Bachelorarbeit, 2020
64 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1. Geschichte des Religionsunterrichts
2.2. Ziele des Religionsunterrichts
3. Aktueller Stand der Forschung
4. Problemstellung
5. Methodisches Vorgehen
5.1. Forschungsdesign
5.2. Auswahl der Stichprobe
5.3. Erhebungsinstrument
5.3.1. Aufbau und Inhalt des Fragebogens
5.3.2. Skala und Fragentypen
5.4. Datenerhebung
6. Ergebnisse
6.1. Deskriptive Merkmale
6.2. Hypothese 1 – Schüler*innen und nicht-Schüler*innen
6.3. Hypothese 2 – Bildungsniveau
6.4 Hypothese 3 – Dauer des Schulaustritts
7. Diskussion
7.1. Diskussion der Ergebnisse
7.2. Diskussion der Methodik
8. Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die aktuelle Relevanz des konfessionellen Religionsunterrichts vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen zu untersuchen und einen Einblick in die Wahrnehmungen der Bevölkerung bezüglich dieses Faches zu gewinnen.
1. Einleitung
Der konfessionelle Religionsunterricht ist seit mehr als 30 Jahren im Grundgesetz gesetzlich abgesichert und legitimiert. Doch in den letzten Jahren häufen sich gesellschaftliche und politische Diskussionen über die Relevanz des Religionsunterrichts an. Hat diese Gesetzgebung vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels heute noch Bestand für die Menschen? Die Kirche reagierte auf die immer wieder geforderte Neutralität von Religionsunterricht und stellte wiederholt ihre Ziele dar. Doch auch dies scheint einen Teil der Bevölkerung nicht von ihrer Abneigung gegen den Religionsunterricht abzuhalten. Ziel dieser vorliegenden Arbeit ist es, die Relevanz dieses Faches darzustellen und einen Einblick über die Wahrnehmungen der Menschen bezüglich des konfessionellen Religionsunterrichts zu bekommen. Dafür wurde im Rahmen dieser Arbeit eine empirische Untersuchung durchgeführt, die folgende Fragestellung beantworten soll: Für wie wichtig wird der Religionsunterricht von den Deutschen empfunden und welche Zusammenhänge lassen sich für die jeweiligen Einstellungen zusammenbringen?
Um Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Einstellung bestimmter Gruppen untersuchen zu können, wurden folgende Hypothesen aus der Fragestellung abgeleitet: 1. Schüler*innen empfinden den Religionsunterricht wichtiger als nicht-Schüler*innen. 2. Je höher der Bildungsabschluss der Befragten ist, desto unwichtiger schätzen diese den Religionsunterricht ein. 3. Je länger der Schulaustritt und der damit verbundene Besuch des Religionsunterrichts zurückliegt, desto unwichtiger schätzen die Befragten den Religionsunterricht ein.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle gesellschaftliche Relevanz des Religionsunterrichts und führt in die Fragestellung sowie die drei zentralen aufgestellten Hypothesen der Arbeit ein.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel behandelt die geschichtliche Entwicklung des Religionsunterrichts bis zur gesetzlichen Verankerung im Grundgesetz und erörtert die elementaren Ziele des Unterrichtsfaches.
3. Aktueller Stand der Forschung: Hier werden bestehende Studien und repräsentative Umfragen zur gesellschaftlichen Bewertung und Beliebtheit des Religionsunterrichts zusammengefasst.
4. Problemstellung: Das Kapitel thematisiert den gesellschaftlichen Wandel und die Verschiebung der Religion in den privaten Bereich sowie die damit verbundenen Herausforderungen für den Religionsunterricht.
5. Methodisches Vorgehen: Es wird das Forschungsdesign, die Stichprobenauswahl sowie die Konzeption und Durchführung der empirischen Online-Umfrage detailliert beschrieben und begründet.
6. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die erhobenen Daten, unterteilt in deskriptive Merkmale, und prüft die drei aufgestellten Hypothesen anhand der Befragungsergebnisse.
7. Diskussion: Die Ergebnisse werden im Zusammenhang mit den Hypothesen interpretiert, kritisch gewürdigt und mit der verwendeten Methodik abgeglichen.
8. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und resümiert, dass keine der Hypothesen zweifelsfrei bestätigt werden konnte, was weiterführende Forschungsarbeit erforderlich macht.
Religionsunterricht, Konfession, Grundgesetz, Bildungsstandards, Empirische Untersuchung, Schulaustritt, Bildungsniveau, Schüler, Umfrageforschung, Wertevermittlung, Religion, Gesellschaft, Neutralität, Glaube, Orientierung.
Die Arbeit untersucht die aktuelle Einstellung der Bevölkerung zum konfessionellen Religionsunterricht in Deutschland vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen.
Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung des Faches, dessen gesetzlicher Einbettung (Grundgesetz), den fachdidaktischen Zielen sowie der empirischen Analyse von Akzeptanz und Wichtigkeit aus Sicht der Lernenden und Ehemaligen.
Die Untersuchung zielt darauf ab, zu klären, für wie wichtig der Religionsunterricht gehalten wird und welche soziodemografischen oder bildungsbezogenen Zusammenhänge die jeweilige Einstellung beeinflussen.
Es handelt sich um eine quantitative, empirische Studie, die mittels einer standardisierten Online-Umfrage durchgeführt und anschließend mit deskriptiven und explorativen statistischen Verfahren (SPSS) ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Faches (Geschichte und Ziele), eine Darstellung des Forschungsstandes, die methodische Begründung der Untersuchung sowie eine detaillierte Ergebnisanalyse inklusive Diskussion.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Religionsunterricht, Konfession, Bildungsniveau, Schulaustritt und gesellschaftliche Relevanz charakterisiert.
Im Gegensatz zu regional begrenzten Studien fokussiert diese explorative Arbeit auf ein alters- und bundeslandunabhängiges Bild, wobei ein besonderer Filter für den Vergleich zwischen aktuellen Schüler*innen und ehemaligen Schüler*innen angewandt wurde.
Keine der drei aufgestellten Hypothesen konnte im Rahmen der empirischen Untersuchung klar statistisch bestätigt werden, was laut Autorin auch auf die unterschiedlichen Stichprobengrößen und die methodische Anlage der Online-Umfrage zurückzuführen ist.
Die Konfessionslosigkeit wird als gesellschaftliches Phänomen thematisiert, welches den Rückgang des Ansehens des konfessionellen Religionsunterrichts beeinflusst und die Relevanz des Faches in den Augen der Befragten in Frage stellt.
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