Examensarbeit, 2008
204 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Ernährungsverhalten, Medienkonsum und sportliche Aktivität bei Grundschulkindern
2.1 Ernährungsverhalten
2.1.1 Die Bedeutung der Ernährung für das Kind
2.1.2 Gesunde Ernährung
2.1.3 Zum Forschungsstand des Ernährungsverhaltens von Kindern
2.1.4 Ursachen und Folgen falscher Ernährung
2.2 Medienkonsum
2.2.1 Bedeutung der Medien für Kinder
2.2.2 Veränderungen des Medienkonsums
2.2.3 Der Einfluss der Medien
2.2.4 Risiken und Folgen
2.2.5 Ergebnisse aktueller Untersuchungen zum Medienkonsum von Kindern
2.3 Sportliche Aktivität
2.3.1 Veränderung des Bewegungsverhaltens
2.3.2 Die Bedeutung der sportlichen Aktivität für Kinder
2.3.3 Studien zur sportlichen Aktivität und motorischen Leistungsfähigkeit
2.3.4 Einflussfaktoren auf die sportliche Aktivität und seine Folgen
2.4 Zusammenfassung
3. Die Grundschule
3.1 Begriffsbestimmung
3.2 Schulen mit besonderen Programmen und Aktivitäten
3.2.1 Konzept „Schule und Gesundheit“
3.2.2 Montessori-Schule
3.2.3 Die Waldorfschule
3.3 Die Grundschule im Stadt-Land-Vergleich
3.3.1 Kinder in der (Groß-) Stadt
3.3.2 Das Leben auf dem Land
3.3.3 Studien zum Stadt-Land-Vergleich
3.4 Zusammenfassung
4. Planung und Durchführung der empirischen Untersuchung
4.1 Zum Stand der Forschungen in Stadt und Landkreis Kassel
4.2 Methodische Überlegungen
4.2.1 Fragestellungen
4.2.2 Hypothesen
4.3 Konkretes Untersuchungsdesign
4.3.1 Vorgehensweise
4.3.2 Aufbau und Struktur der Fragebögen
4.3.3 Untersuchungsumfang
4.3.4 Datenauswertung
4.4 Darstellung der Ergebnisse
4.4.1 Ernährungsverhalten
4.4.2 Medienkonsum
4.4.3 Sportliche Aktivität
5. Diskussion
6. Zusammenfassung
Diese wissenschaftliche Hausarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Ernährungsverhalten, Medienkonsum und sportlicher Aktivität bei Grundschulkindern. Dabei wird analysiert, inwieweit Schulen durch erzieherische Maßnahmen und spezifische gesundheitsfördernde Programme dieses Verhalten beeinflussen können oder ob dies primär im Verantwortungsbereich der Eltern liegt. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Vergleich zwischen städtischen und ländlichen Einzugsgebieten sowie dem Vergleich zwischen Regelschulen und Schulen mit besonderen pädagogischen Konzepten (wie Waldorf- oder Montessori-Schulen).
Die Bedeutung der Ernährung für das Kind
„Ernährung beinhaltet die Aufnahme von Nahrungsstoffen, die ein Organismus zum Aufbau seines Körpers, zur Aufrechterhaltung seiner Lebensfunktionen und zum Hervorbringen bestimmter Leistungen in verschiedenen Lebenslagen benötigt. Ernährung ist eine Voraussetzung für die Lebenserhaltung jedes Lebewesens.“ (Wikipedia, 2007a)
Ernährung bedeutet folglich nicht nur Nahrungsaufnahme oder hat die Funktion, ein Grundbedürfnis zu befriedigen, vielmehr steuert sie in wesentlichen Zügen auch das körperliche, psychische und sogar soziale Wohlbefinden eines Menschen (ebd.). Sie ist essentiell für den Aufbau und Erhalt von Körperfunktionen und deshalb in jeder Lebensphase für Gesundheit und Wohlbefinden von Bedeutung (Mensink et al., 2007).
