Masterarbeit, 2023
211 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Begriffsdefinition Agilität
2.2 Grundlagen agiler Methoden
2.2.1 Zentrale Inhalte agiler Methoden
2.2.2 Beispiele für agile Methoden
2.2.2.1 Kanban
2.2.2.2 Scrum
2.3 Universal Design for Learning
2.4 Capability Approach
3. Anwendung agiler Methoden, des Universal Designs für Learning und des Capability Approachs zur Verbesserung der Teilhabe von Schüler*innen in der Berufseinstiegsschule
3.1 Agile Methoden in der Schule
3.1.1 Die Bedeutung von agilen Methoden als Teil der Schulentwicklung
3.1.2 Agile Methoden im Unterricht der Berufseinstiegsschulen
3.1.3 Die Verbindung von agilen Methoden mit dem Universal Design für Learning und Capability Approach zur Verbesserung der Teilhabe von Schüler:innen mit Beeinträchtigungen in der Berufseinstiegsschule
3.1.4 Stand der Forschung
3.2 Anwendung der Methoden in der Praxis der Berufseinstiegsschule
3.2.1 Förderung der Teilhabe von Schüler:innen mit Beeinträchtigungen durch agile Methoden
3.2.2 Unterrichtsplanung mit Kanban im Deutschunterricht
3.2.3 Unterrichtsplanung mit Scrum im Deutschunterricht
4. Empirische Untersuchung
4.1 Untersuchungsgegenstand
4.2 Beschreibung des agilen Unterrichts nach den Prinzipien des Universal Designs für Learning
4.2.1 Konzeption der Unterrichtsplanung
4.2.2 Zentrale Inhalte des Unterrichtsentwurfs
4.2.3 Implementierung und Umsetzung
4.2.4 Reflexion des Unterrichts
5. Datenerhebung
5.1 Nutzung eines Forschungstagebuchs
5.2 Teilnehmende Beobachtung
6. Datenauswertung
6.1 Sichtung der Daten
6.2 Kategorisierung und Kodierung der Daten
6.3 Bildung von Kategorien
7. Ergebnisse
8. Diskussion und Fazit
9. Persönliche Reflexion
Diese Masterarbeit untersucht, wie agile Methoden in Kombination mit dem Universal Design for Learning (UDL) und dem Capability Approach dazu beitragen können, die schulische Teilhabe von Schüler:innen mit Beeinträchtigungen in der Berufseinstiegsschule zu verbessern und eine inklusive Lernumgebung zu schaffen.
2.2.2.1 Kanban
Kanban, aus dem Japanischen übersetzt als „Aufkleber“ oder „Behälterbeschriftung“, stammt ursprünglich aus dem Toyota Produktionssystem und ist eine der ältesten Steuerungsmethoden. Trotz moderner IT-Algorithmen gewinnt die Anwendung von Kanban an Bedeutung. Sie zeichnet sich durch klare und strenge Verfahrensregeln aus. (vgl. Dickmann, P. 2009, S. 11 f.).
Das Hauptziel der Kanban-Methode ist es, Prozesse kontinuierlich zu verbessern und Engpässe zu identifizieren. Die Methode betont die Wichtigkeit von situativ angepasster Planung, evolutionärer Entwicklung, schneller Bereitstellung und kontinuierlicher Verbesserung. Durch die Visualisierung des Arbeitsflusses auf einem Kanban-Board können Teams den Fortschritt von Aufgaben leicht überwachen und Engpässe frühzeitig erkennen (vgl. Martins, J. 2023). Wie in Abbildung 2 zu sehen, wird bei der Einrichtung eines Kanban-Boards eine Tabelle an die Wand geklebt, die in der Regel aus drei Spalten besteht: „to do“, „doing“ und „done“. Das Design des Boards kann dabei flexibel erweitert werden, z. B. durch eine zusätzliche Spalte „Hilfe benötigt“ oder einen „Ideenbereich“. Das Konzept zielt darauf ab, einen Prozess in kleinere Schritte zu zerlegen und diese transparent darzustellen.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen inklusiver Bildung und die Notwendigkeit, neue Wege in der Berufseinstiegsschule zu gehen.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert Agilität und erläutert die Grundlagen agiler Methoden (Kanban/Scrum) sowie das UDL-Rahmenwerk und den Capability Approach.
3. Anwendung agiler Methoden...: Hier wird der Transfer der theoretischen Ansätze auf den spezifischen schulischen Kontext und die Zielgruppe der Schüler:innen mit Beeinträchtigung dargelegt.
4. Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der qualitativen Forschung, inklusive der Unterrichtsentwürfe und deren Implementierung.
5. Datenerhebung: Die Instrumente der Datenerhebung – das Forschungstagebuch und die teilnehmende Beobachtung – werden hier detailliert eingeführt.
6. Datenauswertung: Dieses Kapitel erläutert den Prozess der Sichtung, Kategorisierung und Kodierung der erhobenen Daten.
7. Ergebnisse: Die gewonnenen Erkenntnisse aus der teilnehmenden Beobachtung werden hier strukturiert präsentiert.
8. Diskussion und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und leitet praktische Implikationen für die Gestaltung inklusiver Bildung ab.
9. Persönliche Reflexion: Die Autorin reflektiert ihre eigene Lernentwicklung und die Herausforderungen während des Forschungsprozesses.
Inklusion, Agilität, Berufseinstiegsschule, Kanban, Scrum, Universal Design for Learning, Capability Approach, Teilhabe, Inklusiver Unterricht, Schulentwicklung, Förderbedarf, Unterrichtsgestaltung, Partizipation, Prozessoptimierung, Qualitative Forschung.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Erprobung inklusive-agiler Lehr-Lern-Ansätze, um die Teilhabe von benachteiligten Jugendlichen an berufsbildenden Schulen zu fördern.
Die zentralen Themen sind Inklusion im beruflichen Kontext, agile Managementmethoden, pädagogische Designkonzepte (UDL) und die Stärkung individueller Handlungsmöglichkeiten (Capability Approach).
Das Hauptziel ist die Untersuchung der Frage: „Wie können agile Methoden dazu beitragen, die Teilhabe von Schüler:innen mit Beeinträchtigungen in der Berufseinstiegsschule zu verbessern?“
Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Forschungsmethode in Form einer teilnehmenden Beobachtung, ergänzt durch Reflexionen im Rahmen eines Forschungstagebuchs.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen, die Konzeption und Implementierung agiler Unterrichtsdesigns sowie die detaillierte Auswertung und Diskussion der Beobachtungen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Inklusion, Agilität, UDL, Capability Approach und Berufseinstiegsschule charakterisieren.
Im Gegensatz zu starren, lehrerzentrierten Lehrplänen ermöglichen agile Methoden wie Scrum und Kanban eine zyklische, kollaborative und auf individuelles Feedback optimierte Unterrichtsstruktur.
Der Capability Approach dient als ethisches Fundament, um nicht nur wirtschaftliche Ausbildungsziele, sondern das individuelle Wohlbefinden und die tatsächliche Handlungsfähigkeit der Jugendlichen in den Mittelpunkt zu stellen.
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