschaftshistorische Entwicklung
2.2 Globalisierung als Voraussetzung für die Entwicklung von Global Cities
2.3 Begriffsdefinitionen
3. Charakteristika der Global Cities
3.1 Gemeinsamkeiten und Unterschiede
3.2 Probleme von Global Cities
4. Entwicklung der Städte Frankfurt/Main und Berlin seit 1945
4.1 Geschichte der Stadt Frankfurt/ Main nach dem 2. Weltkrieg
4.2 Die Entwicklung der Stadt Berlin nach 1945
5. Vergleich der Städte Frankfurt/Main und Berlin
5.1 Kriterium Finanzen
5.2 Kriterium Wirtschaft
5.3 Kriterium Politik
5.4 Kriterium Verkehr
5.5 Kriterium Kultur
5.6 Kriterium Medien
6. Fazit
Diese Masterarbeit vergleicht die Städte Frankfurt am Main und Berlin hinsichtlich ihrer Erfüllung der Kriterien für eine Global City. Dabei wird analysiert, warum Frankfurt am Main bereits als Global City gilt, während Berlin trotz seiner historischen Bedeutung und Hauptstadtfunktion bisher keine vergleichbare Beachtung in der Weltwirtschaft fand, jedoch zunehmend an globaler Relevanz gewinnt.
3.1 Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Die Städte New York, Tokio, London und Paris nehmen in fast allen Rankings die oberen vier Plätze ein. Daher werden sie als die Großen Vier bezeichnet. Sie sind in den führenden Volkswirtschaften – Nordamerika, Europa, Asiatische Pazifik Region – lokalisiert. Unter den vier genannten Städten befinden sich drei Hauptstädte. Die EU ist durch zwei Städte vertreten. Dies zeigt auf der einen Seite die wirtschaftliche Bedeutung der Europäischen Union, aber zum anderen auch das Fehlen einer eindeutigen Führungsmacht.
Vor allem fehlt es an der Etablierung einer wirtschaftlichen Führungsposition, wie es New York für die USA und Tokio für Japan darstellen. Darüber hinaus verfügen Großbritannien und Frankreich über 93% der Bevölkerung Japans respektive 42% der USA.
Obwohl sich die Stadt Tokio seit 1994 erheblicher wirtschaftliche Probleme gegenübersieht und die Anzahl der transnationalen Unternehmen rückläufig ist, beherbergt sie im Gegensatz zu den anderen Global Cities noch immer die Mehrzahl der Unternehmen und Großbanken. Im Jahr 2001 hatte allein die Stadt Tokio (Tokio-ku) das Dreifache an transnationalen Unternehmen und Großbanken im Vergleich zu New York City. Dieses Phänomen wird dadurch unterstützt, wenn man die Innenstädte der beiden Global Cities bezüglich der transnationalen Unternehmen gegenüberstellt. Manhattan ist der Standort New Yorks, in dem sich alle 19 dieser Firmen konzentrieren. In den fünf Innenstadtbezirken der japanischen Hauptstadt sind 56 der 60 angesprochenen Unternehmen angesiedelt. Trotz dieser zahlenmäßigen Überlegenheit Tokios kann man keine Aussagen über die globalen Steuerungsfunktionen sowie Bedeutung der beiden Städte treffen.
1. Einleitung: Analyse des globalen Finanz- und Wirtschaftssystems und der Bedeutung von Global Cities als Kommandozentralen der Weltwirtschaft.
2. Global City – Begriffserläuterung und -abgrenzung: Wissenschaftshistorische Einordnung des Begriffs Global City sowie Abgrenzung zu verwandten Konzepten wie Weltstädten und Megastädten.
3. Charakteristika der Global Cities: Darstellung der Gemeinsamkeiten der führenden Global Cities sowie Analyse der sozialen Probleme und Polarisierungstendenzen in diesen Städten.
4. Entwicklung der Städte Frankfurt/Main und Berlin seit 1945: Historischer Rückblick auf den Wiederaufbau und die unterschiedlichen Entwicklungspfade der beiden Städte nach dem Zweiten Weltkrieg.
5. Vergleich der Städte Frankfurt/Main und Berlin: Direkte Gegenüberstellung der beiden Städte anhand der Kriterien Finanzen, Wirtschaft, Politik, Verkehr, Kultur und Medien.
6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Einordnung von Frankfurt am Main und Berlin in das globale Städtesystem.
Global Cities, Weltstädte, Frankfurt am Main, Berlin, Globalisierung, Finanzzentrum, Wirtschaft, Stadtentwicklung, Hauptstadt, Infrastruktur, Kultur, Medien, soziale Disparitäten, internationale Vernetzung, Standortwettbewerb.
Die Arbeit vergleicht die Städte Frankfurt am Main und Berlin als potenzielle oder etablierte Global Cities anhand verschiedener wissenschaftlicher Kriterien.
Die zentralen Felder umfassen die theoretische Definition von Global Cities, die wirtschaftliche und politische Entwicklung der beiden deutschen Städte nach 1945 sowie einen detaillierten Vergleich von Infrastruktur und kulturellem Angebot.
Das primäre Ziel ist es zu analysieren, warum Frankfurt am Main als Global City eingestuft wird, während Berlin in diesem Kontext historisch weniger Beachtung fand, und wie sich Berlin aktuell in diesem Bereich entwickelt.
Es wird eine vergleichende Analyse durchgeführt, die auf der Auswertung bestehender Forschungsliteratur, Statistiken und Kriterien führender Experten wie Saskia Sassen oder Dirk Bronger basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Global-City-Merkmale, die historische Genese der beiden deutschen Städte und den spezifischen Vergleich in sechs Kategorien (Finanzen, Wirtschaft, Politik, Verkehr, Kultur, Medien).
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Global Cities, Standortwettbewerb, Finanzzentrum, Hauptstadtfunktion und urbane Transformation charakterisiert.
Die EZB ist als bedeutende globale Institution ein zentrales Element für die Einordnung von Frankfurt am Main als wichtigem globalen Finanzstandort.
Frankfurt konnte sich nach dem Krieg stetig zu einem internationalen Finanzplatz entwickeln, während Berlin durch die Teilung im Kalten Krieg eine Sonderrolle einnahm und erst nach 1990 einen umfassenden Findungs- und Entwicklungsprozess durchlaufen musste.
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