Bachelorarbeit, 2014
27 Seiten, Note: 2,0
1. EINFÜHRUNG UND VORSTELLUNG DES PROJEKTES
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1. ENTWICKLUNG DER APP
2.2. AUFBAU DER APP
2.3. BEDIENUNG UND FUNKTIONSWEISE
2.4. TECHNISCHER HINTERGRUND
2.4.1. BETRIEB DER APPLIKATION
2.4.2. TECHNISCHE SICHERHEITSEINRICHTUNGEN
2.5. VERWERTUNG DER DATEN
2.6. SOZIALER ASPEKT UND ZIEL DES PROJEKTS
3. METHODEN ZUR BEARBEITUNG
3.1. LITERATURRECHERCHE
3.2. EMPIRISCHE DATENERHEBUNGEN
3.3. EXPERTENINTERVIEW
4. ERGEBNISSE UND AUSWERTUNG
4.1. ERGEBNISSE DER EMPIRISCHEN DATENERHEBUNG
4.1.1. ERHEBUNG DER SMARTPHONE UND/ODER TABLET USER
4.1.2. ART DES VERWENDETEN BETRIEBSSYSTEMS
4.1.3. AUSSCHALTVERHALTEN BEI NACHT
4.1.4. BEKANNTHEIT DER APPLIKATION
4.1.5. INTERESSE AM PROJEKT TEILZUNEHMEN
4.1.6. STELLUNGNAHME GEGENÜBER DEM PROJEKT
4.1.7. SOZIODEMOGRAPHISCHE ANGABEN
4.2. ERGEBNISSE DES EXPERTENINTERVIEWS
5. DISKUSSION
6. AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit untersucht das Projekt „Samsung Power Sleep“, eine Anwendung, die ungenutzte Rechenkapazitäten von Smartphones und Tablets für wissenschaftliche Forschungszwecke mobilisiert. Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie hoch der tatsächliche Nutzen dieser Applikation in der Praxis ist und wie das Interesse an einer Teilnahme gesteigert werden kann.
2.4. Technischer Hintergrund
Die zurzeit auf dem Markt erhältlichen Smartphone und Tablet-PC Modelle der neuesten Generation sind mit modernen Mehrkernprozessoren ausgerüstet und verfügen über Spitzenleistungen in Hinsicht auf die Taktfrequenz des Prozessors von bis zu 2,5 GHz. Also einem gewöhnlichen Haushalts PC durchaus ebenbürtig. Im Gegensatz zum Haushalts PC werden Smartphones und Tablet-PCs, wie im weiteren Verlauf der Arbeit auch das Ergebnis der Online Umfrage zeigen wird, nachts nur selten bis gar nicht ausgeschalten. Somit entsteht ein enormes Potential an ungenutzten Ressourcen in Form von Prozessorleistung.
2.4.1. Betrieb der Applikation
Die App nimmt Ihren Betrieb erst nach dem Anstecken an das geräteeigene Ladekabel und nach vollständiger Ladung des Akkus auf. Sobald der Ladevorgang abgeschlossen ist, werden je nach zuvor getroffener Einstellung entweder über eine W-LAN Verbindung oder mobile Netzwerkdienste Datenpakete vom eigens dafür eingerichteten Server der Universität Wien angefordert. Diese Datenpakete haben eine Maximalgröße von 1 MB (Megabyte) und haben zum Vergleich nur etwa ein Drittel der Größe einer gewöhnlichen Musikdatei im Format MPEG-1 Audio Layer III (MP3), welches das häufigste und am weiten verbreiteteste Format für Audio Dateien ist. Dieses Datenpaket wird entpackt und der Prozessor führt die enthaltenen Berechnungen durch.
