Masterarbeit, 2023
143 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas und Problemstellung
1.2 Fragestellungen und Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Begriffsbestimmungen
2.1.1 Digitalisierung
2.1.2 Körperliche und sportliche Aktivität
2.1.3 Akzeptanz
2.2 Quantified Self-Trend
2.3 Wearable Technology im Sport
2.3.1 Definition und Kategorisierung
2.3.2 Sportwissenschaftliche Anwendungsbereiche
2.3.3 Aktuelle Technologietrends
2.4 Marktanalyse
2.4.1 Aktuelle Marktsituation und Marktentwicklung
2.4.2 Nutzungsverhalten und Penetrationsrate
2.4.3 Auswirkungen der Covid-19-Pandemie
2.5 Technology Acceptance Model (TAM)
2.5.1 Einflussfaktoren des TAM
2.5.2 Wearables-spezifische Erweiterung der Einflussfaktoren
2.5.3 Barrieren der Akzeptanz
2.6 Aktueller Stand der empirischen Forschung
3 Ableitung von Forschungsfragen und Hypothesen
4 Methodik
4.1 Forschungsdesign und -vorgehen
4.2 Zielgruppe und Stichprobenauswahl
4.3 Datenerhebung
4.3.1 Operationalisierung der Variablen
4.3.2 Fragebogenkonstruktion
4.3.3 Pre-Test und Reliabilitätsprüfung
4.4 Datenbereinigung
4.5 Datenauswertung
4.5.1 Deskriptive Statistik
4.5.2 Inferenzstatistische Verfahren
4.6 Ethik und Datenschutz
5 Ergebnisse
5.1 Fragebogenrücklauf
5.2 Beschreibung der Stichprobe
5.2.1 Soziodemografische Merkmale
5.2.2 Sportspezifische Merkmale
5.3 Deskriptive Statistik
5.4 Prüfung der Hypothesen
5.4.1 Hypothesen H1a bis H1i
5.4.2 Hypothesen H2a bis H2j und H3
6 Diskussion
6.1 Diskussion der Ergebnisse
6.2 Kritische Reflexion der eigenen Vorgehensweise
6.3 Implikationen und Handlungsempfehlungen
6.4 Limitationen und zukünftige Forschungen
7 Fazit und Ausblick
Diese Masterarbeit verfolgt das Ziel, die Einstellungen von Sportlern gegenüber Wearable Technology umfassend zu analysieren und ein tieferes Verständnis für die Mechanismen der Akzeptanzbildung zu entwickeln, um daraus fundierte Handlungsempfehlungen für Hersteller abzuleiten.
1.1 Relevanz des Themas und Problemstellung
Die Idee zur vorliegenden Masterthesis basiert auf einem Auszug aus der Studie „Sport 2.0 – Die Digitalisierung der Sportbranche“. Der Autor Dr. Jens-Uwe Meyer (2017) gibt in dieser Publikation einen Ausblick, wie der „digitalisierte Sportler“ der Zukunft aussehen könnte. Um den Leser für das Thema zu sensibilisieren, wird das entsprechende Szenario nachstehend aufgeführt (vgl. Meyer, 2017, S. 7-8):
Achtung! Eisalarm! Mirko wird von seinem digitalen Assistenten heute Morgen 20 Minuten früher geweckt. Wenn er seinen morgendlichen Lauf noch schaffen will, muss er früher aufstehen, denn der Weg zur Arbeit wird heute Morgen länger dauern – auf den Straßen staut es sich bereits. Mirko möchte sich umdrehen, doch sein digitaler Assistent bleibt hartnäckig. Sein Gewicht ist in den letzten 14 Tagen zu weit nach oben gegangen, die Blutfettwerte sind gestiegen. „Ich habe noch nicht genug geschlafen“, murrt Mirko. Sein digitaler Assistent weiß es besser. Er hat drei Nächte lang jeweils acht Stunden lang tief geschlafen, hatte nur geringe Auffälligkeiten im Pulsprofil und eine gleichmäßige Atmung. 20 Minuten früher aufstehen ist heute kein Problem. Bei seiner Kollegin Sandra hat der Eisalarm zur gleichen Zeit die Nacht beendet. Sie ist bereits aufgestanden und macht sich zum Joggen fertig. Mirko liefert sich mit Sandra einen virtuellen Wettstreit. Auf ihrer App tauschen sie ihre Gesundheitsdaten aus. Wer nimmt schneller ab? Wessen Blutfettwerte sind besser? Wer ist fitter? Sandra hatte früher einen Personal Trainer. Jetzt kauft sie virtuelle Trainingsprogramme. Die erfolgreichsten Personal Coaches vermarkten ihre Fitnessprogramme als Digi Coach. Wenn Sandra trainiert, hört sie die Stimme von Juris Kupuris, dem Personal Trainer von Jennifer Lopez. Kupuris treibt sie zu Höchstleistungen an.