Zwischen Kindern und Erwachsenen besteht allerdings ein gewaltiger Unterschied: Während Erwachsene lediglich die verbrauchten Kalorien und Nährstoffe durch Speisen und Getränke ersetzen, müssen Kinder daraus zusätzlich ihren Bedarf für das Wachstum ihres Körpers und ihrer Organe bestreiten (Nagel, 2001, S. 6). Die Ernährung ist deshalb bei Kindern für eine gute gesundheitliche Entwicklung während der Wachstumsphase von besonders großer Bedeutung (Mensink et al., 2007).
Des Weiteren hat ein gesundes Ernährungsverhalten noch eine weitere große Bedeutung für das Kind, denn Lebensmittel ernähren auch das Gehirn. Damit das Gehirn seine volle Leistung erbringen kann, benötigt es neben einer kontinuierlichen Energie- und Sauerstoffversorgung über den Blutkreislauf viele weitere Nährstoffe, die direkt oder indirekt Einfluss auf die mentale Leistungsfähigkeit nehmen.
1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, die Auswirkungen veränderter Lebensbedingungen auf die Gesundheit von Grundschulkindern sowie der Forschungsfragen.
2. Ernährungsverhalten, Medienkonsum und sportliche Aktivität bei Grundschulkindern: Theoretische Auseinandersetzung mit den drei Kernaspekten und deren Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung sowie Darstellung aktueller Studien.
3. Die Grundschule: Begriffsbestimmung der Grundschule, Vorstellung besonderer Schulformen und Analyse des Stadt-Land-Vergleichs.
4. Planung und Durchführung der empirischen Untersuchung: Beschreibung des Forschungsdesigns, der Datenerhebung sowie Darstellung der Ergebnisse zur Untersuchung der Hypothesen.
5. Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit den gewonnenen Erkenntnissen und deren Einordnung in den Kontext der theoretischen Grundlagen.
6. Zusammenfassung: Zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung hinsichtlich der geprüften Hypothesen.
Ernährungsverhalten, Medienkonsum, sportliche Aktivität, Grundschulkinder, Stadt-Land-Vergleich, Schule und Gesundheit, Bewegte Schule, Montessori-Schule, Waldorfschule, Gesundheitsförderung, körperliche Entwicklung, motorische Leistungsfähigkeit, Übergewicht, Kindheit, Ernährungsstudien.
Die Arbeit untersucht, wie sich die Faktoren Ernährung, Mediennutzung und sportliche Betätigung auf die Gesundheit und Entwicklung von Kindern im Grundschulalter auswirken.
Zentral sind der Einfluss von Lebensstiländerungen, die Bedeutung der Schule bei der Gesundheitserziehung sowie der Vergleich zwischen städtischen und ländlichen Lebensbedingungen.
Es wird geklärt, ob Schulen durch spezifische Programme einen messbaren Einfluss auf das Gesundheitsverhalten der Kinder ausüben können oder ob dies fast ausschließlich das Elternhaus bestimmt.
Es handelt sich um eine empirische Querschnittsuntersuchung. Hierfür wurden Fragebögen an Lehrer und Eltern von Grundschulkindern verteilt und die Ergebnisse statistisch ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Analyse des Ernährungs-, Medien- und Bewegungsverhaltens sowie einen empirischen Teil, der Daten aus Schulen im Raum Kassel und Eschwege auswertet.
Neben Ernährungsverhalten und Medienkonsum sind Begriffe wie sportliche Aktivität, Schule und Gesundheit, Bewegung sowie Stadt-Land-Vergleich maßgeblich.
Alternative Schulen wie Waldorf- oder Montessori-Schulen werden als Vergleichsgruppe zu Regelschulen herangezogen, um zu prüfen, ob ihre pädagogischen Konzepte (z.B. Bezug zur Natur) ein gesünderes Verhalten fördern.
Die Untersuchung analysiert, ob der Wohnort (städtisch vs. ländlich) aufgrund unterschiedlicher Bewegungsräume und Verfügbarkeit von Medien einen statistisch signifikanten Einfluss auf die kindliche Entwicklung hat.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