2.4.2. Technische Sicherheitseinrichtungen
Es handelt sich hierbei ausschließlich um numerische Kalkulationsvorgänge, sämtliche andere Bereiche des Endgerätes wie private Daten oder Informationen über den Besitzer werden in keinster Weise berührt. Die für die Berechnungsvorgänge notwendigen Daten werden lediglich temporär abgespeichert und nach Abschluss des Rechenvorganges und deren Rücksendung wieder gelöscht. Da im Normalfall bei zu starker Beanspruchung des Prozessors durch die Berechnung dieser komplexen Algorithmen eine starke Wärmeentwicklung auftreten würde und dies im Extremfall zur Überhitzung des Gerätes führen könnte, wurden in die App mittels Programmcode mehrere Sicherheitsvorkehrungen implementiert. Für die Berechnungsvorgänge wird maximal ein Prozessorkern belastet. Dies offeriert zusätzlich den Vorteil, dass sämtlichen Funktionen des Smartphones/des Tablet PC in vollem Funktionsumfang verfügbar bleiben und der Nutzer somit keine Einbußen im Bezug auf Erreichbarkeit und Kommunikation in Kauf nehmen muss.
1. EINFÜHRUNG UND VORSTELLUNG DES PROJEKTES: Vorstellung der Kooperation zwischen Samsung und der Universität Wien zur Nutzung von Smartphone-Ressourcen für die Proteinschlüsselungsforschung.
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Erläuterung des Distributed Computing Prinzips sowie technischer Details der App, inklusive Sicherheitsarchitektur und Datennutzung via SIMAP.
3. METHODEN ZUR BEARBEITUNG: Darstellung des methodischen Vorgehens, bestehend aus Literaturrecherche, einer quantitativen Online-Umfrage und einem Experteninterview.
4. ERGEBNISSE UND AUSWERTUNG: Präsentation und Interpretation der Umfrageergebnisse zur Nutzerakzeptanz sowie die Zusammenfassung des Experteninterviews mit Univ.-Prof. Dr. Thomas Rattei.
5. DISKUSSION: Kritische Reflexion der Ergebnisse bezüglich des Nutzens der App, der Betriebssystemeinschränkungen und der Sicherheitsbedenken der Anwender.
6. AUSBLICK: Einschätzung der zukünftigen Relevanz des Ressourcenmanagements im Kontext privater Mobilgeräte für die Wissenschaft.
verteiltes Rechnen, Distributed Computing, Samsung Power Sleep, Proteinsequenzen, SIMAP, BOINC, Smartphone, Tablet-PC, Bürgerwissenschaft, Datensicherheit, Ressourcenmanagement, Nachhaltigkeit, Universität Wien, Forschung, Android
Die Arbeit untersucht das Kooperationsprojekt „Samsung Power Sleep“, bei dem mittels einer App ungenutzte Rechenkapazitäten von mobilen Endgeräten für die lebenswissenschaftliche Forschung bereitgestellt werden.
Die zentralen Felder umfassen die technischen Aspekte von Distributed Computing, die methodische Analyse der Projektrealität mittels Umfragen und die wissenschaftliche Bedeutung der Proteinforschung.
Das primäre Ziel ist es, den tatsächlichen Nutzen der Applikation kritisch zu bewerten und Ansätze zu identifizieren, wie das öffentliche Interesse und die Beteiligung am Projekt weiter gesteigert werden können.
Es wurde ein Methoden-Mix angewandt: eine Literaturrecherche zur theoretischen Fundierung, eine empirische Online-Umfrage zur Datenerhebung bei Nutzern sowie ein Experteninterview.
Der Hauptteil analysiert die Funktionsweise und Sicherheit der App, stellt die Ergebnisse der Datenerhebung zu Nutzer-Attitüden dar und gibt einen Einblick in die fachliche Expertise der Projektverantwortlichen.
Typische Schlüsselbegriffe sind verteiltes Rechnen, Nachhaltigkeit, Samsung Power Sleep, wissenschaftliches Ressourcenmanagement und Bürgerbeteiligung.
Die Entscheidung basiert auf dem großen Marktanteil von Android und der Tatsache, dass es sich um eine freie Software handelt, was die Entwicklung und Lizensierung im Projektkontext vereinfacht.
Laut dem Experten Prof. Rattei greift die App ausschließlich auf den Prozessor zu, speichert Daten nur temporär und berührt keine persönlichen Nutzerinformationen, was durch den geplanten Open-Source-Ansatz zusätzlich transparent gemacht werden soll.
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