Fachbuch, 2010
61 Seiten
1. Jacqueline Cochran. Die „schnellste Frau der Welt“
2. Frauen in der Luftfahrt
Das vorliegende Werk zeichnet den außergewöhnlichen Lebensweg von Jacqueline Cochran nach, die als eine der bedeutendsten Pilotinnen der Luftfahrtgeschichte gilt. Die Arbeit untersucht ihre Entwicklung vom armen Findelkind zur rekordbrechenden Pilotin, Unternehmerin und einflussreichen Persönlichkeit, während sie gleichzeitig die historischen Meilensteine anderer Pionierinnen der Luftfahrt in einer umfassenden Chronologie dokumentiert.
Jacqueline Cochran. Die „schnellste Frau der Welt“
Zu den bekanntesten und kühnsten Fliegerinnen Amerikas gehörte Jacqueline Cochran (1906–1980), geborene Pittman, verheiratete Odlum. Die aus einfachen Verhältnissen stammende Pilotin stellte insgesamt 58 Flugrekorde auf und galt bis zu ihrem Tod als „schnellste Frau der Welt“. Außerdem wählte man sie als erste Frau zur Präsidentin der „Fédération Aeronautique Internationale“ („FAI“).
Jacqueline Cochran kam am 11. Mai 1906 in Muscogee (Florida) als jüngstes von fünf Kindern einer sehr armen Familie zur Welt. Nach ihrer Geburt hieß sie eigentlich Bessie Lee Pittman. Ihr Vater war der Maschinenschlosser Ira Pittman, ihre Mutter dessen Ehefrau Maria Pittman, geborene Grant.
Am 13. November 1920 heiratete die schwangere Jacqueline Cochran in Blakely (Georgia) den jungen Flugzeugmechaniker Robert Cochran, der am Marinestützpunkt Pensacola (Florida) arbeitete. Drei Monate später brachte sie am 21. Februar 1921 den Sohn Robert Cochran jun. zur Welt. Das junge Paar zog nach Miami und lebte dort vier Jahre lang bis zur Scheidung. Danach zog Jacqueline Cochran nach DeFuniak Springs (Florida), wo ihre Eltern damals lebten. Ihr kleiner Sohn Robert starb im Alter von fünf Jahren auf tragische Weise, als seine Kleidung beim Spielen auf einem Hinterhof plötzlich Feuer fing und niemand dabei war, der ihm helfen konnte.
Jacqueline Cochran. Die „schnellste Frau der Welt“: Dieses Kapitel beschreibt das Leben und die Karriere von Jacqueline Cochran, von ihren bescheidenen Anfängen bis hin zu ihren zahlreichen Weltrekorden und ihrem Engagement in der Luftfahrt während und nach dem Zweiten Weltkrieg.
Frauen in der Luftfahrt: Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte chronologische Übersicht bedeutender Ereignisse und Leistungen von Pionierinnen in der Luftfahrt vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
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Das Buch dokumentiert das Leben der berühmten Pilotin Jacqueline Cochran und setzt ihre Leistungen in den breiteren Kontext der Geschichte der weiblichen Luftfahrt.
Die zentralen Themen umfassen die Biografie von Cochran, die Entwicklung der Fliegerei durch Frauen im 20. Jahrhundert und den Kampf um Anerkennung in einer männlich dominierten Branche.
Ziel ist es, das Leben von Jacqueline Cochran zu porträtieren und ihre Errungenschaften innerhalb der allgemeinen Meilensteine von Frauen in der Luftfahrt historisch einzuordnen.
Der Autor stützt sich auf eine biographische Aufarbeitung sowie eine umfassende chronologische Datensammlung, die auf historischen Fakten und belegten Ereignissen basiert.
Der Hauptteil ist zweigeteilt: Er widmet sich zunächst der Lebensgeschichte von Jacqueline Cochran und bietet anschließend eine chronologisch gegliederte Liste von Flugpionierinnen und deren Rekorden.
Zu den prägenden Begriffen gehören Luftfahrt, Flugrekorde, Pionierinnen, Zeitgeschichte und die spezifischen Errungenschaften der Protagonistin im Bereich der Instrumentenlandung und Schallmauer-Durchbrüche.
Der Club wurde 1929 gegründet, um die Stellung von Frauen in der Luftfahrt zu stärken, und Cochran war eine der Persönlichkeiten, die dieses Netzwerk über Jahrzehnte hinweg aktiv mitgestaltete.
Jacqueline Cochran finanzierte dieses private Programm in den 1960er Jahren, um die Eignung von Frauen als Astronautinnen zu testen, auch wenn das Projekt letztlich an bürokratischen Widerständen scheiterte.
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