Masterarbeit, 2023
111 Seiten, Note: 2,3
1. Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen
2.1 Nachhaltigkeitsstrategie
2.2 Struktur
2.3 Struktur-Strategie-Konzept nach Chandler
2.4 Nachhaltigkeitskommunikation
3. Branche der Energieversorgungsunternehmen
3.1 Energiewirtschaft in Deutschland
3.2 Auswahl der Energieversorgungsunternehmen
4. Untersuchungsmethodik
4.1 Methodenauswahl durch Analyse
4.2 Vorstellung der Unternehmen
4.2.1 EnBW Energie Baden-Württemberg AG
4.2.2 E.ON SE
4.2.3 RWE AG
4.2.4 Vattenfall AB
5. Analyse der Beschaffenheit der Nachhaltigkeitsstrategie
5.1 Nachhaltigkeitsstrategie
5.1.1 EnBW Energie Baden-Württemberg AG
5.1.2 E.ON SE
5.1.3 RWE AG
5.1.4 Vattenfall AB
5.2 Struktur
5.2.1 EnBW Energie Baden-Württemberg AG
5.2.2 E.ON SE
5.2.3 RWE AG
5.2.4 Vattenfall AB
5.3 Nachhaltigkeitskommunikation
5.3.1 EnBW Energie Baden-Württemberg AG
5.3.2 E.ON SE
5.3.3 RWE AG
5.3.4 Vattenfall AB
5.4 Beziehung zwischen Struktur und Strategie
5.4.1 EnBW Energie Baden-Württemberg AG
5.4.2 E.ON SE
5.4.3 RWE AG
5.4.4 Vattenfall AB
5.5 Beziehung zwischen Struktur und Strategie nach Chandler
6. Kritische Beurteilung der Analyse
6.1 Ergebnisse der quantitativen Analyse
6.2 Ergebnisse der qualitativen Analyse
6.3 Ergebnisse der Gesamtbewertung
7. Fazit
7.1 Reflektion
7.2 Ausblick
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung von Nachhaltigkeitsstrategien in der Energiewirtschaft anhand einer vergleichenden Analyse. Dabei soll aufgezeigt werden, wie Unternehmen ihre Strategie an die Veränderungen der Energiewende anpassen, diese Veränderungen strukturell implementieren und transparent gegenüber ihren Stakeholdern kommunizieren, wobei ein spezieller Fokus auf dem Struktur-Strategie-Konzept nach Alfred D. Chandler liegt.
1.1 Problemstellung
In Anbetracht der großen Problemfelder, die durch fortschreitende Globalisierung, wachsende Weltbevölkerung, Klimawandel und gleichzeitig zunehmend kritischer Öffentlichkeit auftreten, sind Unternehmen eindringlich aufgefordert, ihre Strategie und ihre Haltung zum Umgang mit nachhaltigem Wirtschaften zu überprüfen und letztendlich offenzulegen. Diesem nachhaltigen Handeln muss eine signifikante Handlungsbereitschaft der Unternehmensführung vorausgehen, die proaktiv sich an Veränderungen beteiligen und diese vorleben muss. Mit der Abkehr von den fossilen Brennstoffen, wie es z. B. nach der politisch durchgesetzten Stilllegung des Steinkohlenbergbaus in der Bundesrepublik Deutschland am Ende des Jahres 2018 oder dem Ausstieg aus der Bereitstellung von Atomstrom durch Stilllegung von Kernkraftwerken im Jahr 2023 zu sehen ist, kommt es zum Wandel in der Energiewirtschaft.
Regenerative Energiequellen werden im Zuge einer Energiewende die nahezu komplette Energieversorgung in absehbarer Zukunft und später folgend gänzlich übernehmen müssen. Verantwortung für sich und sein Umfeld von der Vergangenheit bis in die Zukunft neu zu formulieren, heißt das Gebot der Stunde. Diese allgemeine Formulierung gilt auch für Energieversorgungsunternehmen (EVUs), die im Umgang mit der Abkehr von der fossilen Welt der Energieerzeugung und -bereitstellung im Fokus dieser Forderung stehen. Neben Ressourcenschonung und Komplettausstieg sind Transparenz und Mitarbeiterförderung, also die ökonomischen, ökologischen und sozialen Komponenten der Nachhaltigkeit zu nennen. Unternehmensführung kann nicht mehr losgelöst von der Umwelt betrachtet werden. Die Bedeutung der Nachhaltigkeit wird für Unternehmen neben den neuen Herausforderungen als Wettbewerbsvorteil und Steigerung der Glaubwürdigkeit als Erfolgsindikatoren sichtbar.
