Magisterarbeit, 2009
48 Seiten, Note: 2,3
Diese Magisterarbeit analysiert die Möglichkeiten und Grenzen des interreligiösen Lernens im evangelischen Religionsunterricht der Regelschule anhand des Einsatzes von Religionslehrbüchern. Die Arbeit untersucht, wie der Islam in Lehrbüchern behandelt wird und ob er Kindern und Jugendlichen im Unterricht einen Zugang zu anderen Religionen ermöglicht. Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen des interreligiösen Lernens, den Voraussetzungen und Zielen, begrifflichen Annäherungen und Grundfragen. Sie analysiert drei neuere Lehrbücher auf ihren „interreligiösen“ Gehalt und untersucht die Möglichkeiten und Grenzen des interreligiösen Lernens, die sich durch den Einsatz dieser Lehrbücher ergeben.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung, die die Ausgangssituation und die Forschungsfrage beschreibt. Kapitel 2 stellt die theoretischen Grundlagen des interreligiösen Lernens vor, indem es Voraussetzungen, Ziele, begriffliche Annäherungen und Grundfragen des interreligiösen Lernens beleuchtet. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Praxis des interreligiösen Lernens und analysiert drei Lehrbücher auf ihren „interreligiösen“ Gehalt.
Interreligiöses Lernen, Religionsunterricht, Lehrbuch, Islam, evangelisch, Regelschule, kulturelle Vielfalt, Pluralismus, Toleranz, Verständnis, Verständigung, Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Gesellschaftliche Aspekte
Sie bieten Informationen, Bilder und Aufgabenstellungen zu anderen Religionen, um Vorurteile abzubauen und Verständnis für kulturelle Vielfalt zu wecken.
Die Magisterarbeit zeigt, dass ältere Lehrwerke den Islam oft vernachlässigen, neuere Bücher ihn jedoch verstärkt als festen Bestandteil des Lehrplans integrieren.
Zentrale Ziele sind die Entwicklung von Toleranz, die Fähigkeit zum Dialog und das Verständnis für die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Weltreligionen.
Untersucht wurden moderne Werke wie „Kursbuch Religion elementar“, „Religion entdecken – verstehen – gestalten“ und „RELI+wir“.
Lehrbücher können persönliche Begegnungen nicht ersetzen und vermitteln oft ein vereinfachtes oder statisches Bild von Religionen.
Der Lehrplan gibt vor, ab welcher Klassenstufe andere Religionen behandelt werden müssen, was die Grundlage für die Gestaltung der Lehrbücher bildet.
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