„Sandra übertreibt es ein bisschen“, denkt Mirko und quält sich aus dem Bett. Seine Smart Toothbrush ist seit neuestem mit Gesundheitssensoren ausgerüstet, die seinen Speichel analysieren. Das Stresshormon Cortisol ist heute Morgen stark ausgeprägt. Das heißt: Mirko hatte gestern einen Stresstag und konnte seinen Stress über Nacht nicht abbauen. „Vorsicht! Burnout-Gefahr!“
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, begründet deren Relevanz und definiert die Forschungsziele sowie den groben Aufbau der Arbeit.
2 Theoretischer Hintergrund: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten definiert, der Quantified Self-Trend beleuchtet und das Technology Acceptance Model (TAM) als theoretisches Fundament der Arbeit erörtert.
3 Ableitung von Forschungsfragen und Hypothesen: In diesem Kapitel werden auf Basis der Literaturanalyse die zentralen Forschungsfragen und Hypothesen für die empirische Studie hergeleitet.
4 Methodik: Dieser Abschnitt beschreibt das quantitative Forschungsdesign, die Stichprobenauswahl, die Datenerhebung sowie die Vorgehensweise bei der Datenbereinigung und statistischen Auswertung.
5 Ergebnisse: Hier werden die Resultate der empirischen Erhebung präsentiert, die deskriptive Statistik aufbereitet und die aufgestellten Hypothesen statistisch geprüft.
6 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch interpretiert, reflektiert und in den fachwissenschaftlichen Diskurs eingeordnet, ergänzt um Limitationen und Handlungsempfehlungen.
7 Fazit und Ausblick: Das finale Kapitel fasst die Kernpunkte der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf den Forschungsbedarf in der Zukunft.
Sport, Wearable Technology, Technologieakzeptanz, TAM, Marktforschung, DACH-Region, Quantified Self, Digitalisierung, Nutzerverhalten, Fitness-Apps, Datenerhebung, Statistik, Sportwissenschaft
Die Arbeit analysiert die Akzeptanz von Wearable Technology im Bereich Sport, untersucht die Einflussfaktoren auf die Nutzungsabsicht und prüft diese mittels eines quantitativen Forschungsdesigns.
Zentrale Themen sind die Digitalisierung im Sport, der Trend zum Quantified Self, die verschiedenen Kategorien von Wearables (z.B. Smartwatches, Smart Clothing) sowie die theoretischen Modelle zur Technologieakzeptanz.
Ziel ist es, die Einstellungen von Sportlern gegenüber Wearables umfassend darzustellen und ein tieferes Verständnis dafür zu gewinnen, welche Faktoren die Akzeptanz und die tatsächliche Nutzung beeinflussen.
Es wird ein quantitativ-explanatives Querschnittsdesign verwendet. Die Daten wurden mittels einer standardisierten Online-Befragung erhoben und anschließend statistisch ausgewertet.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen des TAM, die Methodik der Stichprobenerhebung (Stichprobe n=183), die Präsentation und Diskussion der Ergebnisse sowie die kritische Reflexion der Vorgehensweise.
Sport, Wearable Technology, Technologieakzeptanz, TAM, Marktforschung, Digitalisierung und Nutzerschnittstellen im Sport.
Die Arbeit untersucht u.a. Aktivitätstracker, Smartwatches, smarte Kleidung, smarte Brillen und smarte Patch-Sensoren hinsichtlich ihrer Akzeptanz durch Sportler.
Das TAM dient als theoretische Basis. In der Arbeit wird ein "wearables-spezifisches TAM" verwendet, das um weitere Faktoren wie soziales Image, wahrgenommenes finanzielles Risiko und Performancebedenken erweitert wurde.
Interessanterweise sind nicht die "Digital Natives" (18- bis 28-Jährige) die aktivsten Nutzer, sondern die 29- bis 55-Jährigen sowie einkommensstarke Personen.
Hersteller sollten sich auf positive Nutzererlebnisse konzentrieren, Barrieren wie Datenschutzbedenken systematisch adressieren und ihre Produkte an den spezifischen Bedürfnissen der Zielgruppen ausrichten.
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