1. Einführung: Definition der Problemstellung im Kontext der Energiewende und Formulierung der Forschungsziele sowie des methodischen Aufbaus.
2. Grundlagen: Theoretische Herleitung der Begriffe Nachhaltigkeitsstrategie, Organisationsstruktur und das Struktur-Strategie-Konzept von Chandler.
3. Branche der Energieversorgungsunternehmen: Analyse der deutschen Energiewirtschaft und Begründung der Auswahl der untersuchten Unternehmen.
4. Untersuchungsmethodik: Erläuterung des methodischen Vorgehens bei der quantitativen und qualitativen Analyse der Unternehmensberichte.
5. Analyse der Beschaffenheit der Nachhaltigkeitsstrategie: Detaillierte Untersuchung der Nachhaltigkeitsstrategien, Strukturen und Kommunikationsansätze der vier gewählten Konzerne.
6. Kritische Beurteilung der Analyse: Diskussion der Ergebnisse aus der quantitativen und qualitativen Auswertung mit anschließender Gesamtbewertung.
7. Fazit: Zusammenfassende Reflektion der Ergebnisse unter Bezugnahme auf Chandlers Thesen und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Energiesektor.
Nachhaltigkeitsstrategie, Energiewirtschaft, Struktur-Strategie-Konzept, Alfred D. Chandler, Nachhaltigkeitskommunikation, Energiewende, Unternehmensstruktur, Klimaschutz, Stakeholder-Dialog, ESG, Dekarbonisierung, Erneuerbare Energien, Geschäftsmodell, Nachhaltigkeitsbericht, Transformation.
Die Arbeit untersucht, wie große deutsche und schwedische Energieversorgungsunternehmen (EVUs) ihre Nachhaltigkeitsstrategien an die Herausforderungen der Energiewende anpassen und diese in ihre organisationsstrukturellen Rahmenbedingungen integrieren.
Die zentralen Themen umfassen die Anwendung von Nachhaltigkeitsprinzipien, die Evolution der Organisationsstruktur von Großkonzernen, die Bedeutung strategischer Unternehmensführung sowie die Transparenz in der Kommunikation gegenüber externen Stakeholdern.
Das Hauptziel ist es, die Nachhaltigkeitsstrategien der vier Energiekonzerne EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall zu analysieren und zu prüfen, inwiefern die Theorie von Alfred D. Chandler ("Structure follows Strategy") auf die heutige Implementierung von Nachhaltigkeit in der Energiewirtschaft anwendbar ist.
Die Autorin/der Autor wendet einen Methoden-Mix an: Eine quantitative Auswertung (basierend auf der Häufigkeit von Schlüsselwörtern in Geschäftsberichten) wird durch eine qualitative, interpretative Analyse der Strategiedokumente und Organisationsstrukturen der vier Unternehmen ergänzt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine branchenweite Betrachtung der deutschen Energiewirtschaft, eine methodische Unternehmensvorstellung und eine tiefgehende Analyse der Nachhaltigkeitsstrategien, der Organisationsstrukturen und der Kommunikationsinstrumente jedes einzelnen Unternehmens.
Die wichtigsten Schlagworte sind Nachhaltigkeitsstrategie, Energiewende, Struktur-Strategie-Konzept nach Chandler, Dekarbonisierung und Corporate Social Responsibility (CSR).
Chandlers Konzept dient als theoretischer Anker. Die Arbeit evaluiert, ob Unternehmen ihre Strukturen tatsächlich erst dann anpassen, wenn Ineffizienzen in der Verfolgung ihrer neuen Nachhaltigkeitsziele (Strategie) erkennbar werden, oder ob sie proaktiv agieren.
Die Analyse zeigt unterschiedliche Ausprägungen: Während manche Unternehmen die Nachhaltigkeit direkt beim CEO anbinden und sehr dedizierte Ausschüsse (z.B. Sustainability Council) nutzen, setzen andere auf ein Zusammenspiel von funktionalen Abteilungen und einer starken Integration in das Innovationsmanagement.
Alle Unternehmen erfüllen die Standards einer modernen Nachhaltigkeitsberichterstattung, wobei E.ON in der quantitativen und qualitativen Gesamtbewertung aufgrund der sehr expliziten Integration von Nachhaltigkeit in die Konzernstruktur und Steuerungssysteme leicht hervorsticht.
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